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After Effects CC Grundkurs

Multipasses

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Was sind Multipasses, wie werden sie erzeugt und vor allem, was hat sich dadurch in After Effects vereinfacht? Alle Antworten dazu finden Sie hier im Lernvideo.

Transkript

Jetzt möchte ich Ihnen erklären, was Multi-Passes sind. Multi-Passes vereinfachen das Compositing in After Effects von Material, was man aus CINEMA 4D übergeben hat. Früher musste man das alles einzeln rendern. Wie das heute funktioniert, möchte ich Ihnen jetzt zeigen. Über "Ablage" - "Neu" erstelle ich eine neue CINEMA 4D-Datei, und die nenne ich "multipasses". In CINEMA 4D erstelle ich mir dann so einen Ring und dazu eine Kugel. Und schieb die Kugel hier so in den Ring, damit das Ganze so ein bisschen aussieht, wie so ein Piercing. Und hier unten mit einem Doppelklick erstelle ich ein neues Material. Mit weiterem Doppelklick erstelle ich hier... (das ist nicht der Ring, das ist die Kugel). Ich möchte eine Farbe definieren. Dann nehm ich mal so ein helles Grün. Ich möchte Spiegelung definieren, die nicht so stark sein soll. Ein Glanzlicht. Das hier relativ groß leuchtet auf der Kugel. Und dann Alphakanal. Jetzt mit gedrückter Control-Taste kann ich das duplizieren und öffne es nochmal. Jetzt nenne ich es "Ring", ändere die Farbe in ein leicht helles Blau. Und die Spiegelung mach ich hier etwas stärker. Dafür mache ich das Glanzlicht kleiner. Spitzer, viel spitzer. Und speichere das mal ab. Jetzt müssen die Materialien noch den Objekten zugewiesen werden. Das kann man jetzt hier schon in der Vorschau sehen. Und ich muss jedem Material ein CINEMA 4D Render-Tag zuweisen. Dieses Render-Tag ist die Grundlage, um die Multi-Passes zu aktivieren. Die da wähle ich hier in diesem Kanal weiter aus. Für die Kugel nehm ich mal den "Kanal 1". Für den Ring - den "Kanal 2". Warum mache ich das? Weil ich möchte die Kugel und den Ring in After Effects nachher getrennt voneinander bearbeiten können. Jetzt gehe ich hier in die Render-Voreinstellungen in CINEMA 4D, aktiviere Multi-Passes, und wähle hier die "Multi-Passes" aus: Zum einen, den Objektkanal. Jetzt muss ich die Gruppen-ID angeben: einmal 1, und natürlich einmal auch die 2 für… Also, einmal für den Ring und einmal für die Kugel. Die Spiegelung wollte ich auch noch aktiviert haben. Und das RGBA-Bild. Als weiteren Multi-Pass wähl ich mal hier noch den Diffuskanal aus. Und das Glanzlicht fehlt auch noch. Ich glaub, das RGBA-Bild brauchen wir nicht. Das ist so okay. Damit ich hier aber auch diffuses Licht überhaupt habe, wähl ich hier mal eine Lichtquelle aus, die hier etwas höher ziehe, damit überhaupt Licht auf den Ring fällt. Schau mir mal die Vorschau an. So ungefähr wird es aussehen. Wunderbar! "Speichern" Jetzt vergebe ich noch einen Namen: "multipasss", und wechsle zurück in After Effects. Zurück in After Effects. Nehm ich mir meine "multipasss.c4d"-Datei und erstelle eine neue Komposition. Und sehe jetzt hier dieses Piercing. Schalt ich die Ansicht auf "Final". Und hab jetzt die Option "CINEMA 4D Multi-Pass" zu aktivieren. Und jetzt gibt es diese wunderbare Funktion, dass man hier einfach auswählt: "Bilderebenen erstellen". Das CineWare-Plugin hat jetzt automatisch alle Multi-Passes, die es in der c4d-Datei gibt, erstellt und sie mit dem richtigen Kopiermodus übereinandergelegt. Somit habe ich die Möglichkeit die einzelnen Kanäle an- und abwählen, und so auch nachträglich noch Einfluss auf das Compositing zu haben. Ich mach das mal wieder rückgängig. Und wähle die Funktion "Definierte Multi-Passes". Und jetzt klicke ich auf "Bilderebenen erstellen". Jetzt habe ich natürlich nicht annähernd so viele Multi-Passes wie vorher, sondern nur die, die ich definiert habe. Dadurch dass die Multi-Pass-Ebene oben drüber liegt, sieht man diesen Effekt gar nicht, denn ich habe hier nämlich die Spiegelung einzeln, Glanzlichter einzeln, und den Diffuskanal einzeln, sowie die beiden "Object Buffer". Und diesen kann ich jetzt zum Beispiel nutzen, um als bewegte Maste nur auf die Glanzlichter anzuwenden. Sage ich hier einfach bewegte "Luma-Maske" und blende jetzt den Rest wieder ein. Diese natürlich nicht. Und wie man jetzt sieht, kann ich sozusagen partiell das Glanzlicht beim Compositing nur auf die Kugel anwenden, nicht auf den Ring. Jetzt diese "keine bewegte Maske" wieder rückgängig mache, sehe ich, dass das Glanzlicht auch auf dem Ring funktioniert. Aber dadurch bieten mir diese Multi-Passes auch nachträglich noch beim Compositing in After Effects Einfluss auf, zum Beispiel, Glanzlichter und Spiegelung zu haben. Denn man kann nachträglich, zum Beispiel, noch die Deckkraft der einzelnen Multi-Passes verändern. Ich hoffe, Sie nehmen aus diesem Video mit, wie wunderbar die Zusammenarbeit mit dem CineWare-Plugin zwischen After Effects und CINEMA 4D funktioniert. Multi-Passes müssen jetzt nicht mehr aufwendig aus CINEMA 4D exportiert bzw. gerendert werden, sondern können direkt über die Multipasseinstellung im CineWare-Plugin übergeben werden.

After Effects CC Grundkurs

Lernen Sie das Funktionsprinzip und die Werkzeuge von After Effects CC von der Pike auf kennen, um anschließend eigene professionell anmutende Videoprojekte realisieren zu können.

10 Std. 7 min (115 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.06.2013

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