Photoshop CC für Profis

Navigieren mit 3D-Objekten

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Photoshop stellt fünf unterschiedliche Modi zur Verfügung, um eine Kamera um ein dreidimensionales Objekt zu bewegen. Dieses Video erläutert die Vorgehensweise, um diese Modi sinnvoll einzusetzen.

Transkript

Wenn Sie lernen wollen, mit 3D-Objekten zu navigieren, dann sollten Sie genau das erstmal lernen, das Navigieren selbst. Also das Bewegen der Kamera um ein 3D-Objekt herum, um damit ein bisschen firm zu werden, wie sich so was überhaupt anfühlt, wenn man an dem zweidimensionalen Monitor, den Sie ja nun mal haben, ein dreidimensionales Objekt hin- und herbugsiert. Dazu brauchen wie erstmal ein dreidimensionales Objekt. Bevor ich mir das hole, wechsle ich sinnvollerweise in den Arbeitsbereich 3D. Da gibt's zwei verschiedene Möglichkeiten: Entweder die schnellste, hier oben. In diesem kleinen Doktormenü finden Sie an dieser Stelle 3D, oder Sie machen das über Fenster Arbeitsbereich, auch hier finden sie 3D. Da klicke ich jetzt einfach mal drauf. Dann ändert sich folgendes: Wir haben hier unten das 3D-Bedienfeld und hier oben das Eigenschaften-Bedienfeld. Das Multifunktions-Eigenschaften-Bedienfeld. Sage ich deswegen, weil Ihnen im Eigenschaften-Bedienfeld immer genau das angezeigt wird, was sie grade brauchen. Nämlich die Eigenschaften des 3D-Objekts, seiner Lichtquellen, seiner Schatten usw. Und das gilt natürlich nicht nur für 3D, sondern das gilt für das gesamte Photoshop. In den Eigenschaften wird Ihnen immer das angezeigt, was Sie gerade brauchen. Wie durch Zauberhand. Jetzt fangen wir aber mal an, und machen ein neues Objekt auf. Diese Größe hat es, ein weißer Hintergrund, 8-Bit das Ganze, nicht 32, sondern 8 wird ausreichen, und wir sagen einfach "OK, mach das doch mal auf", und erstellen jetzt ein Objekt. Hier wird uns schon nahegelegt, was wir jetzt als nächstes tun könnten. Und genau dieses Angebot nehmen wir auch mal an. Wir erstellen ein Mesh aus einer Vorgabe. Mesh bedeutet soviel wie 3D-Objekt. Eigentlich bedeutet es auch Drahtgitterobjekt, also das bezeichnet die Geometrie, die hinter dem Ganzen steckt, im Gegensatz bspw. zu den Lichtquellen, die es beleuchten oder den Materialien, die ihm Farbe und Oberfläche verleihen. Also das ist sozusagen das Herzstück. Und da können wir uns entweder einen Donut holen oder einen Zylinder, Würfel usw., Sie sehen ja was hier alles geht. Das sind alles Dinge, die man sich damit jetzt erzeugen kann. Eines meiner Lieblingsobjekte nach wie vor ist tatsächlich der Donut, also nehmen wir den doch einfach mal, und erstellen diesen Donut durch Klick auf diese Schaltfläche hier. Dann haben wir das Ding jetzt vor uns, und was sofort passiert, ist dass hier oben dieses Verschieben-Werkzeug für Sie aktiv wird. Und das wiederum heißt, dass Sie jetzt nach Herzenslust mit einem dieser insgesamt fünf unterschiedlichen Modi arbeiten können. Und ich fange einfach mal links an. Das ist meiner Meinung nach auch das lustigste von allen. Ich klicke einfach ins Bild und kann mich dann mit meiner Kamera um mein Objekt herum bewegen. Ich kann auf die Schattenseite fahren, nach oben fahren, ich kann natürlich auch nach unten, unter das Objekt fahren. Und das funktioniert so intuitiv, dass ich einfach meine Maus bzw. meinen Stift führe und das Ding macht dann genau das, was ich will. Glaube ich aber schon, dass man es ein klein wenig üben sollte. Deswegen machen Sie das einfach. Sie