Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Windows Server 2016 Grundkurs: Core und Nano Server

Nano-Server mit dem Server manager und den Azure Server Management Tools verwalten

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Zwar lassen sich die meisten Verwaltungsaufgaben für Nano-Server nicht direkt über eine grafische Oberfläche durchführen, trotzdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um die erforderlichen Aufgaben zu erledigen. Der Server Manager bietet ihnen dazu , wenn auch eingeschränkt, einige Möglichkeiten und auch die Server Management Tools in Microsoft Azure stehen in dazu zur Verfügung.
10:21

Transkript

Sie können zwar die meisten Verwaltungsaufgaben von Nano-Servern nicht in der grafischen Oberfläche durchführen, aber wenn Sie verschiedene Serverrollen auf Nano-Servern installiert haben, zum Beispiel einen DNS-Server, Hyper-V-Host oder auch andere Funktionen, können Sie diese mit den Remote Server Administration Tools für Windows 10 oder mit dem Server-Manager beziehugsweise den Verwaltungstools von Windows Server 2016 aus problemlos verwalten. Sie können natürlich auch Nano-Server an den Server-Manager anbinden. Hier haben Sie natürlich keine Möglichkeit, Serverrollen über das Netzwerk zu installieren, aber Sie können auf Daten und Informationen des Servers zugreifen. Um zum Beispiel einen Nano-Server zu dem Server-Manager hinzuzufügen, ist der einfachste Weg, wenn Sie eine neue Servergruppe erstellen. Ich erstelle jetzt hier eine neue Servergruppe nur für Nano-Server und gebe dieser die Bezeichnung "Nano Server". Über die Registerkarte "Active Directory" lasse ich mir jetzt hier alle Server anzeigen, die Mitglied in dieser Domäne sind. Und hier möchte ich jetzt die Nano-Server verwalten, die jetzt hier im Netzwerk installiert wurden. Dazu füge ich jetzt zum Beispiel hier den Nano-Server 2 der Konsole hinzu. Das Ganze dauert einige Sekunden. Danach wird der Nano-Server hier angezeigt. Wichtig ist, dass bei Verwaltbarkeit hier "Online" angezeigt wird. Hier sehen Sie auch die IP-Adresse und hier im unteren Bereich sehen Sie ähnliche Informationen wie auf herkömmlichen Servern. Sie sehen hier zum einen die verschiedenen Ereignisse, auch, ob Fehler vorliegen. Sie sehen die gestarteten Dienste und deren Konfiguration. Sie sehen hier den Best Practices Analyser. Und Sie sehen hier auch eine Leistungsüberwachung des Servers, sofern dieser Daten entsprechend übermitteln kann Hier ist ein Nano-Server natürlich im Vergleich zu anderen Servern eingeschränkt. Hier im unteren Bereich sehen Sie darüber hinaus, welche Rollen und Features auf dem Nano-Server installiert sind. Sie können hier über das "Kontext"-Menü entsprechend Informationen abrufen. Sie können hier auch über die Verbindung des Servers, über das "Kontext"-Menü auch "Verwalten als" aufrufen, das heißt, hier mit einem anderen Serverbenutzer verwalten, wie den Benutzer, mit dem Sie den Servermanager gestartet haben. Auch die verschiedenen Verwaltungstools stehen über das "Kontext"-Menü zur Verfügung, wenn Sie das in der Nano-Server-Recovery-Konsole konfiguriert haben. Sie können hier über das "Kontext"-Menü zum Beispiel den Hyper-V-Manager starten. Dann wird automatisch eine Verbindung zum Nano-Server aufgebaut, wenn dieser zum Beispiel auch als Hyper-V-Container-Host konfiguriert ist oder als Hyper-V-Host. Und hier können Sie jetzt eben ganz normal wie bei einem herkömmlichen Server die Hyper-V-Einstellungen ändern und entsprechende Konfigurationen anpassen auch die Pfade, und entsprechend natürlich auch die Konfiguration der Replikation, wenn Sie zum Beispiel die Hyper-V-Replikation nutzen. Auch Remote-PowerShell-Sitzungen