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CompTia Linux+ LX0-103 (Teil 2) Installation und Paketmanagement

Mount Points statt Buchstabenbezeichner

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Das Dateisystem in Linux verwendet keine Buchstaben zur Datenträgerbezeichnung, sondern Verzeichnisse werden in sogenannte Mount Points eingehängt. Was sich dahinter verbirgt, erklärt Ihnen dieser Film.
03:24

Transkript

Das Dateisystem in Linux verwendet keine Buchstaben sondern Mount Points. In diesem Video erhalten Sie einen ersten Überblick. Bevor Sie Linux auf einem Computer installieren, sollten Sie sich ein paar Gedanken über das Layout der Partitionierung und das zu verwendende Dateisystem machen. Bedenken Sie, dass sich die Partitionierung im Nachhinein nur schwer oder nicht ohne Weiteres ändern lässt. Wenn Sie Ihre Verzeichnisstruktur in mehrere Partitionen unterteilen, verhindern Sie damit, dass durch die Überfüllung eines einzelnen Verzeichnisses die Stabilität des ganzen Systems beeinträchtigt wird. Was meine ich mit dieser Aussage? Wir haben Mount Points, wie bereits erwähnt, und keine Laufwerksbuchstaben. Wenn wir verschiedene Partitionen einsetzen, besteht die Möglichkeit, diese Mount Points auf die Partitionen zu verteilen. Es ist vielfach der Fall, dass das eigentliche Dateisystem, das Root-Verzeichnis, das sehen wir hier, mit diesem Slash hinterlegt, das ist vielfach auf einer separaten Partition abgelegt. Ein weiterer Mount Point ist das Boot-Verzeichnis. Wir haben die Möglichkeit, also bereits zu unterscheiden, dass sich die Boot-Partition an einem anderen Ort auf der Festplatte befindet, als das eigentliche Dateisystem. Somit können wir beide Mount Points zum Beispiel separat sichern. Ein weiteres Verzeichnis, welches sehr stark beansprucht wird, das ist das Var-Verzeichnis. Auch da wird in der Praxis vielfach dieses Verzeichnis auf eine separate Partition abgelegt. Dann haben wir ein weiteres Verzeichnis, das ist das Home-Verzeichnis. Auch da wird vielfach in der Praxis dieses Verzeichnis in eine separate Partition gemounted. Damit, wenn zum Beispiel die Benutzer viele Daten ablegen, der Festplattenplatz dann nur auf dem Home-Verzeichnis zur Neige geht, und das eigentliche Dateisystem, das sehen wir mit dem Slash-Symbol, dieses wird dann nicht davon betroffen sein. Bei der Planung der Reihenfolge der Partitionen sollten Sie sich also von Anfang an Gedanken machen, wie Sie Ihre Struktur aufbauen möchten. Wie bereits auch erwähnt, ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Datensicherung. Ein Home-Verzeichnis muss sicher häufiger gesichert werden, als zum Beispiel ein /var-Verzeichnis, weil in diesem Verzeichnis befinden sich variable Daten. Da kann zum Beispiel ein Spooler-Verzeichnis sein, welches die Druck-Jobs bearbeitet, Dass Sie dieses Verzeichnis regelmäßig sichern müssen, das würde ich ausschließen. Wie bereits erwähnt, machen Sie sich da von Anfang an Gedanken: Wie könnte Ihr Layout der Partitionierung aussehen, damit Sie das im Nachhinein nicht mehr groß ändern müssen. Ich habe Ihnen in diesem Video kurz einen Überblick gegeben, dass es im Dateisystem von Linux keine Buchstaben gibt, sondern dass sämtliche Verzeichnisse, in Mount Points eingehängt werden.

CompTia Linux+ LX0-103 (Teil 2) Installation und Paketmanagement

Lernen Sie den Umgang mit Festplattenlayouts, Shared Libraries und dem Paketmanagement kennen und bereiten Sie sich auf die Comptia Linux+-Zertifizierungsprüfung LX0-103 vor.

1 Std. 43 min (28 Videos)
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