Photoshop-Tipps: Jede Woche neu

Muster an Pfad entlang führen

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Ein angelegtes Muster können Sie heutzutage in Photoshop nicht mehr nur einfach gekachelt auf eine Fläche bringen, sondern auch auf verschiedene Art und Weise, skriptbasiert anordnen lassen. Und heute möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie das entlang eines Pfades tun können und was damit möglich ist und wie das Ganze funktioniert. Das lernen Sie in diesem Tip der Woche. Zunächst einmal benötigen wir eine neue Datei. Ich klicke also hier auf Neu erstellen, wähle eine recht große Arbeitsfläche von 4000 Pixeln in der Breite und in der Höhe aus und klicke auf OK. Und jetzt müssen wir uns zuerst mal anschauen, wie man ein Muster anlegen kann. Das geht ganz einfach und zwar zeige ich Ihnen das mal am Beispiel des Eigenen-Form-Werkzeugs. Hier können Sie diese verschiedenen Formen, die es hier gibt, einfach auswählen und zum Beispiel weitere auch hinzuladen über dieses Zahnrädchenmenü. Und dann wählen Sie hier Alle, klicken auf OK. Und dann haben Sie hier wirklich alle Muster beziehungsweise alle eigenen Formen. Lassen Sie sich da jetzt nicht durcheinander bringen. Das sind alle eigenen Formen, die im Lieferumfang von Photoshop enthalten sind. Die können Sie dann so laden. Und jetzt kann ich mir zum Beispiel mal dieses Telefon nehmen und mit schwarzer Farbe das Ganze hier aufziehen. Und das kann ich jetzt als Muster festlegen. Und das mache ich, indem ich das Rechteck-Auswahl-Werkzeug nehme, dieses Telefon auswähle und dann über Bearbeiten Muster festlegen gehe. Das erscheint dann hier. Ich nenne das mal Telefon, klicke auf OK und das war es schon. Im Prinzip können Sie diese Ebene jetzt wieder löschen und dieses Muster direkt benutzen. Eine Möglichkeit ist natürlich, das jetzt zu kacheln. Sie können also hier eine Füllebene-Muster anlegen und dann das zuletzt ausgewählte Muster hier nehmen, das wird automatisch ausgewählt. Und das ist jetzt wie gesagt einfach gekachelt, also da liegt jetzt ein Telefon am anderen. Und Sie sehen aber auch, dass wir den Hintergrund ebenfalls als Muster festgelegt haben. Wir haben also kein Telefon auf einem transparenten Hintergrund, sondern wir haben dieses Telefon auf einem weißen Hintergrund. Und das ist wichtig zu wissen, wenn Sie die späteren Sachen, die ich Ihnen noch zeige in diesem Film, verstehen möchten, wenn Sie diese auch so anwenden wollen. Und deshalb zeige ich Ihnen mal, wie Sie zum Beispiel dieses Telefon jetzt mit einem transparenten Hintergrund anlegen können. Und dazu gehe ich wiederum mal in das Eigene-Form-Werkzeug, das Telefon ist noch ausgewählt. Mit gehaltener Shift-Taste ziehe ich das auf, mache das Gleiche wie vorhin, wähle hier mit dem Rechteck-Auswahl-Werkzeug ungefähr das Telefon aus. und was Sie dann immer machen sollten, ist es gegebenenfalls den Hintergrund auszublenden. Denn jetzt haben wir das Transparenzmuster und jetzt kann ich ebenfalls wieder Bearbeiten Muster festlegen wählen und hier das Ganze mal Telefon transparent anlegen. Klick auf OK, lösche diese Ebene und lege wieder eine Füllebene an. Fullebene Muster und wähle jetzt hier das Letzte außen. Das ist wiederum bereits ausgewählt und zwar sehen wir hier anhand der Mini-Vorschau, das ist jetzt vor einem transparentenHintergrund. Wenn ich jetzt auf OK klicke und den Hintergrund ausblende, sehen Sie, wie das hier durchscheint. So weit, so gut und das geht in allen Photoshop-Versionen. Sie können also in allen Photoshop-Versionen einfach solche Symbole kacheln lassen. Sie können auch hier darauf klicken und die Skalierung einstellen, also sehr viele Telefone anzeigen lassen oder sehr wenige, indem Sie das hier vergrößern. Da leidet dann natürlich die Qualität ein bisschen darunter gerade beim Vergrößern. Aber beim Verkleinern, denke ich mal, passt das in der Regel. Also solche Hintergründe können Sie mit jeder Photoshop-Version anlegen. Was jetzt