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Muse CC Grundkurs

Neue Website erstellen

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Eine neue Website wird in Adobe Muse entweder im Startbildschirm oder über den Datei-Menübefehl erstellt. Einstellungen zu Seitengröße, Rändern sowie Innenabstand werden hierbei in einem Assistenten vorgenommen.

Transkript

Egal, ob Sie eine große Internetpräsenz planen oder nur eine ganz kleine; so oder so, irgendwann müssen Sie einmal anfangen. Und um anzufangen, müssen Sie in Adobe Muse eine neue Site erstellen. Eine neue Site können Sie entweder hier aus dem Willkommensbildschirm erstellen oder, wenn Sie das hier vielleicht geschlossen haben, dann können Sie auch hier oben auf "Datei", "Neue Site" klicken. Wenn man jetzt hier dieses Dialogfeld sieht, dann sehen Sie, da gibt es eine ganze Menge Einstellmöglichkeiten. Um diese Einstellmöglichkeiten soll es in den folgenden Minuten gehen. Fangen wir mal oben an: Sie müssen sich hier festlegen, wie Ihr anfängliches Layout aussehen soll. Also: Soll Ihr quasi initiales Design für den Desktop, für das Tablet oder für das Telefon sein? Die anderen Designs leitet man dann in der Regel davon ab. Erfahrungsgemäß ist das auch heutzutage in der Regel so, dass man erstmal für einen Desktop die Webseiten entwickelt und dann für die anderen, für die mobilen Geräte, dort dann die Inhalte davon ableitet. Dann haben Sie hier den Punkt "Seitenbreite". Hier steht jetzt "960". Aber 960 was? Hier in Adobe Muse macht man es sich einfach. Man schreibt hier nie Einheiten hinter, weil es letztendlich im Web nur eine einzige Einheit gibt, und das ist die Einheit Pixel. Anstatt hier jetzt jedes Mal "px" hinten dran zu schreiben, spart man sich das einfach, und man sagt, das kann sich der Benutzer letztendlich denken. Wir haben jetzt hier die Seitenbreite von 960. Das ist die Voreinstellung, und im Alltag ist das häufig auch eine sehr sinnvolle Größe. Warum aber genau 960 Pixel? Wie kommt man auf diese Zahl? Naja, man geht davon aus, dass die meisten Benutzer an einem Rechner mit einem Bildschirm sitzen, und dieser Bildschirm hat wenigstens eine Breite von 1024 Pixeln. Jetzt sind zwischen 1024 und 960 Pixeln 64 Pixel, die da fehlen. Warum hat man die jetzt dann weggestrichen? Naja, Sie müssen sich vorstellen, der Internetbrowser selber ist ja in einem Fenster, das Fenster selber, also der Rahmen des Fensters, benötigt auch einige Pixel. Auf der rechten Seite haben Sie möglicherweise einen Scrollbalken zum Rauf- und Runterscrollen. All das belegt Platz und, schlicht und ergreifend, es ist mitunter auch nicht ganz schön, wenn die Seite wirklich komplett ausgefüllt ist. Auch da ist es mitunter einfach schön, wenn wir links und rechts ein bisschen Luft haben. Deswegen verwendet man hier 960 Pixel. Das ist im übrigen keine Adobe Muse-Erfindung, sondern das findet man auf sehr, sehr vielen Webseiten. Dann haben wir hier unten den Punkt "Minimale Höhe". Die Betonung liegt auf MINIMALE Höhe. Also bitte beachten Sie: Das, was Sie hier eingeben, ist nur die minimale Höhe, die Ihre Seite haben soll. Es ist durchaus legitim, wenn die späteren Seiten dann aber vielleicht 700, 800 oder 1000 Pixel haben. Das ist völlig in Ordnung. Ich nehm' immer ein Beispiel. Als Beispiel nenn' ich hier immer die Webseite von Spiegel Online. Wenn Sie da auf die Webseite gehen, dann hat sie eine bestimmte Struktur. Sie können dort ausgesprochen weit nach unten scrollen. Das ist auch völlig in Ordnung. Dort hätte man dann eine andere Höhe. Möglicherweise würde man dort auch einstellen "Minimale Höhe". Aber die einzelne Seite hat dann trotzdem eine größere Höhe. Hier haben wir dann das Häkchen gesetzt bei "Fußzeile am Ende der Seite". Das ist im Alltag eine sehr wichtige Einstellung. Ich würd' Ihnen auch grundsätzlich empfehlen, das immer aktiviert zu lassen. Denn wir haben hier eine minimale Höhe von 500 Pixeln. Was ist aber, wenn die Person, die sich jetzt Ihre Webseite anschaut, vielleicht an einem Bildschirm arbeitet und der hat eine Höhe von 1000 Pixeln? Dann würde ja unten relativ viel freier Raum sein. Das sieht nicht schön aus. Deswegen sorgt diese Funktion "Fußzeile am Ende der Seite" dafür, dass dann die minimale Höhe quasi automatisch aufgezogen wird. Also wenn Sie jetzt sich diese Webseite später auf einem Bildschirm anschauen mit einer Höhe von 1000 Pixeln, dann ist die Seite nicht 500 Pixel hoch, sondern sie ist 1000 Pixel hoch. Sollte man sich die Webseite auf einem Bildschirm angucken, der vielleicht nur 400 Pixel hoch ist, was sehr, sehr ungewöhnlich wäre, dann müsste man auf dieser Webseite bereits scrollen. Gehen wir in den rechten Bereich. Dort haben wir die Spalten. Im Moment steht das Ganze ja auf einer Spalte. Was sehr häufig im Web verwendet wird, ist, dass wir hier zwölf Spalten haben. Warum