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VMware vSphere 6 und vCenter 6: Performance Tuning

Netzwerkadapter optimal konfigurieren

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Wenn Sie einer virtuellen Maschine einen virtuellen Netzwerkadapter hinzufügen, sollten Sie bei der Auswahl des Adapters auf den richtigen Typ achten. Welche Typen es gibt und worin sie sich unterscheiden, erklärt Ihnen dieser Film.
04:16

Transkript

Fügen Sie einer VM, was Sie ja in den meisten Fällen auch tun, einen virtuellen Netzwerkadapter zu, sollten Sie bei der Auswahl des Adapters darauf achten, welchen Adaptertyp Sie verwenden. VMware vSphere stellt drei emulierte virtuelle Adapter zur Verfügung, und drei paravirtualisierte Adapter, und einen Hybridadapter. Wenn Sie einen neuen Netzwerkadapter hinzufügen, ich mache das jetzt mal hier, können Sie anschließend auswählen, welchen Adaptertyp Sie verwenden wollen. Die langsamste Variante ist der Typ E1000. Der Adapter wird von den meisten Betriebssystemen unterstützt, bringt aber nicht so viel Leistung wie die VMXNET 2- oder VMXNET 3-Adapter. Für 32-Bit-Betriebssysteme gibt es auch noch den Vlance virtuellen Netzwerkadapter, dieser emuliert AMD-Netzwerkkarten. Der E1000E virtuelle Adapter emuliert ebenfalls eine Intel-Netzwerkkarte, genauso wie der E1000. Die Treiber für diese Netzwerkkarte sind in den meisten Fällen in fast allen Betriebssystemen verfügbar. Interessanter für virtuelle Server, die über genügend Leistung verfügen sollen, sind allerdings vor allem Netzwerkadapter des Typs VMXNET 3, denn diese Adapter bieten die beste Leistung für virtuelle Betriebssysteme, und werden paravirtualisiert zur Verfügung gestellt. Da diese nicht emuliert werden, stellen diese eine deutlich bessere Leistung zur Verfügung, und sind in den allermeisten Fällen den emulierten Adaptern deutlich überlegen. Verwenden Sie also möglichst einen VMXNET 3-Adapter, wenn das virtuelle Betriebssystem das unterstützt. Abhängig von den physischen Netzwerkadaptern steht VMXNET 1 zur Verfügung, das ist der langsamste der paravirtualisierten Treiber, die Version 2 ist erweitert worden und stellt einige Leistungsoptionen zur Verfügung, die der ursprünglichen VMXNET 1-Version nicht zur Verfügung stehen, und die neuste, beste Variante ist VMXNET 3, denn diese Adapter in der Generation 3 stellen alle Features von 2 und 1 zur Verfügung und weitere Features, welche die Leistung deutlich verbessern. VMXNET 3 können Sie nur für die Betriebssysteme verwenden, welche mindestens auf Hardware-Version 7 setzen. Achten Sie auch darauf, dass Sie, wenn Sie vMotion einsetzen, auf Basis dieser Einstellung hier festlegen müssen, auf welche vSphere-Hosts denn diese VM, zum Beispiel bei vMotion, verschoben werden kann. Sie müssen aktuelle vSphere-Hosts einsetzen, die VMXNET 3 unterstützen. Wenn Sie in einem Cluster aus verschiedenen Gründen noch ältere ESXI-Versionen einsetzen, zum Beispiel ESXI 3.5, dann können Sie diesen Adapter nicht verwenden. Alle drei Adaptertypen, die in den meisten Hosts zur Verfügung gestellt werden, also E1000, VMXNET 2 und VMXNET 3, unterstützen auch Jumbo Frames. Mit Jumbo Frames können Sie größere Pakete übertragen, was zum Beispiel bei der Anbindung von NFS-Speicher an vSphere, enorme Leistungssteigerungen mit sich bringen kann. Zusammenfassend lässt sich also festhalten, wenn Sie auf einem virtuellen Server die Leistung des Netzwerks überprüfen oder verbessern wollen, lassen Sie sich die Einstellungen anzeigen, und überprüfen Sie, welchen Adaptertyp Sie für Ihre Netzwerkadapter einsetzen. Wenn die Leistung im Netzwerk steigen soll, prüfen Sie, ob Adapter des Typs VMXNET 3 von dem virtuellen Betriebssystem unterstützt werden, und weisen Sie diese zu, um die Leistung der VM deutlich zu steigern.

VMware vSphere 6 und vCenter 6: Performance Tuning

Lernen Sie, wie Sie vSphere 6/ESXi 6 verbessern und die Leistung Ihrer Hosts und VMs steigern.

3 Std. 1 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:29.08.2016

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