AutoCAD 2017: Neue Funktionen

Neue Importfunktion für PDF-Dateien

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Eine neue Importfunktion für PDF-Dateien kann das Leben des Konstrukteurs erleichtern. Warum man dennoch aufpassen sollte, zeigt Ihnen Andreas Habelt in diesem Video.
08:41

Transkript

Eine wichtige Neuigkeit im Autocad 2017 ist auch der Import von PDF Dateien. Bislang war es ja auch schon möglich, hier unter "Einfügen" PDF Dateien als Referenz zuzuordnen. Das kann ich da auch gleich einmal probieren, und ich habe auch als Dateityp bereits PDF ausgewählt und verwende hier eine kleine PDF A4-Zeichnung. Und sage "Öffnen". Und sage hier "OK", um sie am Nullpunkt einzufügen. Das ist eine externe Referenz, und ich kann hier, unter dem externen Referenzen-Manager, diese externe Referenz auch, zum Beispiel, entfernen. Oder auch wieder neuladen. Diese externen Referenzen als PDF Dateien waren jederzeit möglich, auch zum Überzeichnen ist das möglich. Und wenn ich hier auf alle Fälle kontrollieren möchte, wie groß diese PDF ist, dann sehe ich, dass es 297,0492 sind. Das macht mich jetzt natürlich etwas nachdenklich, denn eigentlich sollten es genau 297 sein und ich zoome da jetzt noch mehr hinein, um zum Beispiel auch dieses Maß mit 150 abzumessen. Ich kann das auch hier in der Registerkarte Start machen und unter Dienstprogramme, finde ich den Befehl "Messen". Jetzt zoome ich da auch wirklich genau hinein, um diese Spitze, beziehungsweise, das Ende dieser Linie zu bekommen und siehe da Abstand ist 150,0345 und das ist deshalb so, weil diese PDF Dateien nicht mehr auf Millimeter gerastert sind, sondern auf Zoll. Wir verwenden dort auch .spare inch also eine Auflösung, die die Anzahl von Linien oder Punkten pro Zoll definiert und nicht pro Millimeter. Darum wird hier anders gerastert und deshalb ist eine PDF-Datei nicht mehr genau, sondern sie ist ein wenig ungenau geworden respektive. Beim Ausdruck wird man das sicher nicht sehen. Ich kann auch hier noch einmal messen, ob diese 25 auch wirklich jetzt noch stimmen. Und auch hier sehe ich, dass 25,0199 nicht mehr ganz genau sind, wie das vielleicht in der Original DWG der Fall gewesen ist. Man musste also immer schon grundsätzlich aufpassen, wenn man PDF-Dateien überzeichnet. Und das geht auch mit Objektfang. Wie ich schon beim Abmessen gesehen habe, habe ich hier überall Objektefänge auf diesen Konturen oder auf diesen Linien. Dennoch muss man aufpassen, dass man natürlich nicht mehr genau in Millimeter-Rasterung abzeichnet, sondern eben die Zoll-Rasterung. Ich werde mir jetzt die neue Methode ansehen. Doch zuvor werde ich diese externe Referenz lösen, damit ist diese PDF-Datei wirklich aus meiner Zeichnung verschwunden. Als wäre sie nie da gewesen. Ich kann jetzt auch den externen Referenzen-Manager wieder schließen. Den neuen Befehl finde ich hier auch unter "Einfügen". Und er ist hier zu finden, "PDF importieren". Der gleiche Befehl befindet sich auch hier unter dem roten "A" und hier unter "Importieren" finde ich auch den gleichen Befehl "PDF importieren". Wenn ich diesen anwähle, dann habe ich entweder die Möglichkeit, eine bestehende eingefügte PDF-Unterlage anzuwählen oder ich kann mit der Enter Taste auch eine Datei auswählen. Das mache ich jetzt, ich sage ENTER und nehme diese PDF-Datei wie zuvor in meine Zeichnung hinein. Nun bekomme ich aber an den anderen Dialog, und ich kann hier zum Beispiel den Maßstab bestimmen. Das werde ich aber nicht tun. Ich lass das auf 1 und ich kann hier mehrere unterschiedliche Optionen markieren. Ohne diesem Haken wird natürlich meine PDF auf den Nullpunkt gesetzt. Und wenn ich hier sage Vektorgeometrie, dann meine ich, dass diese Vektordarstellungen meiner PDF auch wirklich importiert werden. Flächenfüllungen gibt es hier eigentlich nur bei der Bemaßung, hier sind die Pfeile als Flächenfüllung definiert und auch das möchte