können Sie über den Server-Manager starten. Wenn ich hier über das "Kontext"-Menü jetzt die Windows PowerShell aufrufe, wird jetzt hier über das Netzwerk eine Computerverbindung zum Server aufgebaut. Sie sehen das Ganze auch hier. Sie können mit "hostname" sich den Namen des Nano-Servers anzeigen lassen und können jetzt eben hier Konfigurationen in der PowerShell auf dem Nano-Server vornehmen. Beachten Sie, dass auf Nano-Servern zwar die PowerShell zur Verfügung steht, allerdings nicht alle Commandlets, sondern nur die Core-Befehle der PowerShell. Das Ganze können Sie zum Beispiel mit dem Befehl "$psversiontable" anzeigen lassen. Hier sehen Sie die Edition der PowerShell. Und hier ist eben nur die Core-Version verfügbar. Wenn Sie diesen Befehl auf einem herkömmlichen Server starten, zum Beispiel hier dieser Server, der über eine grafische Oberfläche verfügt, sehen Sie hier, wird als "PS Edition Desktop" angezeigt, das heißt, hier sind alle Befehle der PowerShell verfügbar. Sie sehen hier auch die Buildversion der PowerShell. Das sehen Sie auch hier auf dem Nano-Server, welche Buildversion installiert ist. Und die Core-Installation ist eben in ihrer Funktion eingeschränkt. Hier fehlen zum Beispiel die Commandlets zur Verwaltung der Domäne und Active Directory. Wichtig ist hier auch die zentrale Verwaltung von Nano-Servern. Sie können für Nano-Server keine Gruppenrichtlinien verwenden, sondern, wenn Sie Nano-Server zentral verwalten wollen, müssen Sie auf die Funktion "PowerShell Desired State Configuration" setzen. Und hier können Sie mit Nano-Servern genauso arbeiten wie auf herkömmlichen Servern mit Windows Server 2016. Das ist notwendig, wenn Sie Nano-Server eben zentral verwalten wollen, um einheitliche Konfigurationen vorzugeben. Microsoft möchte in Zukunft zur zentralen Verwaltung von Nano-Servern auch Tools aus Microsoft Azure nutzen. Und hier gibt es die Servermanagement-Tools. Die Servermanagement-Tools erlauben über eine Browser-basierte Oberfläche auf systemnnahe Einstellungen von Nano-Servern zuzugreifen. Sie können bereits jetzt die Vorschau für diese Lösung nutzen, zum Beispiel für die Verwaltung von Nano-Servern in Azure. Sie finden die Konfiguration, wenn Sie im Azure-Portal nach den Servermanagement-Tools suchen. Und hier können Sie sich die Servermanagement-Tools bereits konfigurieren. Was Sie dazu benötigen, ist zunächst ein Gateway, auf dem die verschiedenen Nano-Server, die verwaltet werden, natürlich auch andere Azure-Dienste beziehungsweise Server angebunden sind. Und die Serververwaltungs-Tools dienen dann schlussendlich dafür, dass Sie die Server zentral über das Internet verwalten können, und zwar mit jedem Browser. Sie können hier über "Erstellen" die Vorschau bereits testen. Das Ganze geht natürlich dann auch, wenn das Produkt RTM erreicht hat. Und hier können Sie jetzt eben eine Verbindung für die einzelnen Server herstellen lassen, können das Ganze am Dashboard anheften. Und das Ganze funktioniert natürlich in Hybrid-Cloud-Umgebungen, auch dann, wenn Sie Nano-Server im lokalen Netzwerk betreiben. Ich kann hier zum Beispiel festlegen, dass ich einen Server mit der Bezeichnung "Nano Azure" verwalten möchte. Hier steht das entsprechende Abonnement zur Verfügung. Ich kann jetzt hier entweder ein neues Element erstellen oder eine vorhandene Gruppe auswählen. Hier kann ich jetzt zum Beispiel die Ressourcengruppe "HybridCloud" erstellen. Alle Ressourcen, die sich in dieser Ressourcengruppe befinden, werden dann zentral verwaltet, zu Beipiel auch durch Firewall-Regeln. Und hier kann ich jetzt eben ein neues Gateway erstellen für die Verwaltung von Nano-Servern, zum Beispiel "Management Gateway