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Media Encoder CC Grundkurs

MPEG2

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Videoclips können im Media Encoder auch in ein MPEG2-Format umgewandelt werden. Dieses Format wird hauptsächlich auf DVDs sowie Blu-rays verwendet.
07:06

Transkript

Das MPEG2-Format verdankt seine Verbreitung sicherlich der DVD, dadurch wurde MPEG2 ursprünglich mal bekannt, aber auch viele Kamerahersteller setzen auf das MPEG2-Format, weil es einfach sehr schnell zu kodieren ist. Bei der DVD steht neben MPEG2 nichts weiter zur Verfügung, basiert alles darauf. Bei der Blu-ray kann ich wählen, ob ich MPEG2- oder H.264-Kodierung haben möchte. Wir nehmen jetzt mal einen Clip, importieren den hier einfach mal, und hier sieht man jetzt, steht die Standardeinstellung noch auf "AVI NTSC", aber wir stellen das jetzt mal um auf "MPEG2". Und tatsächlich finde ich hier drei verschiedene Derivate von MPEG2. Ich kann hier sagen einfach "MPEG2" und dann finde ich hier auch verschiedene Vorgaben. zum Beispiel "HDV", "PAL DV" für TiVo-Player, "DG FastChannel". Und wir können einfach hier mal so eine Vorgabe nehmen und dann da reingehen. Der Nachteil ist dabei nämlich, wenn ich hier mal auf Video gehe, dass ich einfach unglaublich viele Optionen habe. Und da finde ich dann eben Sachen wie "SDE schreiben" oder "Geräuschsteuerung". Ich weiß auh nicht genau, was eine "DC-Präzision (Intra)" ist. In der Regel will man ja auch nicht alle Parameter von MPEG2 in irgendeiner Form bearbeiten. Man müsste sich dann ja wirklich wie ein Codec-Spezialist damit auseinandersetzen. Also kann ich wieder sagen "Mit Quelle abgleichen". Dann stellt er das so ein, dass es meinem Quellmaterial möglichst nahe kommt. Oder ich gehe lieber hin und sage, ich möchte MPEG2 so kodieren, dass es Blu-ray- oder DVD-kompatibel ist. DAs heißt, wenn ich jetzt sage "Blu-ray", dann ist diese Liste schon erfreulich schmaler geworden. Ich kann jetzt hier noch die Videoabmessungen eingeben, die für die Blu-ray unterstützt sind wie auch die Bildwiederholrate. Es sind tatsächlich nicht alle Kombinationen möglich, die man sich vielleicht so wünscht. Hier kann ich jetzt sagen, ob "NTSC" oder "PAL". Auf "PAL" gehen, kommt hier auf 25 Bilder pro Sekunde. Jetzt habe ich hier oberes oder unteres Halbbild zuerst. Dann kann ich hier auch wieder sagen, ob ich eine konstante oder eine variable Bitrate haben möchte. Ich nehme jetzt hier auch mal zwei Durchgänge. Ich sehe jetzt, hier kann ich auch wieder wählen eine Zielbitrate. Auf dieser Kalkulation basiert dann auch der Wert, der ihm hier ausgegeben wird. Das heißt er geht jetzt davon aus, dass ich 30 Megabit pro Sekunde schreibe und das eben für 23 Sekunden. Und deswegen komme ich auf 88. Da wird die Ziel- beziehungsweise die minimale und die maximale Bitrate nicht mit eingerechnet. Die Kopfstruktur kann ich ein bisschen umstellen. Wenn ich denke, das Material ist sehr schnell geschnitten, etwas niedriger, Wenn ich sage es sind eher Interviews, dann würde ich die lieber etwas nach oben stellen. Aber auch hier bewege ich mich jetzt in den für Blu-ray kompatiblen Einstellungen. Gehe ich auf DVD-kompatible Einstellung, "MPEG2-DVD", ist es hier auch nicht umfassender als gerade eben, aber wir müssen daran denken, dass wenn wir von HD zu SD wechseln, dass ich hier immer schwarze Balken bekomme. Da würde ich jetzt immer sagen, "Auf Füllgröße dehnen", damit er das entsprechend korrekt ausgleicht. Auch wichtig: Die Qualität, die ich hier habe, bezieht sich darauf, dass sich der Encoder mehr Mühe gibt. Also wenn ich hier die Qualität 100 habe, dann dauert es etwas länger, meine 23 Sekunden zu kodieren, aber es sieht besser aus. Gehe