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Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Multi-Resolution

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Das Prinzip der "Multi-Resolution" erlaubt, auch große Panoramabilder bandbreiten- und prozessorschonend anzuzeigen. Erfahren Sie in diesem Video mehr dazu.

Transkript

Gehen wir nun bei unserem Gang durch das Ausgabe-Panel für die HTML5-Ausgabe eines interaktiven Panoramas ein Schrittchen weiter. Ich klappe mal die Steuerung zu, der nächste Punkt ist Bild. Und dort sind einige technische Dinge, von denen ich hier vorab gleich mal sagen kann, dass man die weitestgehend in Ruhe lassen kann, weil da die Standardeinstellungen erfahrungsgemäß einfach sehr gut funktionieren, und es nur in Ausnahmefällen wirklich eine Notwendigkeit gibt, hier irgendetwas zu ändern. Ich erzähle mal kurz, um was es hier geht. Hier wird einfach festgelegt, in welcher Qualitätgröße und in welchem System die Bilder für das interaktive Panorama dann für den eigentlichen Panorama-Player zur Verfügung gestellt werden. Da gibt es oben mal die Qualität, also grundsätzlich geht es immer um JPG-Bilder. Das mal vorne weg. Dessen Qualität kann ich hier einstellen. Üblicherweise ist das 90 %. Da haben wir schon relativ gute Kompression das heißt, die Daten bleiben relativ klein, Qualität aber sehr gut. Und der nächste Punkt ist sehr wichtig. Das ist Multi Res und Single Res. Was hat es damit auf sich. Bei Single Res, wenn ich darauf mal klicke, dann ändert sich der ganze Dialog, und ich lege dort die Würfelkantenlänge fest. Hier wird mir ein relativ beliebig erscheinender Wert vorgegeben. So beliebig ist er aber nicht, sondern der rechnet sich nach der maximal verfügbaren Kantenlänge, die das Originalmaterial hergibt. Also wenn ich jetzt das Bild hier betrachte, Eigenschaften beziehungsweise in der Übersicht gucke, wie groß ist mein Panorama, 12900 Pixel, und dann wird das nach einem bestimmten Algorithmus ausgerechnet, wie groß dürfen die Würfelseiten sein, ohne dass da ein Pixel vergrößert wird und ohne dass wir irgendwelche Qualitätsverluste haben bei der ganzen Geschichte. Das Optimal bezieht sich immer auf die Größe, die wir hier beim HTML angegeben haben. Da wir das aber elastisch halten wollen, spielt das im Prinzip keine Rolle. Und deswegen soll man dieses Ding hier mal gleich vergessen, sondern das ist im Prinzip das, was maximal daraus kommt. Allerdings ist ein JPG mit 3200 Pixel im Quadrat eine relativ große Datei. Und es braucht dann auch wirklich nur sechs Würfelseiten, um das gesamte Panorama darzustellen. Das ist für den Desktopgebrauch und eine eigentlich hohe Bandbreite, mal ziemlich okay, es geht aber besser. Und um das noch abzuschließen, dieses Single Res, was kommt da noch. Gucke mal, ich kann jetzt hier progressive JPG verwenden. Dann hat man so ein sukzessives Nachladeverhalten, das heißt, die JPGs werden zunächst unscharf geladen. Dann kommen immer mehr Daten dazu, und wird das allmähliche schärfer. Der Algorithmus ist schon relativ alt, kann man hier auch verwenden, weil die Dateien werden dadurch etwas größer. Aber man sieht halt schneller. Was, wenn man das Ding lädt als User, so wie die Dateien runterkommen? Hier ist noch die Benennungsregel dann für die Würfelflächen, die rausgegeben wird, und wo kommen die hin. Das ist schon alles für diese Geschichten, und hier kann ich bei der Würfelflächenqualität noch für jede Würfelfläche eine eigene Qualität einstellen. Zum Beispiel, wenn ich weiter oben ist, nur Himmel, dann kann ich hier die Qualität ziemlich runterdrehen, kann man ein paar Kilobyte sparen. Es ist aber eine Regel, nicht wirklich