aber noch geht in den neueren Photoshop-Versionen, ist, dass Sie skriptbasierte Muster anlegen können. Und dazu lege ich hier mal eine neue leere Ebene an, denn Sie können diese scriptbasierten Muster nur auf eine Ebene einrechnen lassen. Das heißt, hier gibt es keine Einstellungsebenen leider, die Sie dann nachträglich verändern können. Sondern Sie müssen sich beim Einstellen des Dialogs entscheiden, ob Ihnen der Effekt so gefällt oder nicht. Und wenn Sie dann auf OK klicken, werden die Pixel auf die jeweils aktive Ebene angewendet. Wäre das also der Hintergrund, wäre das Muster dann in den Hintergrund eingerechnet. Möchten Sie das nicht, legen Sie eine neue leere Ebene an, so weit, so gut. Wie erzeugt man jetzt ein skriptbasiertes Muster? Das machen Sie über Bearbeiten Fläche füllen. Ja, da muss man erst darauf kommen, oder? Also hier gehen Sie dann auf Fläche füllen, dort wählen Sie Inhalt: Muster. Dann haben Sie hier die Möglichkeit, ein eigenes Muster zu wählen. Und ich nehme jetzt einfach mal der Einfachheit halber hier das Telefon oder ich nehme etwas, das ich ebenfalls vorher schon angelegt hatte, und zwar diese Lampe. Und das ist auch eigene Formvorgabe, also so eine Glühbirne. Die habe ich um 180 Grad gedreht und da ein transparentes Muster daraus gemacht. Dann klicke ich auf OK, oh nein! Natürlich das war zu früh. Also noch nicht auf OK klicken, machen Sie das ja nicht nach zu Hause, das ist gefährlich und dann schließt sich der Dialog und nichts passiert. Ich gehe noch mal rein in Fläche füllen, gehe die Schritte noch mal durch. Also Inhalt: Muster, Eigenes Muster, dann nehme ich die Lampe und dann können Sie hier ein Script auswählen. Sie müssen also hier bei der Check-Box ein Häckchen setzen und dann haben Sie hier verschiedene Möglichkeiten, die Fläche zu füllen und entlang eines Pfades zu platzieren. Darum geht es in diesem Video. Aber nun habe ich noch gar keinen Pfad angelegt und deshalb wäre ich jetzt nicht damit gut beraten, diese Option aktiv zu haben. Aber ich zeige Ihnen mal, was hier zum Beispiel mit den anderen Dingen passiert, bei der Ziegelfüllung beispielsweise oder bei der Dreherbindung, Spirale und Symmetrische Füllung. Das probieren Sie erst mal aus, wir schauen uns jetzt hier mal die Ziegelfüllung an. Ich klicke auf OK und dann öffnet sich ein weiterer Dialog und hier haben Sie im Prinzip die gleichen Möglichkeiten. Sie können die Muster skalieren, Sie können den Abstand variieren, also das Ganze auch ein bisschen enger werden lassen. Sogar überlappen lassen können Sie das. Sie können den Abstand zwischen den Zeilen ebenfalls eingeben. Sie können eine zufällige Farbe, eine zufällige Helligkeit vergeben. Und Sie können das Muster sogar drehen hier in diesem Fall, leider alle insgesamt. Also hier gibt es noch kein zufälliges Element der Drehung. Solche Sachen finden Sie bei den anderen Musterfüllungen. Aber das ist schon deutlich mächtiger, als diese normale Musterfüllung, die Sie mit einer Füllebene erzeugen können. Also das ist schon ganz toll, finde ich. Und wenn Sie dann auf OK klicken, sehen Sie, haben wir hier auf einem transparenten Hintergrund diese ganzen Lampen und können die dann jetzt benutzen. Das ist schon mal ganz toll. Aber erst lassen Sie uns das Ganze mal mit einem Pfad durchführen. Und dazu brauchen Sie natürlich zunächst mal einen Pfad. Und den erzeugen Sie mit dem Zeichenstift, also einmal die Taste P gedrückt. Und dann nehmen Sie hier das Zeichenstift-Werkzeug und malen sich zum Beispiel mal so eine durchhängende Leine, sagen wir mal so. Okay, ich halte die Cmd- beziehungsweise die Strg-Taste gedrückt und klicke einmal in den Hintergrund, um hier diesen Pfad abzuschließen. Ja und jetzt kann ich wiederum, ich bin auf einer neuen leeren Ebene, diese leere Ebene entlang des Pfades mit einem Muster füllen. Also Bearbeiten Fläche füllen, Muster, Muster aussuchen hier und hier dann wählen Entlang Pfad platzieren. Klicken Sie dann auf OK, erscheint