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Windows Server 2016 Grundkurs: Basiswissen, Installation und Konfiguration

Neue Serverrollen kennenlernen und installieren

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Lassen Sie sich erklären, welche neuen Serverrollen in Windows Server 2016 zur Verfügung stehen und wie diese auch mithilfe diverser PowerShell-Cmdlets installiert werden.
15:41

Transkript

In diesem Video gebe ich Ihnen einen Überblick über den Einstieg in Windows Server 2016, nachdem Sie einen Server installiert haben, inklusive graphischer Oberfläche und über die verschiedenen neuen Serverrollen, die Sie über den Servermanager installieren können. Einer der maßgeblichen Unterschiede zu Windows Server 2012 R2, besteht zunächst darin, dass der Server nach Aktivierung der automatischen Updates so wie Sie hier sehen, Meldungen anzeigt, wenn Windows-Updates zur Verfügung stehen. Microsoft hat im Windows Server 2016 ähnliche Funktionen für das Verteilen von Updates integriert, wie in Windows 10. Das bisher bekannte Programm WU.app aus der Systemsteuerung gibt es nicht mehr, sondern Updates werden jetzt über die Einstellungs-App installiert. Wenn ein Windows Server 2016 startet, erhalten Sie eine Meldung, so wie hier, wenn Updates zur Verfügung stehen und hier über "Updates abrufen", werden jetzt die Updates über das neue Tool heruntergeladen und installiert. Sie sehen, hier sind jetzt Updates für Windows Server 2016 verfügbar. Ich sehe über "Updateverlauf" die bereits installierten Updates und über den Menüpunkt "Jetzt installieren", kann ich die Updates auf dem Server installieren. Bezüglich der Einstellungen spielt hier auch die Nutzungszeit eine Rolle. Hier können Sie festlegen, in welchem Zeitraum die Updates auf jeden Fall NICHT installiert werden dürfen. Und ich kann hier über "Erweiterte Optionen" festlegen, ob Updates für andere Microsoft Produkte auf dem Server ebenfalls aktualisiert werden sollen und ob neue "Featureupdates", die zum Beispiel über Servicepacks für Windows Server 2016 eingefügt werden können, zurückgestellt werden sollen. Ich lasse jetzt auch die Updates für andere Microsoft Produkte installieren, und jetzt, kann ich hier über "Jetzt installieren" die Updates auf dem Server installieren. Das möchte ich jetzt an dieser Stelle nicht machen. Das heißt, ich schließe jetzt das Fenster wieder. Sie erreichen es jederzeit wieder über das Startmenü, unter Auswahl der Einstellungen-App und hier über "Update und Sicherheit". Und hier sehen Sie jetzt eben die zur Verfügung stehenden Updates. Die Serverrollen in Windows Server 2016 installieren Sie immer noch über den Servermanager oder die PowerShell. Über den Servermanager können über die Menügruppe "Verwalten", Features hinzufügen und entfernen. Das ist wie in Windows Server 2012 R2 und Sie können über "Server hinzufügen" festlegen, welche Server denn hier an den Servermanager angebunden sein sollen. Ich aktiviere jetzt hier eine Suche und hier werden mir jetzt alle Server im Netzwerk angezeigt, die zur Verfügung stehen. Ich kann diese Server jetzt hier mit der Steuerungstaste markieren und kann jetzt festlegen, welchen Server möchte ich denn gerne mit diesem Servermanager hier verwalten. Das Ganze hat auch Auswirkungen auf die Installation von Serverrollen. Ich füge das jetzt hier hinzu und jetzt wird durch die Bestätigung, eine Verbindung zu den verschiedenen Servern hergestellt. Sie sehen hier insgesamt 6 Server, jetzt sind es schon 9 Server. Es gibt eine Servergruppe und verschiedene Serverrollen. Für die verschiedenen Serverrollen werden hier auch Kacheln angezeigt und hier werden die Gruppen entsprechend so integriert, sodass ich jeweils Informationen zu den Serverdiensten abrufen kann, die ich verwalten möchte. Das Ganze funktioniert auch, wenn Sie auf Windows 10 Arbeitsstationen die Remote Server Administration Tools für Windows 10 installieren, denn auch hier ist der Servermanager dabei und auch hier können Sie die verschiedenen Server hinzufügen. Bis alle Informationen angezeigt