ich importieren. "TrueType-Text" - das sind also die Windows Schriften - werden ebenfalls importiert, und zwar hoffentlich so, dass sie auch wirklich dann wieder eine Schrift im Autocad sind. Ich kann auch Rasterbilder importieren, allerdings da wird natürlich dennoch eine externe Referenz erstellt, deren Fahrt kann ich aber auch in den AutoCAD-Optionen angeben. messe und stellt fest. Es ist genauso ein wenig ungenau geworden. Ich habe hier keine Rasterbilder in dieser PDF- ich hier mit dem Befehl messen, auch diese deshalb muss ich diesen Punkt auch nicht aktivieren. Interessant ist noch, dass ich die Layer, die in der PDF-Datei enthalten sind, ebenfalls importieren kann und die Objekte auf diesen Layern landen werden. Ich kann noch für jedes Objekt einen Layer erstellen, das werde ich aber nicht machen. Oder alles auf meinen aktuellen Layer setzen. Das ist vielleicht auch nicht so vorteilhaft. Ich kann hier noch sagen, dass ich als Block importieren möchte. Das muss ich aber jetzt auch nicht tun, und ich kann Linien oder Bogensegmente verbinden lassen. Die anderen Optionnen werde ich vielleicht nicht verändern. Flächenfüllungen in Schraffuren konvertieren, das sind die Pfeile. Ich lass das gerne auch ohne diesen Haken. Linienstärken-Eigenschaften möchte ich natürlich anwenden und ich möchte auch diesen Punkt haben, der unten Umständen ein bisschen länger dauert dann beim Importieren aber hier werden die Linientypen also strichpunktierte Linien nicht aus einzelnen Linienstücken definiert, sondern es wird eine zusammenhängende Linie mit dem entsprechenden Linientyp generiert. Es gibt auch noch einen Schalter für Optionen und dieser betrifft eigentlich nur die Frage: "Wohin Rasterbilder gelegt werden, wenn sie importiert werden? Und das ist, wie gesagt, hier in den AutoCad-Optionen zu sehen. Hier unter PDF-Images wird ein Pfad angegeben, wo ich dann auch "PDF-Images" als Referenz einfügen kann. Ich werde hier also nur diesen Haken setzen. Sonst werde ich nichts verändern und sage "OK" und warte bis meine PDF-Datei importiert ist. Das Ergebnis kann ich mir jetzt ansehen. Zunächst einmal, alle diese einzelnen Linien sind natürlich als Linien importiert worden, als Bögen und auch hier als Kreisbogen. Und ich kann auch, zum Beispiel hier, diese Linienzüge als Ganze definieren und anklicken. Der Text ist ebenfals als M-Text bzw als Absatztext importiert worden. Wenn auch nicht erkannt wurde, dass das zum Beispiel ein zusammengehöriger Absatz ist. Dennoch habe ich hier Texte, die ich mit einem Doppelklick verändern kann. Anders ist es bei Texten, die mit SAX-Schrift, also nicht mit True Type aux dem Windows-Font sondern aus AutoCAD eigenen SAX-Schriften erstellt wurden. Und diese Schriften sind jetzt allerdings keine Schrift mehr sondern einzelne Linien oder Bögen. Das finde ich aber nicht so schlimm. Immerhin kann ich also auf diese Art auch ganze Geometrien oder PDF Dateien importieren. Und direkt verwenden. Wenn auch diese PDF Dateien genauso ungenau in Millimeter sind, wie zuvor die angehängte PDF Datei. Das kann ich auch schnell messen, indem ich hier mit dem Befehl "Messen" auch diese 150 Millimeter abmesse und stelle fest, es ist genauso ein wenig ungenau geworden. Weil in "Inches" also in Zoll gerastet wurde. Und nicht in Millimeter. Das ist allerdings bei PDF- Dateien auch nicht anders möglich. Dennoch ist dieser Import von PDF Dateien jetzt ein großer Vorteil, vor allem wenn man große Zeichnungen nicht noch einmal nachzeichnen möchte, sondern die Geometrien von PDF Dateien einfach übernehmen möchte. Denn immerhin kann ich eine PDF-Datei nicht bearbeiten. Ich musste diese immer als Gesamtes importieren. Und das ist jetzt natürlich sehr viel besser geworden.

AutoCAD 2017: Neue Funktionen

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Erscheinungsdatum:05.04.2016

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