heikel. Sehr viel interessanter ist die Geschichte, was Ökonomie, Bandbreite und solche Dinge angeht, wenn wir uns dem Multi Res widmen. Da geht es darum, dass die Bilder in jeweils immer doppelter Zoomstufe, das heißt, immer mal zweimal, vier und so weiter, jeweils in einer eigenen Auflösung gerechnet werden, und das Bild wird zerschnitten in Kacheln, und man nennt das das Image Tiling, also ein Tile, also T-i-l-e geschrieben. So heißt nämlich dann auch der Ordner, wo die Bilder drinnen sind. Und dieses Image Tiling gestaltet uns im Prinzip für jede Zoomstufe, das Bild in 512 x 512 Pixelgröße Quadrate zu unterteilen. Und am Rand sind dann eben Teile davon, und die Würfelseiten werden sozusagen zerschnippselt, und zwar immer für jede Zoomstufe separat, das heißt, ich habe, wenn ich ganz weit rauszoomen im Panorama, habe ich relativ wenige Dateien in einer relativ schwachen Auflösung. Und wenn ich dann reinzoome, dann wird im Hintergrund bei der doppelten Auflösung dann im Prinzip diese Kachel. Die Inhalte werden dann praktisch auf das Vierfache vergrößert oder auf das Doppelte und dann eben viermal so groß sind die. Dann ist er quadratisch. Und dann geht es weiter mit 16 und so weiter, also immer in Zweierpotenzen geht es rauf. Und wenn ich dann ganz weit reinzoome, bis zur maximalen Zoomstufe, dann besteht das in der letzten Zoomstufe aus den am höchsten aufgelösten Bildkacheln. Das System ist relativ alt. Man nennt das auch Bildpyramide. Das wird, zum Beispiel, bei Google Maps verwendet. Das kennen Sie alle, und da ist es so, wenn ich das im Browser aufmache, zum Beispiel, die ganze Welt als Karte besteht dann aus sieben oder acht, je nach wie groß mein Browserfenster ist, auch sieben oder acht JPGs, die 512 x 512 oder bei Google sind sie, glaube ich, 256 Pixel im Quadrat. Und dann zoome ich rein und wird für jede Zoomstufe, bei Google geht es über 18 Stufen, bis ich dann wirklich meinen Vorgarten angucken kann. Und der Vorteil ist, Diese Bildkacheln von 512 x 512 Pixeln, die sind relativ klein auch von der Dateigröße her und je nach Inhalt. Bei JPG ist das ja inhaltsabhängig. Da sind die vielleicht mal so zwischen 20 und 50 Kilobyte zu Hausnummer groß. Und es werden immer nur die Paare geladen, die ich gerade in meinem Sichtfenster sehe, das heißt, relativ wenig. Vorteil ist, das funktioniert am Desktop in einer Superauflösung auch mit Gigapixel Panoramen so überflüssig, aber auch auf dem Smartphone, weil natürlich immer nur ganz wenige Bilder geladen werden. Das Smartphone hat einen kleineren Bildschirm, braucht weniger Kacheln, und das wird dann praktisch immer sukzessive nachgeladen, und das Ganze geht relativ flüssig von Starten. Also diese Multi-Resolution-Technologie, wir können uns auch mal anschauen, wie das aussieht. Das sind die Dateien, also wie gesagt, das ist jetzt hier, und dieser Vorgang, das ist jetzt hier das Bild. Und sobald ich reinzoome, ist es so, dass unmerklich immer eine neue, schärfere Version nachgeladen ist. Wenn man ganz genau hinguckt, sieht man sogar hier und da. Hier ist es natürlich jetzt schon so vergrößert, dass man schon hier die Bildpixel sieht. Das ist natürlich dann suboptimal. Und ich sehe praktisch immer etwa die gleiche Anzahl von Bildkacheln, nur jeweils immer von einer unterschiedlichen Vergrößerungsstufe. Jetzt wird alles vorgehalten, sind lauter kleiner Dateien. Wenn wir uns das jetzt mal kurz in der Bridge anschauen, hier ist der Output, Images sind immer die ganz andere Bilder, und hier bei den tiles... So, wo ist das hier? Da sieht man hier die Cubefaces. Und da kann man jetzt reingucken, und jetzt gibt es hier einzelne Vergrößerungsstufen, und man