Landschaftsbilder optimieren mit Photoshop

Mysteriöse Lichtstrahlen mit dem Verlaufswerkzeug

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Mit dem Verlaufswerkzeug erzeugt der Trainer täuschend echt wirkende Sonnenstrahlen, die scheinbar durch die Wolkendecke brechen.
05:00

Transkript

Durch die Bahnschienen haben wir in unserem Bild eine sehr starke Linienführung. Wir hangeln uns automatisch an der Linie entlang, also an den Bahnschienen durch diese Baumschneise hindurch zum Horizont. Und da wir sowieso dorthin geführt werden, macht es ja Sinn da noch einen Eyecatcher einzubauen. Ich möchte dahinten noch so ein paar Sonnenstrahlen haben, die durch die Wolkendecke brechen. Und das werde ich jetzt in diesem Video einbauen, und zwar mit Hilfe des Verlaufswerkzeugs. Wir brauchen eine neue Ebene, die nenne ich: Sonnenstrahlen und werde dann auf das Verlaufswerkzeug wechseln. Da müssen wir einige Einstellungen vornehmen. Im Moment haben wir bei den Verlaufsarten den linearen Verlauf eingestellt. Ich möchte aber den Verlaufswinkel. Das ist sehr wichtig, sonst funktioniert das Ganze nicht. Jetzt klicke ich auf den Verlauf, muss hier noch weitere Einstellungen machen. Die Verlaufsart soll Rauschen sein. Die Rauheit 100 %. Dadurch kriegen wir eben diese klaren Linien im Verlauf und, ja, im Prinzip war es das schon. Ich klicke auf OK. Und wenn ich jetzt irgendwo im Bild einen Verlauf aufziehe, dann bekomme ich so etwas hier. Sieht erstmal relativ unschön aus, aber daraus kann man sehr, sehr schöne Sonnenstrahlen machen. Ich drücke einmal Strg+Z, um das hier wieder rückgängig zu machen und werde jetzt schauen, wo ich diese Sonnenstrahlen denn haben möchte. Ich möchte vielleicht, dass sie hier oben aus den Wolken kommen. Und deswegen werde ich hier einmal klicken und so einen ganz kurzen Verlauf ziehen und dann ist der Mittelpunkt meiner Sonne sozusagen gesetzt und ich kann dann von da aus die Strahlen gleich einmalen beziehungsweise mir zurückholen. Erst einmal möchte ich aber diese Sonnenstrahlen entsättigen. Ich würde das jetzt einfach auf dieser Ebene machen, denn ich weiß, dass ich diese bunten Strahlen niemals zurückhaben möchte. Ich finde sie sehr, sehr hässlich. Ich drücke Strg-U auf der Tastatur, oder eben Cmd-U für die Mac-User. Alternativ kann man natürlich auch über Bildkorrekturen Farbtonsättigung gehen und dann einfach die Sättigung einmal komplett nach unten drehen. Ich klicke OK, wir sehen leider nichts mehr von unserem Bild, um das zu ändern würde ich jetzt hier den Modus von Normal einmal auf Negativ multiplizieren ändern. So langsam geht es in Richtung Sonnenstrahlen, aber aktuell sieht es immer noch nicht optimal aus. Die müssen sehr viel weicher sein, die sind noch viel zu hart. Um jetzt einen Filter anzuwenden, würde ich jetzt einmal diese Ebene in ein Smartobjekt konvertieren: Rechtsklick auf die Ebene und dann In Smartobjekt konvertieren. Jetzt gehe ich auf Filter Weichzeichnungsfilter Da können wir jetzt diese Sonnenstrahlen einfach ein bisschen weicher wirken lassen. Ich stelle hier einen Wert von ... ja, man darf ihn nicht zu hoch stellen, denn sonst kann man diese einzelnen Strahlen nicht mehr erkennen. Vielleicht 7,4. Damit kam es erst ausprobieren. Ich klicke OK und möchte ja diese Sonne beziehungsweise diese ganzen Strahlen noch mal ein bisschen drehen, denn an der Stelle, wo ich die Strahlen haben möchte, nämlich hier sollen die Strahlen so ein bisschen schräg nach unten gehen. Da sind gar keine Strahlen beziehungsweise nur ganz schwache. Deswegen würde ich dieses Strahlengebilde jetzt einfach einmal drehen. Ich gehe auf Bearbeiten und dann Frei transformieren und hier unten haben wir ja den ... ich muss sagen: die Drehachse, die können wir verschieben. Und die schiebe ich jetzt hier in den Mittelpunkt unseres Strahlengebildes und drehe jetzt einfach das Ganze hier so bisschen nach rechts. Und jetzt habe ich hier diese vielen verschiedenen Strahlen hier an die Stelle gebracht, wo ich sie haben möchte, bestätige über den Haken jetzt wird gleich die Weichzeichnung wieder angewendet und ich werde jetzt diese Strahlen erst einmal komplett ausblenden und das mache ich, indem ich die Alt-Taste gedrückt halte und dann auf das Ebenen-Maskensymbol an der Ebenenpalette klicke. Jetzt nehme ich mir den Pinsel mit weißer Farbe, ja, wenig Fluss, so um die 10 Prozent, ich nehme mal hier 9 Prozent. Jetzt hole ich mir hier die Strahlen zurück, wo ich sie haben möchte. Und es funktioniert wunderbar. Hier kommen jetzt schön die Strahlen aus dem Himmel heraus. Hier können sie vielleicht auch noch so ein bisschen nach unten gehen. Und dann haben wir noch einen sehr schönen Eyecatcher hier hinten eingebaut. Vielleicht noch ein bisschen verstärken hier im oberen Bereich, dass sie noch etwas auffälliger sind. Und hier vielleicht noch ein bisschen zurücknehmen. Ja, das gefällt mir ganz gut. Man kann natürlich diese Strahlen noch ein bisschen verschieben. Würde ich vielleicht auch machen. Ich gehe auf das Verschieben-Werkzeug und ziehe einfach hier an dem Strahl ein wenig, um sie minimal zu verschieben. Vielleicht funktioniert es noch besser, wenn man die Cursortasten benutzt, damit kann man noch etwas genauer verschieben, das mache ich jetzt gerade. Also einfach die Pfeiltasten auf der Tastatur benutzen. So, jetzt gehe ich noch mal raus, schau mir das Ganze von Weitem an, und das sieht doch super aus.

Landschaftsbilder optimieren mit Photoshop

Lernen Sie, wie aus langweiligen Bildern mit Hilfe von Photoshop echte Hingucker werden – mit der richtigen Raw-Entwicklung, einem ausgetuschten Himmel oder passenden Farblooks.

3 Std. 7 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:13.06.2018

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