Photoshop: Ebeneneffekte

Nebel und Regen mit Ebenenstilen

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Photoshop beinhaltet zahlreiche vorinstallierte Bildeffekte, mit denen Regen und Nebel in wenigen Schritten erzeugt werden können.
06:39

Transkript

In diesem Film möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie zwei verschiedenene Effekt wirklich im Handumdrehen erzeugen können. Zum einen diesen Regeneffekt und zum andern diesen Nebeleffekt. Und das geht, dank der vorinstallierten Stile in Photoshop, wirklich sehr, sehr schnell, wie Sie gleich sehen werden. Ich lösche zunächst mal alle diese Ebenen und erzeuge mir eine neue Ebene. Dann drücke ich die Taste D, um hier Schwarz als Vordergrund einzustellen und Weiß als Hintergrund. Und dann kann ich mit Alt+Rückschritt-Taste diese Ebene mit Schwarz füllen und als Füllmethode Negativ multiplizieren nehmen. Jetzt hätte ich gerne Nebel. Den könnten Sie natürlich einmalen, Sie könnten mit dem Wolkenfilter arbeiten usw. Aber es gibt, wie gesagt, bereits einen Stil, der vorinstalliert ist. Und den können Sie hier jetzt direkt anwenden, indem Sie auf die Ebene doppelklicken, hier Stile wählen und dann hier, über das Zahnrädchen, die Option Bildeffekte wählen. Und dann finden Sie diese lange Liste hier mit interessanten Effekten. Und wenn Sie die Liste so nicht sehen, wie ich jetzt, dann stellen Sie die einfach um, hier auf Große Liste. Der Standard ist wahrscheinlich Kleine Miniatur, doch damit kann man nicht so richtig etwas anfangen. Nehmen Sie hier Große Liste. Dann haben Sie eine immer noch kleine Vorschau, aber Sie haben zumindest Text, der Ihnen sagt, was hier passieren soll. Und jetzt sehen Sie bereits hier dichter Nebel, und passen Sie auf, was passiert, wenn ich da draufklicke. Voila, wir haben den Nebel. Aber den müssen wir natürlich noch verrechnen mit dem Hintergrund, und zwar, indem ich die Füllmethode dieser Ebene in Negativ multiplizieren ändere. Und das war's auch schon. Dort, wo der Nebel jetzt nicht so richtig passt, da können Sie natürlich mit Masken arbeiten. Aber ich werde zunächst mal diese Ebene duplizieren mit Steuerung+J, dann wird der Nebel noch ein bisschen dichter. Dann hänge ich hier eine Maske dran, nehme mir einen großen Pinsel mit schwarzer Farbe und einer weichen Pinselspitze, und würde jetzt hier den Fluss mal ein bisschen runtersetzen. Und dann male ich einfach im Bild den Nebel dort ein, wo er passt. Eigentlich sollte ich's genau andersrum machen, weil der Nebel wird ja mit der Tiefe immer dichter. Also kehre ich die Maske einfach um und würde jetzt hier mit weißer Farbe weitermalen und sozusagen den Nebel dort einmalen, wo ich denke, dass er dichter sein könnte. Und das reicht auch schon. Wir wollen mal nicht zu dichten Nebel machen. Das können Sie natürlich, indem Sie die Ebene duplizieren und dann hier weiter mit Masken arbeiten, aber ich denke, so ist der Nebeleffekt schon recht ansehnlich. Das war der Nebel. Schauen wir uns mal an, wie wir das mit dem Regen machen. Und auch dafür gibt's einen Ebenenstil. Zunächst mal wieder eine neue Ebene erstellen, Alt+Rückschritt-Taste mit Schwarz füllen, und dann werden wir gleich mal die Füllmethode auf Negativ multiplizieren ändern. Und jetzt gehe ich hier wieder rein, Doppelklick auf die Ebene, Stile und dann wähle ich hier Regen. Übrigens gibt's hier auch Schnee. Können Sie mal ausprobieren. Der sieht auch ganz gut aus, aber der wiederholt sich zu offensichtlich. Also da müssen Sie mit mehreren Ebenen-Kopien arbeiten, aber wir schauen uns zunächst mal an, wie Regen wirkt. Und das sieht doch schon ganz gut aus, oder? Also klicke ich hier auf OK. Aber die Füllmethode war wohl Bestandteil dieses Stils, also hat sie sich wieder auf Normal gesetzt. Also müssen wir nochmal hier reingehen und die Füllmethode auf Negativ multiplizieren ändern. Und der Regen, der sieht toll aus, aber der kommt aus der falschen Richtung, also müssen