werden, sehen Sie im oberen Bereich hier auch eine Laufleiste und erst wenn diese Laufleiste weitgehend abgeschlossen ist, können Sie davon ausgehen, dass die verschiedenen Server angebunden sind und funktionieren. Für jede Serverrolle sehen Sie hier eine eigene Kachel. Rot zeigt an, wenn ein Fehler vorliegt, Grün zeigt an, mit der entsprechenden Rolle ist alles in Ordnung. Und sobald das Ganze angebunden wurde, erhalten Sie auch entsprechende Meldungen. Sie sehen, hier ist ein Fehler bei der Aktualisierung festgestellt worden. Ich kann mir das Ganze jetzt anzeigen und erhalte jetzt hier eben die Information, dass ein Clusterknoten nicht verfügbar ist. Ich kann mir hier auch die Server entsprechend noch einmal anzeigen lassen und kann jetzt hier eben weitere Server hinzufügen. Umgekehrt kann ich natürlich hier, über die Servermanager Eigenschaften festlegen, dass der Servermanager nicht automatisch gestartet werden soll und wann die Aktualisierung durchgeführt werden soll. Ich schließe jetzt hier diese Meldung, sehe jetzt hier die verschiedenen Serverrollen und jetzt kann ich hier, zum einen über das Benachrichtigungscenter ebenfalls Informationen anzeigen lassen. Besonders interessant ist aber die Möglichkeit Rollen und Features hinzuzufügen. Der Assistent sieht in Windows Server 2016 generell noch ähnlich aus, wie in Windows Server 2012 R2. Ich kann hier auswählen, ob ich eine featurebasierte oder rollenbasierte Installation durchführen möchte, oder ob ich die Remote Desktop-Dienste installieren möchte. Bei den Remote Desktop-Diensten gibt es einige Neuerungen, denn ich kann jetzt hier neben der Standardbereitstellung und der Schnellstartbereitstellung auch die MultiPoint Services installieren. Die MultiPoint Services sind im Grunde genommen Remote Desktop-Dienste für kleine Unternehmen oder Büros, bei die einzelnen Arbeitsstationen entweder direkt mit dem Server verbunden sind, oder eben über spezielle USB-Hubs. Vor allem für Schulungszentren ist das interessant, da die zentrale Verwaltungskonsole auch die effiziente Verwaltung der angebundenen Clients und Firmstations ermöglicht. Zum Beispiel auch das Spiegeln oder das Sperren von Anwendungen. Das Ganze ist vor allem für Schulungszentren gedacht, oder eben für kleine Büros. Herkömmliche Serverrollen installieren Sie aber hier über diesen Assistenten. Und hier können Sie jetzt alle Server auswählen, die Sie dem Servermanager hinzugefügt haben. Und hier sind auch nur diese Server zu sehen, die dem Servermanager hinzugefügt worden sind. Sie sehen hier auch die verschiedenen IP-Adressen der Server. Sie sehen hier keine anderen Server. Ich möchte jetzt also hier diesem Server eine Serverrolle hinzufügen. Das kann ich jetzt hier über diese Auswahl hier des Servers machen. Danach wird eine Verbindung zum Server aufgebaut und ich kann jetzt hier die verschiedenen Serverrollen installieren. Die meisten Serverrollen sind schon bekannt aus Vorgängerversionen in Windows Server 2016, Es sind aber einige neue Rollen hinzugekommen. Die erste Serverrolle, die bei der Installation von neuen Serverrollen im Servermanager auffällt, ist die Device Health Attestation. Mit dieser Serverrolle können Sie im Netzwerk die Mobile Device Management-Funktionen bereitstellen für Windows 10 und Windows 10 for Mobile. Der Dienst ist aktuell allerdings noch nicht ganz fertig und wird, im Grunde genommen, aktuell auch nicht sehr stark produktiv eingesetzt. Viel interessanter ist der neue Host Guardian Dienst. Mit dem Host Guardian Dienst auch Host Guardian Service, HGS genannt, können Sie Ihre verschiedenen Hyper-V-Hosts im Netzwerk anbinden. Also, Sie müssen diesen Dienst auf einem dedizierten Server installieren und können auf den einzelnen Hyper-V-Hosts sogenannte shielded VMs, auf deutschen Servern, geschützte VMs, betreiben. Shielded VMs sind besonders vor anderen VMs abgeschottet und bieten mehr Sicherheit. So können zum Beispiel die virtuellen Festplatten und der komplette Server mit Bitlocker verschlüsselt werden und der Zugriff auf den Server findet