hier diese Vorschau. Sie sehen also nicht, wie das wirklich aussieht, also nicht diesen Pfad so wie hier. Sondern Sie sehen einfach so eine generische Vorschau, wo Sie dann schätzen müssen, wie das später wohl aussehen wird. Also das ist ein bisschen tricky. Sie können auch hier das Muster dann skalieren, also ein bisschen größer machen, so dass diese Glühbirnen auch die richtige Größe haben. Sie können den Abstand anpassen, Sie können den Winkel hier verändern, sodass Sie entweder diese Glühbirne entlang des Pfades drehen oder Sie können diese in einem rechten Winkel stellen, indem Sie hier den Winkel auf 0 setzen. Ja, dann gibt es noch einen Abstand vom Pfad. Das ist ganz gut, wenn Sie hier einen Abstand benötigen und diesen Pfad noch nutzen, um später einen Pinsel daran entlang laufen zu lassen. Leider geht das nur in eine Richtung. Das heißt, ich kann jetzt nicht sagen, ich möchte die Glühbirnen jetzt hier in diese Richtung verschieben, also nach rechts unten, damit hier die Fassung am Pfad zu liegen kommt. Das geht also leider nicht, da muss man ein bisschen tricksen. Aber Sie können dann auch hier einen Skalierungsverlauf hinzufügen. Das ist ganz toll. Denn, wenn ich das mal hier einstelle, sehen Sie, dass die Glühbirnen entlang des Pfades dann kleiner beziehungsweise in der anderen Richtung größer werden. Und ich denke mal, das ist ganz interessant für bestimmte Effekte. Hier können Sie ebenfalls die Zufälligkeit der Farbe und der Helligkeit einstellen. Und ich würde sagen, so gefällt mir das ganz gut. Ich klicke also auf OK, habe jetzt hier meine Glühbirnen, und wenn Sie jetzt festgestellt haben, dass die nicht groß genug sind, natürlich bin ich jetzt in einer sehr kleinen Zoom-Stufe, so sieht das schon besser aus, wenn ich hier mal ein bisschen reinzoome, dann müssen Sie einfach noch mal machen. Also Cmd+Z, dann die Parameter verändern und noch mal anwenden und Sie sehen schon, ja, das ist ganz cool. Da kann man solche Art Girlanden oder für eine Party so eine Umgebung sehr leicht erzeugen. Und Sie können dann zum Beispiel auf einer neuen leeren Ebene bei aktivem Pfad zum Pinsel wechseln, sich hier eine kleine runde schwarze Pinselspitze nehmen, und wenn Sie dann Enter drücken, füllen Sie einfach diesen Pfad mit der Pinselspitze. Dann wechseln Sie zum Verschieben-Werkzeug und können diesen Pfad einfach ein bisschen nach oben ziehen, indem Sie dann nur diese eine Ebene aktivieren, und dann mit den Pfeil-Tasten so nach oben ziehen, dass die Lampen hier wirklich mit der Fassung an dieser Schnur zum Liegen kommen. Was kann man damit noch machen? Na, zum Beispiel Sie können nicht nur diese typischen Muster nehmen, also kleine Fähnchen, Glühlampen oder meinetwegen kleine Kätzchen, oder was es da alles gibt. Also die Möglichkeiten sind ja unbegrenzt, allein wenn Sie hier sich mal diese eigenen Formen angucken, das können Sie alles entlang von Pfaden laufen lassen. Sie können diese anderen Script-basierten Muster mal ausprobieren. Aber was ich noch ganz interessant finde, ist, dass Sie zum Beispiel Nebeleffekte oder Rauchspuren sehr schön mit dieser Funktion erzeugen können. Und das möchte ich hier mit Ihnen mal durschspielen. Ich aktiviere mal diese beiden Ebenen und lösche die wieder. So, und erzeuge eine neue leere Ebene. Und möchte jetzt ein neues Muster anlegen. Ich nehme also den Pinsel. Und jetzt müssen Sie mal eine interessante Pinselspitze raussuchen, sagen wir mal für Spezialeffekte hier. In Photoshop CC 2018 gibt es da diesen neuen Pinselsets. Und bei Spezialeffekte haben Sie diese Splatter-Pinsel. Und die sind ganz toll, um so Partikeleffekte zu erzeugen. Zoome hier mal auf 100%, da können Sie hier mal so ins Bild klicken und solche kleinen Spritzer hier sehr schnell anlegen. Da können Sie natürlich auch Wolken-Pinsel nehmen, zum Beispiel diesen hier, und das Ganze ein bisschen variieren. Also das gefällt mir jetzt nicht so, deswegen mache ich das schnell rückgängig. Also einfach