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Raspberry Pi Grundkurs

Musik mit dem Raspberry Pi abspielen

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Der Raspberry Pi verfügt von Haus aus über einen HDMI-Ausgang und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. Damit eignet er sich auch als Musikbox und kleines Mediencenter.
05:06

Transkript

In diesem Video möchte ich Ihnen mal zeigen, wie Sie mit dem Raspberry Pi Musik abspielen, und zwar MP3-Dateien. Das kann hilfreich sein, wenn Sie sich beispielsweise eine Jukebox basteln möchten, die Sie mit einem Smartphone bedienen, oder wenn Sie akustische Rückmeldung von Ihrem Raspberry haben wollen, wenn er Ihnen beispielsweise das Wetter vorlesen muss. Ich logge mich also von meinem Rechner aus auf dem Raspberry ein, mach das mal etwas größer. "pi", "raspberry" ist immer noch mein Benutzername und Passwort. Wenn wir MP3-Dateien abspielen wollen, dann brauchen wir eine spezielle Software. Die ist OpenSource und kostenlos mit "sudo apt-get install (und dann) mpg321". Die Reihenfolge hier ist wichtig. Damit kann ich diese Software installieren. In diesem Fall heißt es "mpg321 ist schon die neueste Version" Ich macht das ja hier nicht zum ersten Mal. Aber mit diesem Befehl können Sie eben diesen MP3-Player installieren. Als nächstes möchte ich nochmal eine MP3-Datei auf meinen Raspberry draufladen. Ich verbinde mich also über einen Sambaserver: "raspberrypi" - "home" - "pi" Und hier mach ich mal ein neues Verzeichnis auf, das nenne ich "musik", geh da hinein. Und in dieses Verzeichnis (das ist wohlgemerkt auf dem Raspberry Pi), da kopiere ich jetzt mal eine Datei namens "blindtext.mp3" hinein, und kann fortan direkt auf dem Raspberry auf diese Datei zugreifen. Schauen wir uns mal an: "ls -l" - damit lasse ich mir ein Verzeichnis ausgeben. Da sehen wir hier dieses Verzeichnis "musik". Da gehen wir jetzt mal rein "cd musik", "ls -l", und da habe ich dieses "blindtext.mp3" Als nächstes möchte ich einfach mal diese Datei abspielen, ich habe ja die Software "mpg321" installiert. Das zippe ich jetzt ein, dann reicht mir ein "bl", dann tippe ich auf die Tabstop-Taste, und dann wird mir automatisch "blindtext.mp3" schon angezeigt. Und jetzt hören Sie im Hintergrund schon ganz leise, dass da irgendetwas gestartet ist, und dass er irgendwie eine Musik, oder in dem Fall einen Blindtext vorgelesen hat. Aber der war noch ziemlich leise. Das möchte ich jetzt mal lauter machen. Dazu benutze ich den Befehl "alsamixer" Das ist bei Ihnen schon vorinstalliert, diese Software müssen Sie nicht extra installieren. Und dann sehen Sie, habe ich hier ein Gerät "bcm2835 ALSA" - das ist die eingebaute Soundausgabe des Raspberry Pi. Und jetzt kann ich einfach mit den Cursortasten nach oben, hier die Lautstärke deutlich nach oben setzen. Und Sie sehen, wie in der Mitte der Balken nach oben geht. Und wenn ich auf über 88 komme, dann habe ich hier oben auch einen roten Bereich. Dann würde die Soundkarte übersteuern, das möchte ich nicht. Also lass ich's mal bei 86. Einfach mit "Escape" beende ich diesen "alsamixer" wieder. Und wenn ich das Ganze nochmal aufrufe, dann hat er sich auch diese Laustärke hier gemerkt. Ich gehe nochmal mit "Escape" raus. Und zweimal die Cursortaste nach oben - dann kann ich nochmal diesen Blindtext aufrufen: "Dies ist ein gesprochener Blindtext" Und Sie hören, das ist nicht live, sondern das habe ich vorher aufgenommen. Und ich kann, indem ich auf Steuerung + C klicke, auch diese MP3 vorzeitig abbrechen. Ich möchte das Ganze mal etwas leiser machen. Das mache ich jetzt auf eine neue Art und Weise. Ich nutze nicht mehr den "alsamixer", sondern ich mach das direkt auf der Kommandozeile. Es ist deswegen hilfreich, wenn ich, zum Beispiel, von meinem Smartphone aus die Lautstärke bedienen möchte, dann bringt mir der "alsamixer" ja nichts. Da brauche ich einen Befehl, der auf der Kommandozeile funktioniert. Dieser Befehl heißt "amixer" Auch diese Software ist bei Ihnen standardmäßig installiert. "sset", und dann sage ich: ich möchte die "PCM" steuern. Das ist die eingebaute Soundkarte. Und die soll nicht 88% Laustärke haben, sondern nur 75%. Mit diesem Befehl "amixer sset PCM 75%" kann ich die Lautstärke herunternehmen. Und wenn ich jetzt das Ganze nochmal abspiele, dann hören Sie es im Hintergrund schon etwas leiser. Qualität ist nicht allzu gut. Das liegt auch an diesem kleinen Lautsprecher, den ich hier habe. Ich gehe mal auf "Stopp". Und wenn ich jetzt nochmal den "alsamixer" starte, dann sehen Sie, bin ich hier bei 36%. Das hat sich hier automatisch verändert. Ich habe hier vorher die 75 eingetragen. Aus dieser 75 wird später die 36, weil ich hier 75% eingegeben habe. Diese beiden Ziffern einerseits im "amixer" und andererseits im "alsamixer" - die sind nicht direkt miteinander gekoppelt. Da müssen Sie einfach für sich herausfinden, was eine passende Lautstärke ist. Je höher die Zahl natürlich, desto lauter ist das Ganze. Mit "alsamixer" oder mit "amixer" können Sie die Lautstärke verändern. Und mit "mpg.321" können Sie eine MP3 direkt auf Ihrem Raspberry abspielen und über die 3,5 mm Klinke an der Seite ausgeben.

