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Canon EOS 70D Grundkurs

Movie-Grundfunktionen

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Die Canon EOS 70D bietet die Möglichkeit Videos aufzunehmen. Hier lernen Sie die Grundfunktionen der Movie-Einstellung kennen.
06:41

Transkript

Die 70D ist eine DSLR mit Movie-Funktion, also Sie können mit dieser Kamera auch Filme aufnehmen. Wer wie ich, aus der klassischen Fotografie kommt, der hat wahrscheinlich, möglicherweise ähnlich wie ich, starke Berührungsängste zu filmen und braucht eine größere Eingewöhnungszeit um sich an dieses neue Medium, im vermeintlich bekannten Gerät zu gewöhnen. Um Ihnen den Einstieg in diese Technik zu erleichtern zeige ich Ihnen jetzt ein Paar Grundbegriffe. Die wesentlichen Sachen, die Sie wissen dürfen bevor Sie ihren ersten Film drehen. Die Movie-Funktion schalten Sie rechts oben, neben dem Okular ein. Sie drehen den Schalter von der Liveviewfunktion nach links auf das Movie-Symbol, also da ist so eine kleine Filmkamera. Canon spricht von Movies nicht von Filmen. Insofern verwende ich jetzt die beiden Begriffe. In der Bedeutung, dass Sie eben damit Filme machen können. Wenn der Schalter auf dem Symbol ist, dann sehen Sie hier auf dem Display die Anzeige und je nachdem in welcher Stellung die Infotaste ist, also wie oft sie gedrückt ist, haben Sie da ganz unterschiedliche Ansichten und Informationen im Fenster. In dieser Einstellung sehen Sie die unterschiedlichen Parameter, die Sie verändern können, wenn Sie hier auf die Quicktaste drücken. Die Fokussierung beispielsweise und wichtig natürlich die Movie-Aufnahmegröße. Dann die Frage, möchten Sie digital zum Einstellen oder nicht Einstellen. Praktischerweise stellt sich das, wenn man das verstellen möchte zurück. Jetzt ist es nicht ganz so praktisch. Auf der anderen Seite viele Sachen, die Ihnen aus dem Fotobereich bekannt sind, wie Weißabgleich, automatische Belichtungsoptimierung, oder der Bildstil. Da können Sie also nach gewohnter Manier das einstellen, was sie brauchen. Oder aber wenn Sie noch nicht wissen was Sie brauchen, testen Sie es einfach Mal durch. Unten haben Sie die Möglichkeit die Belichtung zu korrigieren. Auch das kennen Sie aus dem Fotobereich und wenn Sie das jetzt hier beispielsweise in den Plusbereich korrigieren, wird das Bild entsprechend heller. In dem Minusbereich wird es mit einem kleinen bisschen Zeitverzögerung entsprechend dunkler. Jetzt habe ich hier ein bisschen Not. Ja jetzt passt es. Damit hab ich dann auch die normale Belichtung wieder eingestellt. Wenn ich dann nochmal auf die Infotaste klicke, verschwinden all diese Informationen. Das heißt Sie haben jetzt die Möglichkeit das ganze Bild in Ruhe zu betrachten, ohne störende andere Informationen. Sie sehen jetzt hier eingeblendet habe ich auch das Gitter mit drei mal drei Feldern. Das dient dazu, um die Bilder besser zu gestalten. Das Bild aufzubauen und vielleicht auch um die Kamera besser auszurichten. Sie sehen dann auch noch die Ecken vom Fokusfeld. Sie können jedoch auch ganz einfach durch Antippen auf das Display den Fokuspunkt festlegen und Sie sehen, das fokussiert dann automatisch dahin, wo ich den Fokuspunkt belegt habe. Und wenn ich da nochmal draufdrücke bin ich wieder am Anfang der Anzeige. Soviel zu den eigentlichen Anzeigen, was jetzt noch wichtig wäre zu sagen, ist, dass anders als beim Fotografieren, beim Filmen eigentlich ein Stativ unerlässlich ist. Natürlich können Sie auch ohne Stativ filmen. Funktionieren tut es vom Aufnahmeprozess natürlich, aber beim Betrachten, werden Sie nicht so viel Spaß haben, wenn sich die Objekte, die vermeintlich irgendwo feststehen, ein Baum, wenn der sich dauernd