Azure". Standard wähle ich hier "Westeuropa". Das Ganze wird jetzt hier erstellt. Die Bereitstellung wird initialisiert und hier kann ich dann später über diese Serververwaltungstools zentral die einzelnen Server in Microsoft Azure verwalten, aber auch Server, die mit Microsoft Azure im lokalen Netzwerk verbunden sind. Sobald die Bereitstellung erfolgt ist, erhalten Sie Informationen zu Ihrem erstellten Gateway. Das Gateway ist hier jetzt noch nicht konfiguriert. Sie müssen es jetzt entsprechend natürlich erst hier über diesen Link konfigurieren. Und hier können Sie jetzt eben verschiedene Anforderungen vornehmen. Sie können das Ganze entweder automatisch oder manuell konfigurieren lassen. Sie können einen Paketlink generieren, um Server anzubinden, erhalten auch verschiedene Informationen, wie die Installation durchgeführt werden soll. Und hier werden Sie jetzt eben Schritt für Schritt durch diese Verwaltung geführt, um Nano-Server zu verwalten. Über diesen Link können Sie die Installationsdatei herunterladen und dann auf der entsprechenden Maschine installieren. Bin jetzt hier auf meinem Testserver verbunden mit der herkömmlichen Installation von Windows Server 2016. Mit "Ausführen" wird jetzt hier die Installation des Gateway-Tools vorgenommen. Ich muss die Lizenzbedingungen bestätigen. Das Ganze dauert einige Sekunden. Ich kann hier entweder ein Zertifikat verwenden, das bereits auf dem Computer installiert ist oder ich verwende ein eigenes Zertifikat. Danach werden jetzt die Servermanagement-Tools auf meinem Server im lokalen Netzwerk installiert, mit Microsoft Azure verbunden und erlauben eben dann eine zentrale Verwaltung. Und sobald jetzt auf dem Server eine Verbindung zu Microsoft Azure hergestellt werden kann, also auf dem Server im lokalen Netzwerk kann ich jetzt hier auf die Informationen des Servers zugreifen. Ich muss jetzt hier noch Einstellungen ändern, zum Beispiel auch die Anmeldedaten für das lokale Netzwerk konfigurieren, und habe jetzt eben hier die Möglichkeit, den Server entsprechend zu verwalten. Hier ist jetzt natürlich die Verbindung noch nicht hergestellt worden. Ich muss das Ganze hier erst konfigurieren, aber sobald die Verbindung hergestellt ist, habe ich jetzt eben die Möglichkeit, den Server hier über die Servermanagement-Tools aus Microsoft Azure zu verwalten. Und genauso machen Sie das auf Nano-Servern. Auf den Nano-Servern wird dann ebenfalls die Installation durchgeführt, zum Beispiel mit dem Nano Server Image Builder oder über die PowerShell oder eben als nachträgliches Paket, das Sie auf dem Nano-Server installieren. Anschließend wird dann der Server hier ebenfalls im Serververwaltungs-Tool von Microsoft Azure angezeigt und Sie können Ihre Nano-Server jetzt in der Hybrid-Cloud verwalten. Sie können also Nano-Server mit verschiedenen Varianten über das Netztwerk verwalten. Zum einen stehen die grafischen Verwaltungstools für Microsoft Server zur Verfügung, zum anderen können Sie die PowerShell verwenden, zum Beispiel remote über das Netzwerk. Sie können mit PowerShell Direct arbeiten auf einem Hyper-V-Host, wenn Sie den Nano-Server virtualisiert haben. Sie können eingeschränkt den Servermanager nutzen und Sie können auf die Servermanagement-Tools zugreifen, die Microsoft in Microsoft Azure zur Verfügung stellt.

Windows Server 2016 Grundkurs: Core und Nano Server

Lernen Sie die Installation und Administration von Core und Nano Server in der Praxis kennen.

2 Std. 4 min (15 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Exklusiv für Abo-Kunden
Ihr(e) Trainer:
Erscheinungsdatum:29.03.2017
Laufzeit:2 Std. 4 min (15 Videos)

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!