diese Pinselspitzen, die Sie hier finden in den Vorgaben, mal ausprobieren und so interessante Muster anlegen, so wie dieses jetzt hier. Und dann brauchen Sie nur in der Ebenenpalette den Hintergrund ausblenden, sich wiederum das Rechteck-Auswahl-Werkzeug nehmen, hier den Bereich auswählen, den Sie als Muster festlegen möchten, und den dann als Muster festlegen. Also Bearbeiten Muster festlegen, wir nennen das mal Partikel, klicke auf OK und kann jetzt im Prinzip diesen Bereich löschen. Hebe die Auswahl auf und blende den Hintergrund wieder rein. Jetzt brauche ich natürlich noch einen Pfad. Und dazu zoome ich mal wieder raus, nehme mir den Zeichenstift und wähle jetzt hier einfach mal so einen Pfad, so ein bisschen geschwungen anlegen. Wechsle zum Verschieben-Werkzeug, das mache ich eigentlich regelmäßig, wenn ich ein bestimmtes Werkzeug nicht mehr brauche, damit nichts Unbeabsichtigtes passiert, und gehe dann in den Fläche füllen-Dialog. Also Bearbeiten Flächen füllen, dann wähle ich hier das zuletzt angelegte Muster und wähle Script: Entlang Pfad platzieren. Klicke auf OK, habe jetzt hier meine Vorschau und muss jetzt natürlich noch einige Parameter anpassen. Zum Einen hätte ich gerne einen Skalierungsverlauf, das soll von ganz klein zu ganz groß werden. Wie sieht es andersrum aus? Ja, so wäre eigentlich realistischer, wenn wir das groß beginnen lassen, und dann kleiner werden lassen. Wir schauen mal, wie das aussieht, wenn wir den Abstand verkleinern. Ja, das wird dann sehr eng, das Ganze. Probiere das mal andersrum aus, den Skalierungsverlauf mal so, dann den Abstand etwas reduziert, jawohl. Und dann möchte ich natürlich gerne hier die Symboldrehung etwas zufällig gestalten, also zum Beispiel mal das Muster wechseln, dann den Winkel etwas verändern jeweils von Abdruck zu Abdruck, vielleicht den Abstand wieder etwas kleiner werden lassen. Ja und Sie sehen schon, hier kann man einiges an Zeit investieren, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Und ich mache das Muster mal noch ein bisschen kleiner, weil immer sieht man doch noch einige Musterwiederholung. Im Prinzip ist es auch eine gute Idee, dann den gleichen Pfad zu benutzen und dann unterschiedliche Muster entlang dieses Pfades anzuwenden. Und ich denke mal, das sieht ja so schon cool aus. Ich probiere es einfach mal aus, klicke auf OK und habe jetzt hier meine Pfadfüllung. Also wenn ich das jetzt mit einem Rauchpinsel gemacht hätte, dann könnte man hier ans Ende noch so eine kleine Rakete ranbasteln, die dann hier entlang fliegt und eine Rauchspur hinterlässt. Und das wäre mal jetzt nur am Rande, Sie können dann auch diese Rauchspur noch etwas weich zeichnen. Das zeige ich Ihnen auch noch mal. Denn Sie können dann hier zum Beispiel Filter Weichzeichnergalerie, die ist jetzt hier ausgegraut. Warum ist die ausgegraut, das muss man erst mal rausfinden. Ich werde zunächst mal hier den Pfad löschen, den brauchen wir nicht mehr. Vielleicht stört hier der Pfadfilter, ja, genau, der Pfad störte. Also jetzt bin ich hier wieder auf der Ebene mit der mutmaßlichen Rauchspur, wähle dann hier die Weichzeichnergalerie und dort die Pfad-Weichzeichnung. Und jetzt kann ich hier mir den Pfad einfach mal löschen, der da standardmäßig angelegt ist, und erzeuge mir jetzt hier einen neuen Pfad, der hier der Rauchspur folgt, kann dann hier die Parameter entsprechend anpassen und dann hier für eine Weichzeichnung dieser Spuren sorgen. Und das finde ich ganz spannend, denn so können Sie für Dynamik im Bild sorgen. Ja, aber das nur am Rande, wie gesagt. Wichtig ist, dass Sie verstanden haben, wie Sie hier mit Mustern arbeiten können und diese anhand von skjriptbasierten Mustern im Bild verteilen können. Und das Ganze geht etwas unintuitiv über Bearbeiten Fläche füllen. Also nicht vergessen, hier finden Sie die Funktion, genau gesagt, hier dann unter Inhalt: Muster und über die Skripte. Und da gibt es eine ganze Menge zu entdecken. Viel Spaß dabei!