geschützt statt. Das soll besonders wichtige Server, die virtuell betrieben werden, im Netzwerk schützen. Zum Beispiel eben Server, auf denen Personaldaten gespeichert sind, Kreditkartennummern, oder besonders wichtige Daten des Unternehmens. Die MultiPoint Services können Sie ebenfalls hier über den Servermanager installieren, besser ist es aber, wenn Sie die Installation über einen eigenen Assistenten durchführen, den Sie beim Starten des Servermanagers starten können Der Netzwerkcontroller bietet die Möglichkeit verschiedene, physische Netzwerkkomponenten, aber auch virtuelle Netzwerkkomponenten an eine zentrale Stelle anzubinden. Ähnlich wie IPAM, also der IP-Adressverwaltungsdienst und damit können Sie im Grunde kompatible Switches oder kompatible Router, oder auch Ihre virtuellen Switches zentral überwachen und verwalten. Die Einrichtung ist nicht ganz einfach und vor allem für große Unternehmen sinnvoll. Das war es auch schon an neuen Serverrollen. Die anderen Serverrollen sind bereits aus Windows Server 2012 R2 bekannt und können natürlich hier auch über den Servermanager entsprechend installiert werden. Auf der Registerkarte "Features" finden Sie jetzt eben die erweiterten Funktionen von Windows Server 2016. Auch hier hat Microsoft neue Funktionen integriert, die Sie auf Windows Servern installieren können. Zum Beispiel eben auch hier die Hyper-V-Unterstützung für den Host Guardian Service. Das ist dafür notwendig, dass ein Hyper-V-Host eine Verbindung mit HGS aufbauen kann und der HGS Server die shielded VMs auf dem Hyper-V-Host verwalten kann. Denn über den Host Guardian Service lassen sich zum Beispiel auch shielded VMs nur dann starten, wenn die Betriebssytemdateien verifiziert wurden und der Server sich auch direkt an dem HGS Server als shielded VM angemeldet hat. Natürlich bringt Windows Server 2016 auch eine neue Version des ".NET Frameworks". Hier wird die Version 4.6 installiert. Damit Container in Windows Server 2016 funktionieren, müssen Sie keine Serverrolle installieren, sondern die Unterstützung für Container installieren Sie hier als Serverfeature. Die eigentliche Verwaltung und Einrichtung nehmen Sie dann aber später über Docker vor, beziehungsweise über die PowerShell. Die Containerunterstützung aktiviert sozusagen die Funktionen, dass der Kernel in Windows Server 2016 und vom lokalen Server, auf dem Sie hier das Feature installieren. für die einzelnen Container verfügbar ist. Das war's auch schon mit den neuen, interessanten Features. Für den MultiPoint Server gibt es hier noch einen eigenen Connector, mit dem sich verschiedene Arbeitsstationen mit einem Multipoint Server verbinden lassen. Dadurch wird zum Beispie mit den Verwaltungstools für Multipoint gearbeitet, um ein Netzwerk für MultiPoint Services aufzubauen. Ich schließe jetzt hier den Servermanager, da ich jetzt keine Rollen auf dem Server installieren möchte. Ein interessantes Feature ist natürlich in Windows Server 2016 die PowerShell. Mit der PowerShell können Sie im Grunde genommen alles, auch das machen, was Sie in der graphischen Oberfläche machen können, teilweise sogar etwas übersichtlicher und schneller durchführbar. Mit "get-windowsfeature" können Sie sich zum Beispiel, die installierten Serverrollen auf einem Server schnell und einfach anzeigen lassen. Sie sehen das Ganze hier, was verfügbar ist und Sie sehen hier, mit dem Kreuz, was installiert ist. Das hilft dabei sich einen Überblick darüber zu verschaffen welche Rollen auf einem Server verfügbar sind und ob diese Rollen auch entsprechend auf dem Server installiert wurden. Das Ganze ist natürlich nicht nur auf einem lokalen Rechner interessant, sondern Sie können diese Information natürlich auch über das Netzwerk abfragen. Dazu verwenden Sie "get-windowsfeature", die Option '-computername' und dann geben Sie den Namen des Servers an. So können Sie zum Beispiel auch von Windows Arbeitsstationen aus, wenn Sie die Remote Server Verwaltungstools installiert haben, überprüfen, welche Daten auf einem Server installiert sind um zum Beispiel