sieht jetzt hier, zum Beispiel, in der Stufe im Level 0 sieht man, das ist der Feinste. Da, sieht man, habe ich wirklich ganz viele Details. Und wenn ich jetzt hier zurückgehe auf irgendein, nehmen wir, die gleiche Würfelseite, dann habe ich jetzt hier den Level... Moment, lassen wir den Level 3, den wir jetzt gerade gesehen haben, und dann gibt es jetzt hier einfach die c (steht für Column) und so weiter. Es ist organisiert im quadratischen Muster, und wenn ich jetzt schaue, cubeface1, zum Beispiel, und nehme da mal den Level 0. Da sind auch nur ganz wenig Bilder drin. Man sieht, das ist ein einziges Quadrat, und zwar das ist nur in diesem Fall auch nur 406x406 groß, weil so viel größer ist das dann gar nicht in der entsprechenden Richtung. Das ist, wenn ich ganz weit rauszoome, dann brauche so große summarische Ansichten, also funktioniert das, dieses ganze System. Was dahinter steckt, das ist eben hier diese Einstellung, die da dahinter steckt. Das System kann man hinter unter Erweitert noch ein bisschen manipulieren. Hier ist nämlich der Dateiname. Das ist allerdings relativ tricky. Da sollte man nicht dran rumfummeln, weil da wird nämlich definiert, in welchen Ordner welche Größen von welcher Würfelseite landen. Man kann da eigene Systeme einführen, da man genau weiß, was man tut. Damit kann man, zum Beispiel, diese Sachen kompatibel halten mit anderen Playern, wenn man noch was anderes verwendet und diese Pano2VR-Geschichte mit anderen Sachen verarbeitet. Aber extrem fortgeschrittener Stoff. Können wir im Moment mal vergessen. Hier kann man die Ebenen noch, die automatisch jetzt immer im Zweierfaktor weitergereicht werden, die kann man hier selber definieren, wenn man möchte, ist üblicherweise aber nicht wirklich wichtig. Abschießend unten noch hier Download/ Vorschau, das heißt, hier können wir noch ganz kleine Graustufenbilder vorab laden, so dass man schon mal eine graue Anmutung kriegt vom eigentlichen Panorama. Das ist sehr unscharf, aber man sieht sofort, also man kann schon ahnen, was es wird und dadurch das ist schwarzweiß. Jetzt sind die Dateinummern sehr, sehr viel kleiner, die Qualität ist sehr gering. Selbst auf einer schwachen Mobilfunkverbindung sind da sofort Bilder da. Und deswegen macht man das System standardmäßig. Mit drin würde ich auch nicht ändern, kann man auch abschalten, wenn man möchte, oder ist in einer anderen Farbe, habe aber Graustufen, ein Viertel der Auflösung, 25 % Qualität, also es ist eigentlich lausig, aber man sieht sofort was. Und sobald wenn die ersten farbigen Bildkacheln da sind, werden die sofort dadrüber gelegt und dann ist das sofort da. Also das ist ein technisch etwas komplexerer Teil, aber es ist wirklich ein Garant für die Qualität und für die Download-Geschwindigkeit für ein interaktives Panorama, was ich hier auf Basis der HTML5-Technologie ausgebe. Und das spielt Pano2VR mittlerweile einfach sehr, sehr gut. Kurz noch die Bemerkung. Ich habe immer von 512 x 512 Pixeln gesprochen, und hier steht aber 510. Man macht das so, dass die Kacheln immer ein kleines bisschen kleiner sind, damit man eine absolute Nahtlosigkeit dieser Kacheln sicherstellen kann. Und deswegen steht hier 510. Sollte man so lassen, wenn man nicht einen richtigen Grund hat, das zu ändern. So viel also mal zum Thema Multi-Resolution und die Bildbehandlung, die Pano2VR für HTML5-Panoramen zur Verfügung stellt.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Lernen Sie, wie Sie mit Pano2VR mehrere Panoramen zu einer interaktiven, begehbaren Besichtigungstour zusammenstellen und für das Web ausgeben.

9 Std. 51 min (103 Videos)
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