Landschaftsbilder optimieren mit Photoshop

Nebelschwaden erzeugen

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Mit Photoshops Rosenpinsel malt der Trainer realistische Wolken und Nebelschwaden ins Bild.
08:24

Transkript

Ich arbeite in meinen Bildern ja oft mit Nebel, Dunst, mit Staub und so weiter und ich denke, so etwas passt für dieses Bild auch ganz gut. Also, ich möchte hier noch so einige Nebelschwaden einbauen, die so ein bisschen über den Bergen hängen und vom Mond beleuchtet werden. Das werde ich auf zwei Ebenen machen und wir werden dafür einen besonderen Pinsel verwenden. Ich habe diese Technik auch erst herausgefunden oder entwickelt, während ich dieses Videotraining vorbereitet habe. Normalerweise habe ich immer Wolkenpinsel aus verschiedenen Paketen aus dem Internet verwendet. Aber ich wollte einfach mal schauen, ob ich das Ganze nicht auch mit einem Pinsel hinbekomme, den Photoshop schon an Bord hat. Und da möchte ich euch nun zeigen, wie das funktioniert. Ich erstelle eine neue Ebene und die nenne ich erst einmal Große Nebelschwaden. Jetzt wechsle ich auf das Pinselwerkzeug, mache einen Rechtsklick im Bild und sehe jetzt hier meine Pinseleinstellungen. Ich habe hier schon die früheren Pinsel angewählt beziehungsweise die sind schon hier in meiner Liste. Falls sie bei euch nicht in der Liste sind, dann klickt ihr einmal hier auf das Zahnrad und wählt dann hier ganz unten einmal die früheren Pinsel aus. Ich mache das jetzt auch einfach mal, fragt er: Wiederherstellen oder Hinzufügen? Und ich klicke dann OK. Jetzt habe ich sie hier zweimal drin, vollkommen egal. Ich mache jetzt einfach mal die erste Gruppe auf und da sind jetzt verschiedene weitere Gruppen drin. Das sind eben die Pinsel, die Photoshop standardmäßig an Bord hat und da wählen wir hier aus den Pinsel für Spezialeffekte -- die solltet ihr darin finden -- einen Rosenpinsel aus, nicht diesen Pinsel Verstreute Rosen, sondern -- ich finde diesen hier noch etwas besser -- Große Rosen mit Chroma. Was auch immer eine Chroma ist, das interessiert uns aber nicht weiter. Ich weiß es jedenfalls nicht. Vielleicht gibt es einige Floristen unter euch, die das wissen. Jedenfalls werden wir jetzt mit einigen Einstellungen diesen Rosenpinsel zu einem Wolkenpinsel umfunktionieren. Hier oben sind die Pinseleinstellungen, also die weiterführenden Pinseleinstellungen, und hier unten können wir jetzt sehen, wie unser Pinselstrich bisher aussieht. Bisher sieht es noch eher aus wie Rosen und ich muss hier also noch einige Dinge verändern. Ich gehe jetzt hier als Erstes mal auf die Streuung. Die werde ich jetzt mal hier runternehmen, damit dieser Pinsel eben nicht so stark nach oben und unten verstreut wird. Jetzt sieht es schon mehr aus wie eine Wolke. Bei der Anzahl gehe ich mal auf 2, dann wird der Pinsel etwas dichter. Ihr könnt euch schon vorstellen, in welche Richtung es hier jetzt langsam geht. Farbeinstellungen und Transfer brauchen wir nicht. Dann gehe ich noch mal in die Formeinstellungen, gehe hier beim Größenjitter noch mal ein bisschen nach oben. Dadurch wird eben die Größe dann zufällig verändert, während ihr mit dem Pinsel malt. Den Winkeljitter können wir auch einmal komplett nach oben drehen, dann wird der Pinsel zufällig gedreht. Für den Rundheit-Jitter gehe ich auch noch mal ein wenig nach oben, aber nicht zu weit, ansonsten werden die Wolken so ein bisschen zu stark gestaucht. Also hier vielleicht nicht viel mehr als 10, ist 13 Prozent, Mindestrundheit können wir mal auf 1 Prozent stellen und fertig ist unser Wolkenpinsel. Sieht doch hier jetzt schon ganz gut aus, finde ich. Und ich werde jetzt anfangen, mit großen Nebelschwaden, wie auch der Name der Ebene schon sagt. Werde den Pinsel jetzt also erst mal recht groß einstellen, vielleicht auf 1457 Pixel. Also wir fangen jetzt richtig groß an. Ich habe weiße Farbe eingestellt, mein Fluss ist bei 2 Prozent, Härte kann man hier nicht einstellen, 1457 Pixel ist meine Pinselgröße. Und jetzt fange ich an, hier so ein paar Nebelschwaden drüber zu malen, erst mal hier so hinten über die Berge. Wirklich nicht übertreiben damit. Wir wollen das jetzt hier erst mal nur andeuten, hier vielleicht im Bereich, wo der Mond ist, kann man vielleicht noch mal ein paarmal öfter drüber gehen, vielleicht auch einmal um den Mond herum, hier vor das Auto vielleicht noch ein-, zweimal klicken. Und das wäre es jetzt mit diesen sehr großen Nebelschwaden. Jetzt werde ich den Pinsel etwas verkleinern, werde immer noch große Nebelschwaden machen, aber schon etwas kleiner. Ich bleibe immer noch im Fluss bei 2 Prozent und werde jetzt hier so langsam anfangen, so ein bisschen die Konturen abzufahren. Also, jetzt gehe ich