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Grundlagen der Fotografie: Filter

ND-Filter im Überblick

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ND steht für Neutraldichte, solche Filter werden auch Graufilter genannt. Dieses Video beschreibt Effekt und Einsatzgebiete dieser Filter.
02:50

Transkript

Ein Neutraldichte-Filter, auch ND- oder Graufilter genannt, reduziert die Lichtmenge, die durch das Objektiv einfällt, ohne dabei die Farben und Kontraste zu beeinflussen. Er ermöglicht so eine längere Belichtungszeit oder die Verwendung einer größeren Blendenöffnung. Durch den Sonnenbrilleneffekt suggeriert er der Kamera eine abgeänderte Lichtsituation. Wie der gewünschte Effekt aussehen soll, hängt zum einen von der Idee, und natürlich von dem gewählten Filter, bzw. dessen Dichte, also Lichtdurchlass oder Abdunklungsgrad, und von der natürlich vorhandenen Lichtsituation ab. Deshalb gibt es Graufilter in unterschiedlichen Stärkegraden, die man je nach Situation -- also je nach Licht -- einfach auswählt. Je dichter, bzw. dunkler der Filter ist, also je höher seine ND-Stärke, desto länger kann meine Belichtungszeit sein oder desto offener kann die Blende sein. Hersteller von Graufiltern geben die Stärke der Filter leider nicht alle gleich an. So muss man bei verschiedenen Produkten erst einmal etwas umdenken, um die Belichtungszeit ermitteln zu können. Man findet das angegeben in ND-Stärke, in Blendenstufen oder auch den Verlängerungsfaktor, also wieviel länger kann ich belichten. In der eingeblendeten Tabelle sehen Sie, wie sich die Werte zueinander verhalten. Es ist wichtig, dass man den Filter der Situation und der eigenen Idee anpasst. Also, wenn ich am Meer fotografiere und das Meer frei von Wellen, also ganz glatt darstellen möchte, benutze ich bestimmt keinen Filter mit geringer Dichte. In sehr hellen Situationen habe ich oft schon zwei Filter benutzt, vielleicht der eine, der stärkere, 3,0 und 0,9 sozusagen kombiniert, um auf eine sehr lange Belichtungszeit zu kommen. Dadurch erreiche ich eine Lichtreduktion um 13 Blendenstufen -- der eine ist 10, und der andere ist 3, also 13, -- und eine verlängerte Belichtungszeit um das 8.000-fache. So konnte ich dann das Meer, gewünscht, obwohl es ja aufschäumend und aufbrausend war, ganz glatt und ruhig darstellen.

Grundlagen der Fotografie: Filter

Lernen Sie, dynamische und statische Motive mit Filtern abzubilden. ND- und Polfilter kommen zum Einsatz, um satte Farben, fließendes Wasser und ziehende Wolken festzuhalten.

3 Std. 43 min (39 Videos)
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