ich mit der Qualität weiter runter, dann geht das Kodieren schneller, aber es sieht vielleicht nicht ganz so gut aus. Insofern immer volle Qualität, wenn man Zeit hat. Und auch hier kann ich jetzt sagen, ich will PAL-Video. Ich möchte Widescreen 16:9. Interessanterweise sieht man, bei DVD wird zwischen 4:3 und 16:9 umgeschaltet mit unterschiedlichen Pixel-Seitenverhältnissen, und nicht mit einer höheren Bildauflösung. Das heißt, bei Widescreen wird das Bild nur mehr in die Breite gezerrt. Auch hier würde ich jetzt sagen, variable Bitrate und im Gegensatz zu der Blu-ray, wo hier deutlich mehr definieren kann, bin ich auf der DVD mit maximal neun Megabit pro Sekunde dabei. Das heißt wir könnten hier so was wie Zielbitrate "6" und maximale "7" oder "8". Viel mehr würde ich nicht machen, denn es muss auch noch Audio untergebracht werden und manchmal hat man innerhalb einer DVD sogar mehrere Audioeinstellungen. Wenn ich jetzt hier auf Audio klicke, so kann ich hier das Format auch noch definieren. Und bei der DVD ist es möglich, das Format als "PCM"-Ton, als "MPEG" oder "Dolby Digital". Mit PCM haben viele DVD-Player Schwierigkeiten, auch MPEG würde ich nicht unbedingt empfehlen. Das Beste ist tatsächlich, man nimmt hier Dolby Digital. Und netterweise hat Adobe einen Dolby Digital Stereo-Encoder geschenkt. Der ist also hier schon mit drin. Möchte ich auch Surround Sound kodieren, muss ich auf "SurCode" wechseln. Dann kann ich auf Codec-Einstellungen gehen. Aber tatsächlich ist es so, dass ich nur ein paarmal testen kann, und dann muss ich den Surround-Encoder hier online kaufen. Den muss ich also extra lizensieren. Das kostet dann eben noch ein bisschen mehr Geld, aber man kann auch erstmal die Trial verwenden, und damit eben, ich glaube drei- oder viermal testweise AC3-Ton exportieren, der eben auch Surround beinhaltet. Bei "MPEG2-DVD" steht der Multiplexer auch auf "Ohne". Das heißt, als Ergebnis bekomme ich eine M2V-Datei und eine M2A-Datei, und kann das in einer Autorensoftware, wie beispielsweise Adobe Encore CS6, dann wieder zu einem DVD-Projekt zusammensetzen. Die Idee hinter der Trennung von Video und Audio ist die, dass man auf der DVD zu einem Videoclip ja bis zu acht Audiospuren haben kann, für verschiedene Sprachfassungen. Und deswegen werden die erst beim Brennen der DVD am Ende dann sozusagen wieder zusammengefügt. Möchte man tatsächlich einen einzelnen Stream haben, dann muss man beim Multiplexer Grundeinstellungen, hier auf "DVD" gehen und dann kann ich hier auch definieren, wie sozusagen Bild und Ton zusammengerechnet wird. Und ich bekomme jetzt eine MPEG-Datei, wo eben beides zusammen ist. Das bietet sich dann an, um es in manchen Media-Playern abzuspielen. allerdings muss man dazu sagen, dass H.264 dafür mittlerweile besser geeignet ist. Also gerade auf moderneren Betriebssystemen komme ich mit H.264 weiter als mit MPEG2. Wir haben uns jetzt mal so die wichtigsten Einstellungen der MPEG2-Kodierung sowohl für Blu-ray, wie auch für DVD, wie auch für unterschiedliche MPEG2-Anwendungen angeschaut.

Media Encoder CC Grundkurs

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Fülle an Möglichkeiten, um mit dem Adobe Media Encoder CC Ihre Videoclips in nahezu jedes Format zu konvertieren und zu exportieren.

3 Std. 59 min (39 Videos)
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Hersteller:
Software:
Media Encoder Media Encoder CC
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:04.11.2013
Aktualisiert am:11.11.2016

Dieses Video-Training wurde mit Adobe Media Encoder CC in der Version vom Juni 2013 erstellt und mit Updates zur Version Media Encoder CC 2015 ergänzt

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