irgendwie bewegt weil Sie nicht in der Lage waren die Kamera ruhig zu halten. Achten Sie also darauf, dass Sie wenn Sie kein Stativ zu Verfügung haben, eine feste Unterlage nutzen. Das kann eine Mauer sein, das kann natürlich auch ein anderer Gegenstand sein der fest ist. Sie können die Kamera auch auf dem Boden platzieren und über das Display den Bildausschnitt dann auch von oben ganz gut bestimmen. Da sind ihrer Fantasie und den vorhandenen Mitteln keine Grenzen gesetzt. Und wenn Sie ein Stativ verwenden, das ist auch ganz wichtig zu wissen, dann nützt Ihnen ein Fotostativ vergleichsweise wenig. Sie können ein Fotostativ zum Filmen verwenden, solange Sie die Kamera nicht bewegen. Das heißt, wenn Sie nur wie gewohnt, wie Sie fotografieren, Sie montieren die Kamera auf das Stativ in der Höhe in der Sie möchten. Und starten dann Ihre Filmaufnahme, dann passt das alles ganz gut. Sobald Sie aber daran denken, vielleicht ach das habe ich im Fernsehen gesehen in dem Film, das war gigantisch dieser Schwenk. Sobald Sie daran denken einen Schwenk einzubauen, dann brauchen Sie ein spezielles Filmstativ, denn mit einem Fotostativ fehlt die Dämpfung am Anfang und während des Schwenkens. Das heißt es geht mit einem Ruck los, dann geht es vielleicht sehr schnell und wenn Sie bremsen, dann ist halt das Ende des Schwenks doch abhängig vom der Fähigkeit möglichst sanft zu bremsen und das geht mit dem Fotostativ praktisch gar nicht. Insofern, wenn Sie sich intensiver für das Filmen interessieren und sagen, das ist was, was mich wirklich fasziniert, dann kommen Sie schlussendlich, um die Anschaffung eines Filmstativs nicht drum rum. Und wichtig auch beim Filmen ist im Gegensatz zum Fotografieren, das können wir uns jetzt hier im manuellen Modus anschauen. Wenn wir da in die Belichtungszeit gehen, dann sehen Sie Belichtungszeiten. Die fangen hier an bei einer dreißigstel Sekunde und gehen dann in die kürzeren Belichtungszeiten. Wenn ich hier im manuellen Modus die Belichtungszeit verkürze ohne die ISO zu erhöhen, wird das Bild natürlich hoffnungslos dunkel, aber abschließend eben die dreißigstel Sekunde, als wirklich längste Belichtungszeit. Es liegt natürlich daran, dass sie beim Filmen mehrere Bilder pro Sekunde machen. Nämlich je nachdem wie Sie es eingestellt haben. Jetzt hier 24 oder 25. Jetzt gerade sind 24 Bilder eingestellt. Und da muss natürlich die Belichtungszeit, die Sie nehmen kürzer sein, als diese vierundzwanzigstel Sekunde, die da gebraucht wird. Wenn die Belichtungszeit länger wäre, würden Sie die Bilder, 24 Bilder mit einer Belichtungszeit länger als eine vierundzwanzigstel Sekunde, pro Sekunde, bringen Sie gar nicht auf eine Sekunde zusammen. Also insofern ist da eine Einschränkung. Das muss man auch wissen, und insofern braucht man auch zum Filmen letztlich ein bisschen mehr Licht als zum Fotografieren. Und wenn Sie all das bedenken, dann steht dem Start ihres ersten Films nichts mehr im Wege. Sie drücken auf die Starttaste und schon geht der Film los. Und Sie sehen es hier oben an der roten Leuchte, die da leuchtet, außerdem blinkt hier die Anzeige, dass eben im Moment etwas in der Speicherkarte gespeichert wird und das wissen Sie auch solange diese Lampe leuchtet oder blinkt, sollten Sie die Kamera weder ausschalten, noch die Speicherkarte beispielsweise raus nehmen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei ihrem ersten Film.

Canon EOS 70D Grundkurs

Machen Sie sich mit Ihrer Canon EOS 70D vertraut und erfahren Sie, welche Funktionen sich hinter den verschiedenen Knöpfen und Menüs der Kamera verstecken.

3 Std. 46 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:26.03.2014

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