Raspberry Pi Grundkurs

Wecken Sie den "Bastler" in sich und lassen Sie sich zeigen, wie Sie den Minicomputer Raspberry Pi für den praktischen Einsatz zuhause oder für mobile Zwecke nutzen können.

2 Std. 2 min (29 Videos)
Hervorragender Einstieg in das Thema
Bit Beisser

Nachdem ich so viel über das Thema Raspberry Pi aus berufenem - leider auch weniger berufenem - Munde gehört hatte, habe ich mir ein eigenen Bild machen wollen und bestellte einen RP 2. Nachdem alles geliefert war stellte sich die Frage: "Wie fange ich an?" Bei video2brain fand ich diesen Grundlagenkurs und habe ihn an einem Tag vollkommen durchgearbeitet. Der Trainer ist kompetent und präsentiert die Themen in einer mir gut gefallenden Art. Alle dargestellten Beispiele konnten fehlerfrei nachvollzogen werden. Warum dann nur 4 Sterne? Insgesamt finde ich das Grundlagentraining zu kurz. Es gibt einige Themen, die nicht angesprochen werden oder nicht vollständig dargestellt werden. Hier ein Beispiel: Es wird über eine externe USB-Soundkarte gesprochen. Auch, wie man darüber von einem Mikro aufnehmen kann. Leider wird nicht dargestellt, wie man auf dieser Karte etwas ausgeben kann. Ich bin mit meinen Boardmitteln jedenfalls daran gescheitert. Auch würde m.E. eine Darstellung von Squeez (oder ähnlichem) diesem Training gut zu Gesicht stehen. TROTZDEM: Ich halte dieses Training für exzellent gemacht und kann es nur jedem Einsteiger Empfehlen!

 
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:12.03.2014
Aktualisiert am:06.02.2017

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