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VMware vSphere 6 und vCenter 6: Performance Tuning

Multipath verwenden

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Um den Zugriff auf Datenspeicher zu beschleunigen, sollten Sie die sogenannte Mehrfachpfad(Multipath)-Funktion von vSphere 6 nutzen. Die zum Aktivieren dieser Funktion erforderlichen Schritte erklärt Ihnen dieser Film.
06:45

Transkript

In diesem Video gehe ich darauf ein, wie Sie die Mehrfachpfad-Multiperfing-Funktion in vSphere nutzen, um den Zugriff auf Datenspeicher zu beschleunigen. Wenn Sie iSCSI, Fiberchannel oder NFS an einen vSphere-Host angebunden haben, können Sie festlegen, ob verschiedene Netzwerkpfade, bzw. verschiedene Pfade möglich sind, um auf diesen Datenspeicher zuzugreifen. Der Vorteil dabei liegt auf der Hand, denn wenn mehrere Pfade zur Verfügung stehen, dann kann vSphere schneller auf den Datenspeicher zugreifen, bzw. auch dann auf den Datenspeicher zugreifen, wenn z. B. der hauptsächliche Pfad ausgelastet ist. Die Konfiguration dazu nehmen Sie z. B. im Web Client vor. Wenn Sie sich die Speicheransicht ansehen, und dann auf den einzelnen Hosts, oder den einzelnen Datenspeicher auf die Registerkarte "Verwalten" wechseln. Hier sehen Sie dann den Bereich "Konnektivität und Mehrfachpfad", und hier können Sie jetzt verschiedene Einstellungen anpassen. Sobald Sie einen Host markiert haben, sehen Sie auch, für welchen Host jetzt dieser Datenspeicher verbunden ist, und sehen im unteren Bereich die Details zu Mehrfachpfad, bzw. können Konfigurationen vornehmen, wenn dieser Datenspeicher die Mehrfachpfad-Unterstützung erlaubt. Sie können, wenn Sie sich den Mehrfachpfad für einen Datenspeicher anzeigen lassen, hier auch die Richtlinie anzeigen lassen, also welcher Pfad hier aktuell für den Zugriff auf den Datenspeicher verwendet wird. Und Sie können über "Mehrfachpfad bearbeiten", Einstellungen für den Pfad vorgeben und hier eben dann entsprechend aus dieser Richtlinie die Option auswählen, die Sie verwenden wollen. Hier stehen die Optionen, zuletzt verwendet: "Round-Robin" und "Fest" zur Verfügung. Wenn Sie "Zuletzt verwendet" aktivieren, dann verwendet der Host immer den aktuellen, aktiven Pfad. Wollen Sie jetzt z. B. einen Failover durchführen, oder führt vSphere automatisch einen Failover durch, wenn ein bestimmter Pfad nicht mehr zur Verfügung steht, dann führt der Host, bei dieser Auswahl, keinen Failback durch. D. h., wenn einmal der Pfad gewechselt wurde, dann bleibt diese Einstellung auch aktiv. Wenn Sie die Option "Fest" wählen, dann legen Sie einen Pfad als bevorzugt fest. Wenn dieser Pfad ausfällt, dann führt der Server einen Failover durch und verwendet einen alternativen Pfad. Wenn Sie natürlich keinen Failover durchführen, spielt es keine Rolle, ob Sie "Zuletzt verwendet" oder "Fest" einsetzten, denn dann nutzt VMware eben den Pfad, der aktuell zur Verfügung steht. Wenn Sie aber die Option "Fest" auswählen, dann nutzt der Server bei einem Failover, eben einen alternativen Pfad, wenn dieser zur Verfügung steht. Aktivieren Sie die Option "Round-Robin", dann werden alle Pfade eingesetzt, die auf dem Host zur Verfügung stehen. In diesem Fall sollten Sie aber sicherstellen, dass der jeweilige Datenspeicher das auch unterstützt, denn nicht alle Speicherhersteller unterstützen die Speicher mit dieser Funktion. D. h., es kann auch sein, wenn Sie "Round-Robin" aktivieren, dass der Zugriff auf den Datenspeicher, dann entsprechend langsamer ist. Wichtig ist auch, dass Sie die Einstellung, die Sie hier vornehmen, generell für jeden Host vornehmen, auf dem Sie den jeweiligen Datenspeicher verwenden. Beim Zugriff über das Netzwerk, also wenn Sie z. B. den Mehrfachpfad für NFS verwenden, ist es natürlich sinnvoll, dass Sie verschiedene Netzwerkadapter verwenden, und den verschiedenen Netzwerkadaptern, unterschiedliche Switches und dadurch dem NFS-Speicher erlauben, über verschiedene Netzwerkadapter, auf den Server zuzugreifen. Oder umgekehrt, dem Server zu gestatten, auf den Datenspeicher zuzugreifen. Und dann können Sie durch Auswahl dieser Optionen testen, mit welcher Option der Datenspeicher am leistungsstärksten angebunden werden kann. Wenn Sie ein SAN einsetzten und das Storage Array "aktiv/passiv" nutzen, dann empfiehlt VMware, dass Sie die Option "Zuletzt verwendet" aktivieren. In diesem Fall empfiehlt VMware nicht die Einstellung von "Fest". Vor allem dann nicht, wie gesagt, wenn Sie aktiv/passiv Storage Arrays einsetzten, in einem SAN-Umfeld. Denn inn diesem Fall kann der Zugriff auf den Datenspeicher, von der Leistung deutlich einbrechen. Bei aktiv/passiv Arrays nutzen Sie daher entweder die Option "Zuletzt verwendet" oder "Round-Robin". Setzten Sie aber ein aktiv-aktiv Storage Array ein, empfiehlt VMware wiederum, die Aktivierung von "Fest", denn hierdurch können Sie die Bandbreite für den Zugriff auf den Speicher deutlich verbessern. Das hängt aber wiederum davon ab, mit welchem Storage Controller Sie arbeiten und mit welchem Storage Array. Aktiv-aktiv ist allerdings durchaus auch in der Lage, mit der "Round-Robin" Einstellung zurechtzukommen. Hier müssen Sie einfach testen, bzw. bei dem Hersteller Ihres Storage Arrays nachfragen und natürlich entsprechend planen, ob Sie einen aktiv-aktiv oder einen aktiv/passiv Storage Array verwenden. "Round-Robin" kann also in sehr vielen Konstellationen sinnvoll sein, allerdings nicht in allen, und das Storage Array muss diese Funktion auch unterstützen. Wenn Ihr Storage Array wiederum "asymmetric logical unit access" unterstützt, "ALUA", dann sollten Sie dieses Feature für ESXi aktivieren. Wenn Sie dann, für diese Einstellung hier "Round-Robin" verwenden, dann nutzt ESXi, zusammen mit dem Storage Array, den optimalen Weg, um den Speicher so schnell wie möglich, zur Verfügung zu stellen. Die Einstellungen für den Mehrfachpfad spielen hier also durchaus eine wichtige Rolle, abhängig von dem Array, das Sie einsetzten.

VMware vSphere 6 und vCenter 6: Performance Tuning

Lernen Sie, wie Sie vSphere 6/ESXi 6 verbessern und die Leistung Ihrer Hosts und VMs steigern.

3 Std. 1 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:29.08.2016

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