sehen auch diese Linie hier, diese Linie markiert den Horizont. Sollten Sie also beispielsweise ein Hintergrundbild haben, beispielsweise eine Aufnahme eines Strandes mit Meer und Sie möchten diesen Donut als Rettungsring auf dem Strand platzieren, dann sollten Sie darauf achten, dass diese Linie und das Meer an gleicher Stelle zu liegen kommen. Dann nämlich passen die Sachen perspektivisch zusammen, sofern die Brennweite einigermaßen passt. Dann haben wir hier die Möglichkeit des Rollens. Wenn Sie da ein bisschen länger drauf bleiben, dann bekommen Sie hier das Kontextmenü. Das lohnt sich gerade dann, wenn man noch nicht so ganz genau Bescheid weiss. Und Objekt rollen, das heißt einfach nur, stellen Sie sich vor sie haben eine Achse, die direkt in die Mitte ihres Monitors, genau hier hinein ragt, das ist die Achse, um die das Ganze nun gedreht werden kann. Das bedeutet Rollen. Dann haben wir hier das Verschieben. Wir können unser Objekt auch verschieben. Und zwar nach links, rechts, unten oder oben, und man beachte, das sieht man jetzt beim Donut besonders gut, dass es nicht einfach nur in 2-dimensionaler Art und Weise verschoben wird, sondern dass wir hier jetzt bspw. in den Ring hinein sehen können, also durchaus eine perspektivische Verschiebung stattfindet. Sieht man auch durch das Grundgitter, das sich jetzt sehr dicht an die Kamera heranschiebt. Das also ist das Verschieben eines Objektes. Ich mach' das mal wieder grade hier, dass es wieder einigermaßen auf Horizont liegt. Und wir gehen zum Nächsten, und das ist dieses hier, damit kann ich mein Objekt weiter weg bzw. weiter her holen. Aber Achtung! Das hat nichts mit zoomen zu tun. Das ist kein zoomen, sondern tatsächlich eine Kameragang-Bewegung, d.h. ich bewege meine Kamera auf mein Objekt zu, oder bewege sie von meinem Objekt weg. Das ist der Unterschied im Gegensatz zum zoomen, wo die Kamera ja an Ort und Stelle bleibt, und nur die Brennweite verändert wird. Die veränderte Brennweite ist das Stichwort für das nächste Funktionsfeld hier, dieses hier, damit ich nämlich tatsächlich jetzt zoomen. Man sieht's auch an diesem kleinen Pfeil, den man hier sieht. Wenn ich meine Maus nach oben bewege, bzw. den Cursor jetzt nach oben bewege, dann verlängere ich damit die Brennweite, was man übrigens auch hier sehen kann. Das hier ist die Brennweite, die uns da gerade angezeigt wird, in Millimeter. So, wie wir das gewohnt sind von unseren Brennweiten auf den Kameras. Und wenn ich mal den Cursor nach unten ziehe, dann zoome ich da raus, werde also weitwinkeliger. Was man auch deutlich jetzt wieder an diesem Gitter sehen kann. Das ist so eine ganz typische Weitwinkel-Geschichte, das wir diese starke Perspektive nun bekommen. Im Gegensatz zu dieser Sache hier, wo die Linien deutlich, ich möchte fast sagen paralleler zueinander verlaufen. Tun sie natürlich nicht, aber trotzdem, man bekommt eher eine Tele-Ansicht dieser Geschichte. Das sind die fünf Modi, mit denen Sie um ein 3D-Objekt herumklettern können, mit denen Sie navigieren können. Ich rate Ihnen einfach, damit ein bisschen zu spielen. Ich finde sogar, dass es irrsinnig Spaß macht, damit zu spielen. Probieren Sie ein bisschen rum, bis Sie sicher sind, dass Sie ein Objekt bewegen können, bzw. in diesem Fall, dass wir die Kamera um das Objekt herum bewegen können.

Photoshop CC für Profis

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7 Std. 40 min (73 Videos)
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