zwölf? Naja, dadurch haben wir ein bestimmtes Gestaltungsraster. Und dieses Gestaltungsraster sorgt dafür, dass unsere Webseiten sehr, sehr strukturiert aussehen. Das ist im Alltag sehr, sehr praktisch, weil wir dann für das Auge so Führungslinien haben, und an den Führungslinien kann sich das Auge auf der Webseite orientieren. Und: Das Ganze sieht einfach sehr, sehr aufgeräumt aus. Sie sollten jetzt allerdings nicht denken, dass, wenn wir hier zwölf Spalten haben, dass wir dann zwölf Textspalten horizontal nebeneinander haben, so wie wir das vielleicht aus einer Tageszeitung kennen. Nein, nein, so ist das nicht gemeint. Sondern, dann ist es vielleicht später so, dass ein Textrahmen vier Spalten einnimmt. Und rechts daneben vielleicht ein Bild ist, und dieses Bild nimmt dann acht Spalten ein. Okay. Das hier zu diesen Spalten. Wenn man jetzt hier dieses ausrechnet, dann wird der Rest automatisch angepasst. Jetzt haben wir hier die Ränder. Hier bei diesen Rändern, dort kann man jetzt einstellen, wie viel Abstand oben, links, rechts, unten sein soll. Eben zur Seitenbegrenzung. Diese Ränder müssen Sie sich so ähnlich vorstellen, wie wenn Sie in Word oder in InDesign arbeiten. Dort haben wir auch so Seitenränder. Und auch in diesen Programmen ist es so, dass man ja trotzdem etwas in die Ränder hineinschreiben kann. Hier in Adobe Muse ist das auch so. Das ist also erstmal nur eine optische Hilfe, damit man sich auf der Seite ein bisschen zurechtfindet und man nicht auf die Idee kommt, einen Textrahmen genau an die Seitenkante zu setzen, was eigentlich immer unschön aussieht. Aber wenn Sie wollen, können Sie natürlich trotzdem Objekte in diesen Rand legen. Später, wenn die Webseite generiert wird, kann man im übrigen diesen Rand dann nicht mehr erkennen. Dann haben wir jetzt hier auf der rechten Seite den Innenabstand. Das, was Sie dort einstellen, das hat durchaus Einfluss. Sie müssen sich diese Innenabstände so vorstellen, dass die Webseite, die Sie später erstellen, auf der Seite schwimmend aufliegt, sich also bewegt. Ein bisschen vergleichbar, wie wenn wir das jetzt hier so hätten und hier dieses Dialogfeld bewegen. Auch diese Webseite schwimmt jetzt auf und hat nach oben einen Abstand von 36 Punkten, nach unten einen Abstand von 36 Punkten, und weil wir hier die Funktion "Horizontal zentrieren" aktiviert haben, liegt dieses schwimmende Fenster quasi immer in der Mitte. Wenn man dieses Häkchen wegnimmt, dann kann man sagen, wie groß der Abstand zur linken Seite sein soll. Ich persönlich find's eigentlich immer schöner, wenn hier die Funktion "Horizontal zentrieren" aktiviert ist. Jetzt gibt's hier unten noch einen letzten Punkt, und zwar die Auflösung. Da kann man einstellen zwischen Standard und HiDPI mit dem Faktor 2. Die Standard-Auflösung, das ist, was Sie jetzt vermutlich grade sehen, wenn Sie vor einem ganz normalen Bildschirm sitzen. Diese HiDPI-Auflösung, das ist das, was man zur Zeit primär bei mobilen Geräten findet oder wenn Sie vielleicht an einem MacBook Pro sitzen mit einem sogenannten Retina-Display. In Zukunft werden diese hochauflösenden Bildschirme deutlich zunehmen. Auf den Arbeitsplatzrechnern spricht man da dann auch von Bildschirmen mit der 4K-Auflösung. Wenn wir jetzt hier HiDPI auswählen, dann sind wir in der Lage, solche hochaufgelösten Bilder zu verwenden. Aber Achtung: Dann muss auch Ihr Bildmaterial in der hochauflösenden Version zur Verfügung stehen. Und beachten Sie: Die Bilder sind dann in etwa viermal so groß, weil die Auflösung sich verdoppelt hat. Für den Einstieg würde ich Ihnen das erstmal nicht empfehlen. Hier bleib' ich deswegen bei dieser Standardauflösung, sodass hier bei Auflösung wieder "Standard" steht. Sie sehen, man kann hier eine ganze Menge einstellen. Diese Einstellmöglichkeiten sind auch sehr wichtig, wenn man mit Adobe Muse arbeitet. Am Anfang können Sie die Standardeinstellungen allerdings in der Regel erst einmal übernehmen. Das Einzige, was ich Ihnen empfehlen würde, ist hier die Spaltenzahl auf zwölf heraufzusetzen, damit Sie sich direkt von Anfang an ein Raster angewöhnen, und sich für die Ausrichtung Ihrer Objekte an dieses Raster halten. Sie werden sehen, dann sieht die Webseite von Anfang an direkt sehr aufgeräumt aus. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie hier einfach auf OK und dann haben wir jetzt hier unsere Website mit diesen Grundeinstellungen erstellt.

Muse CC Grundkurs

Lernen Sie mit Muse CC Websites zu erstellen, ohne HTML beherrschen zu müssen, und erfahren Sie alle Schritte von der Planung über den ersten Entwurf bis zur Veröffentlichung.

6 Std. 55 min (66 Videos)
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Erscheinungsdatum:23.07.2014

Dieses Training wurde mit dem Release von Muse CC aus dem Jahr 2014 aufgezeichnet.

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