wir die Ebene drehen. Das geht mit Command+T, also transformieren. Und wenn Sie dann versuchen, die Ebene zu drehen passiert folgendes. Die Ebene dreht sich zwar, der Ebenenstil bewegt sich auch, aber die Richtung bleibt gleich. Und damit Sie jetzt hier die Ebene und den Effekt drehen können, müssen Sie den Ebenenstil rastern. Also Rechtsklick, nicht auf das fx-Symbol, sondern auf die Ebene, und hier Ebenenstil rastern wählen. Und schwupps sind wir wieder die Füllmethode los, also dürfen wir ein drittes Mal die Füllmethode in Negativ multiplizieren ändern. Aber das macht nichts, denn wir haben jetzt den Vorteil, mit Steuerung+T können wir die Ebene drehen. Also hier bleibt ja eigentlich nur ein vertikaler Regen bei den vertikalen Wänden, die hier sind und das von der Seite abschirmen gegen den Wind. Da können wir nur mit dieser Ebene arbeiten. Das wäre also unsere erste Regenebene, und ich dupliziere die mir einfach so oft, wie ich sie brauche, um das Bild zu füllen. Wenn Sie's ganz genau nehmen, müssten Sie hier die Kanten noch weichzeichnen damit die Übergänge unauffällig sind, aber Sie werden gleich sehen, das fällt später kaum noch auf. Ich drücke also Command+J, die Taste V, um zum Verschieben-Werkzeug zu wechseln, und ziehe mir den Regen jetzt einfach an eine andere Stelle, z.B. hier vorne hin. Und mit gehaltener Alt-Taste kann ich das nochmal duplizieren und mehr hierhin ziehen. Und wir können auch ein wenig variieren und mal wieder transformieren mit Command+T und den Regen vielleicht ein ganz bisschen drehen, um einen Versatz zu haben. Und wir können den Regen auch hier im Hintergrund nochmal platzieren, damit er dort ein bisschen dichter ist, also gerade nach hinten hinaus. Wenn Sie hier drauf achten, dass Sie einen Kantenanschluss haben, dann fällt diese Kante auch nicht auf, aber in diesem Fall, dann wohl doch. Also nehmen wir einfach mal den Radiergummi mit einer großen, weichen Kante und gehen hier einmal über diese Kante rüber, die so sehr, sehr auffällig sind, und radieren hier einfach diese Teile weg. Und das machen wir jetzt von unten nach oben, also einmal hier so, einmal da und einmal hier. Das hätten wir uns natürlich sparen können, dass für alle Ebenen zu machen, wenn wir von vornherein diese Übergänge entsprechend radiert hätten bzw. mit Masken würde ich hier gar nicht arbeiten, weil so irre wichtig ist es hier nicht zum vorherigen Zustand wieder zurückzukehren, denn, wenn Sie wirklich mal mehr Regen brauchen, dann ist es kein Problem, nochmal eine neue Ebene anzulegen. Und das war's auch schon. Hier unten sehen Sie, da regnet's noch nicht, also ziehe ich mir mit gehaltener Alt-Taste hier nochmal eine Ebene hin, nehme wieder den Radiergummi, nehme hier oben diese Regenebenen weg, und natürlich ist es jetzt noch viel zu hell und viel zu freundlich von den Farben her für Regen, also nehme ich mir noch eine Farbbalance. Ich schiebe das Ganze ein wenig in Richtung Cyan und ein wenig in Richtung Blau. Und dann nehmen wir mal die einfachste Einstellungsebene von allen, nämlich Helligkeit/Kontrast, und werden hier den Kontrast etwas erhöhen und die Helligkeit etwas erniedrigen. Und schauen Sie mal, da haben wir unser Regenbild, also vorher-nachher, schnell und unkompliziert mit verschiedenen Regenebenen, die wir erzeugt haben mit einem Ebenenstil. Wenn Sie's ganz genau nehmen, dann sollten Sie den Regen, je weiter er nach hinten geht, hier kleiner transformieren. Und dann muss natürlich hier noch etwas Spiegelung auf diese Oberfläche. Aber an dieser Stelle würde das zu weit führen. Sie haben gesehen, wie schnell Sie solchen Regen hier, dank der Ebenenstile erzeugen können.

Photoshop: Ebeneneffekte

Erfahren Sie, wie Sie die Ebeneneffekte und Ebenenstile in Photoshop in Ihren Grafiken und Fotos verwenden, um Schlagschatten, Konturen oder Licht- und Glanzeffekte zu erstellen.

3 Std. 22 min (34 Videos)
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