hier oben über diese Kontur hier, wo die Straße endet, einmal rüber. Ich klicke immer und ziehe dann immer so ein, zwei Zentimeter und jetzt verteile ich hier so ganz zufällig noch einige Nebelschwaden im Bild. Ich zoome etwas näher ran und fahre jetzt hier auch so ein bisschen die Konturen der Berge schon ab. Wie gesagt, alles nur andeuten. Wir werden gleich noch eine Ebene machen mit kleinen Nebelschwaden, also mit etwas feineren, und da werden wir dann auch die Konturen etwas genauer abfahren. So, das reicht schon für unsere großen Nebelschwaden. Ich finde, das sieht jetzt schon ziemlich gut aus, mit dieser kurzen Zeit, die wir hier erst pinseln. Jetzt werde ich meine zweite Ebene erstellen, wieder über das Ebenensymbol, und ich nenne diese Ebene jetzt Kleine Nebelschwaden. Und jetzt werde ich den Pinsel noch mal sehr viel kleiner machen. Ja, 133 Pixel ist okay, mein Fluss bleibt bei 2 Prozent und jetzt werde ich hier noch näher rangehen und wirklich hier jetzt noch mal die Kanten abfahren, der Berge, Konturen, und auch einige Konturen, die hier so ein bisschen die Abhänge heruntergehen. Da verfangen sich vielleicht überall die Wolken so ein bisschen, vor allem eben die Konturen, die hier so ein bisschen beleuchteter sind. Also, die werden dann eben vom Mondlicht getroffen und dort leuchten die Nebelschwaden dann natürlich auch etwas mehr. Wie ihr seht, ich fahre hier wirklich viele einzelne Konturen ab. Hier kann man vielleicht auch mal versuchen, so eine Art Wolke zu erstellen, die hier so ein bisschen über dem Gipfel liegt. Da kann man dann eben ein paarmal mehr drüber gehen, damit die Wolke etwas dichter wird. Jetzt werde ich noch mal einen kleineren Pinsel nehmen. 95 Pixel, ist immer noch zu groß, vielleicht noch etwas kleiner, 66 Pixel ist okay. Und jetzt werde ich teilweise noch mal die Konturen etwas stärker abfahren und es jetzt so aussehen lassen, als hätten diese Wolken so eine leichte Lichtkante. Also, ich male jetzt sozusagen an dem oberen Bereich der Nebelschwaden, die wir eben schon gemalt haben, so eine Art Wellenlinie hier drüber, damit wir hier so eine Lichtkante einfach oben auf diesen Nebelschwaden bekommen. Das müsst ihr nicht bei allen machen, aber bei einigen, und gehe jetzt hier auch noch mal einige Abhänge so ein bisschen herunter mit einem welligen Strich. Hier oben, das ist ja relativ nah am Mond, hier kann man das ganz gut sehen. der obere Teil der Wolke ist hier jetzt sehr schön angestrahlt. Und das gibt einen richtig tollen Effekt. Wenn wir jetzt mal rausgehen, dann sehen wir schon, wie das aussieht. Also, wir sehen, das hier wirklich diese Kanten, die richtig schön beleuchtet sind, dass diese Felsspalten hier diese Wolken so ein bisschen fangen. Und da kann man natürlich jetzt so ein bisschen Zeit mit verbringen. Ich denke, für mich reicht das hier für den Hintergrund erst einmal. Ich werde jetzt im Vordergrund noch ein paar kleinere Nebelschwaden einmalen. Ich werde meinen Pinsel noch mal etwas vergrößern und hier noch mal auf der Kante so ein bisschen malen und hier noch mal einzelne Schwaden über diese Hügel legen, hier oben auf den Bäumen vielleicht noch so ein bisschen, hier auf den Büschen können sich auch so ein paar Nebelschwaden verfangen. Also, da kann man wirklich hier richtig coole Effekte erzeugen. Vielleicht vor dem Auto noch so ein bisschen Nebel, das wird eben durch den Autoscheinwerfer hier beleuchtet. Wie gesagt, ich arbeite hier die ganze Zeit mit einem sehr, sehr kleinen Fluss, um hier die bestmögliche Kontrolle über meinen Nebel zu haben. Jetzt werde ich noch mal etwas größer werden und den Nebel hier im Bereich, wo die Straße hier hinten nicht mehr zu sehen ist, da vielleicht noch mal ein bisschen mehr. Denn die Bereiche, die natürlich jetzt auch heller werden, die ziehen so ein bisschen auch das Auge an und wir wollen ja, dass unsere Blickführung hier entlang der Straße geht. Ich mache das dann da hinten vielleicht noch ein bisschen, um die Wolken zu verstärken. Ja, ich denke, das gefällt mir sehr, sehr gut, was ich hier gemacht habe und ich werde damit die Nebelschwadenerstellung abschließen. Ich werde zum Ende dieses Videos jetzt noch mal hier die beiden Ebenen in eine Gruppe stecken, beide markiert und dann Strg+G gedrückt und nenne diese Gruppe Nebelschwaden; dann bleibt das Ganze hier sehr schön übersichtlich.

Landschaftsbilder optimieren mit Photoshop

Lernen Sie, wie aus langweiligen Bildern mit Hilfe von Photoshop echte Hingucker werden – mit der richtigen Raw-Entwicklung, einem ausgetuschten Himmel oder passenden Farblooks.

3 Std. 7 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:13.06.2018

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