sicher zu stellen, dass bestimmte Funktionen auf einem Server vorhanden sind, zum Beispiel die Installation von Hyper-V oder eben andere Funktionen. Sie können die Installation von Serverrollen und die Einstellungen, die Sie dabei vornehmen auch automatisieren und speichern. Dazu verwenden Sie zum Beispiel die graphische Oberfläche, wählen hier aus was Sie denn installieren möchten. Ich wähle jetzt hier zum Beispiel, die rollenbasierte Installation aus, wähle hier diesen Server aus. Es werden jetzt hier alle verfügbaren Rollendienste jetzt hier angezeigt. Jetzt kann ich auswählen, was möchte ich denn gerne auf diesem Server installieren. Ich möchte jetzt zum Beispiel auf diesem Server einen DNS Server betreiben. Dann erhalte ich hier die Information, was wird zusätzlich noch benötigt. Ich kann das Ganze jetzt noch entsprechend auswählen. Was möchte ich denn noch installieren, zum Beispiel die Gruppenrichtlinienverwaltung. Und jetzt kann ich danach die Einstellungen, die ich hier vorgenommen habe, als Konfigurationseinstellungen exportieren, als XML-Datei. Ich verwende dazu jetzt einfach mal "install.xml" und speichere diese Datei auf dem Server in das temp-Verzeichnis. Jetzt kann ich hier diese entsprechende Rolle installieren. Ich kann das Ganze aber auch zum Beispiel auf anderen Servern, wenn ich einmal identische Einstellungen vorgenommen habe, installieren. Dazu lösche ich jetzt den Bildschirm zunächst, wechsle in das Verzeichnis 'temp'. Hier sehen Sie die von mir gespeicherte Datei 'install.xml' und jetzt kann ich eben genau die Serverrollen so installieren, wie ich Sie vorgegeben und gespeichert habe, indem ich das Commandlet "install-windowsfeature" verwende, dann die Option "-configurationfilepath". Und dann eben die Datei, die ich verwenden möchte. Und hier gebe ich mal den ganzen Pfad an, nämlich "c:/temp/install.xml". Und wenn ich jetzt den Befehl auslöse, werden alle Daten hier aus der XML-Datei ausgelesen und hier über die PowerShell installiert. Das ist zum Beispiel dann hilfreich, wenn Sie auf einem Server verschiedene Serverdienste, Features installieren, einrichten, unterschiedliche Rollendienste mit unterschiedlichen Einstellungen verwenden und mehrere Server exakt identisch installiert möchten, beziehungsweise für Ihre Dokumentation der Installation eine Datei behalten möchten, um den Server unter Umstanden, erneut installieren zu können. Dann können Sie hier über diese XML-Datei schnell und einfach, genau die Serverrollen, genau in den Einstellungen installieren, wie Sie es eben im Servermanager vorgegeben haben. Der Befehl ist sehr einfach gehalten, bewusst, damit die Option auch häufig und einfach eingesetzt werden kann. Wir sehen hier in der PowerShell auch den entsprechenden Fortschritt, wann die jeweiligen Serverrollen und Features installiert sind. Lassen Sie uns noch einmal zusammenfassen. Die Installation von Serverrollen funktioniert in Windows Server 2016 noch weitgehend so, wie in Windows Server 2012 R2. Im Servermanager sind verschiedene neue Serverrollen und Serverfeatures hinzugekommen mit neuen Funktionen. Alle diese Rollen können Sie entweder über den Servermanager installieren, oder eben über die PowerShell und zusätzlich können Sie mit einer Konfigurationsdatei arbeiten, um die verschiedenen Features automatisiert zu installieren. Wenn die Installation abgeschlossen ist, erhalten Sie hier noch eine Rückmeldung. Das heißt, Sie sehen hier, ist die Installation erfolgreich abgeschlossen worden, ist ein Neustart des Servers notwendig, und ist die generelle Installation komplett abgeschlossen. Das ist hier der Fall. Das heißt die Serverfeatures, die ich hier installiert habe sind auf dem Server verfügbar.

Windows Server 2016 Grundkurs: Basiswissen, Installation und Konfiguration

Lernen Sie die Installation und die erste Einrichtung des Windows Servers 2016 für einen reibungslosen Betrieb.

3 Std. 39 min (22 Videos)
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Erscheinungsdatum:28.02.2017

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