Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Creative Cloud im Überblick

Motion Design und Compositing mit After Effects

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
After Effects dient in der Adobe Creative Cloud der Erstellung von Motion-Designs sowie der Durchführung eines Compositing. Zusätzlich verfügt das Programm über Funktionen, um Videoclips zu bearbeiten oder mit Korrekturen zu versehen.
09:52

Transkript

After Effects ist ein Programm für Motion Design und Compositing. Ich kann hier Videoclips bearbeiten, mit Korrekturen versehen, genauso gut kann ich aber aus Grafiken, die aus Illustrator oder Photoshop kommen, Bewegtbild Designs erzeugen. Wir wollen uns mal ein paar Beispiele mit so einem Videoclip ansehen. Als erstes möchte ich hier vielleicht einen Text hinzufügen. Gehen wir dazu auf Fenster, Tracker und wir wohl die Szene als aller erstes mal tracken. Dazu steht mir hier die Möglichkeit zur Verfügung, die Kamera innerhalb der Szene zu verfolgen. Wir können hier entsprechende Einstellung vornehmen, beispielsweise, ob die Kamera einen festen Blickwinkel hatte oder ob die Kamera auf einem Stativ geschwenkt wurde und warten dann bis After Effects die Szene entsprechend analysiert hat. Wenn ich jetzt den 3D-Kameratracker auswähle, so sehe ich hier verschieden große Track-Punkte. Diese Track-Punkte helfen mir, ein Element zum Beispiel an einer bestimmten Stelle im Bild festzumachen. Mit der Umschalt-Taste wähle ich mehrere Track-Punkte aus und erhalte jetzt hier so ein kleines Track-Ziel. An der Stelle könnte ich dann zum Beispiel einen Text und eine Kamera erstellen. Der Text wird jetzt sozusagen im 3-D Raum von After Effects angebracht. Ich kann den aber auch noch hier so bisschen verschieben und natürlich editieren. Suchen wir uns hier mal eine passende Schriftart aus und passen die Größe noch ein bisschen an und die Farbe könnte ich mir hier vorstellen, ruhig noch etwas dunkel zu wählen. Das Angenehme an dem Tracking ist, dass der Text natürlich jetzt direkt auf der Oberfläche festgemacht worden ist, bzw. eigentlich bewegt sich die Kamera um den Text wie die echte Kamera um das Auto. Wenn mir der Hintergrund meiner Szene nicht so gut gefällt, dann kann ich hier das Werkzeug Roto-Pinsel benutzen und mit diesem kann ich einen Doppelklick auf die Filmebene machen und jetzt als aller erstes mal einen entsprechenden Bereich auswählen. Wählen wir jetzt hier mal den Hintergrund aus. Ich fahre da mit meiner Pinselspitze rüber. Ich kann mir natürlich überlegen, ob ich lieber den Hintergrund auswähle oder den Vordergrund. Machen wir das noch mal rückgängig und wir nehmen doch lieber hier den Vordergrund, dann muss ich die Auswahl nicht noch mal umkehren. Wir malen einfach hier mit einer grünen Pinselspitze über verschiedenste Elemente im Vordergrund. Wir lassen After Effects jetzt hier einmal die Auswahl errechnen. Wir sehen, die Auswahl ist hier etwas zu weit gegangen, deswegen drücke ich die Alt-Taste, um hier einen Bereich von der Auswahl wieder zu entfernen. Mit kleineren Pinselspitzen, die ich mit Strg-Taste und Linksklick erzeugen kann, kann ich jetzt feinere Korrekturen hier vornehmen. Das Angenehme ist, dass After Effects jetzt völlig automatisch diese Maske Bild für Bild weiter berechnet. Das heißt, wenn ich hier einfach einzelne Bilder mal nach vorne gehe, so kann ich sehen, dass der Verlauf der Maske jetzt hier angepasst wird. After Effects interpoliert die Maske entsprechend weiter. Wenn wir jetzt hier feine Übergänge haben, möchte man diese vielleicht ebenfalls freistellen. Hier sehe ich schon, ich brauche vielleicht eine kleine Korrektur meiner Maske. Das kann man machen, indem man hier auf das Kantenverfeinerungswerkzeug geht. Mit diesem passen wir jetzt hier mal die Kante ein wenig an und lassen After Effekts mal nach Übergängen suchen, gerade in dieser doch etwas feineren Variante. Wenn ich jetzt hier mal schaue und ein paar Bilder weiter gehe, dann sehe ich, dass auch diese Maske entsprechend weiterverfolgt wird. Gehen wir wieder zurück ins Kompositionsfenster. An dieser Stelle können wir jetzt sehen, dass wir unseren Hintergrund freigestellt haben. Aus dem Projektfenster könnte ich an der Stelle jetzt einfach ein anderes Bild in den Hintergrund legen. Nehmen wir beispielsweise hier dieses Raw Bild, was ich jetzt einfach per Drag and Drop in den Hintergrund ziehe. Unseren Text können wir dann wieder oben drauflegen. Wenn es mir nicht reicht, so platte Texte zu erstellen, dann habe ich natürlich auch die Möglichkeit, hier wirklich mit Cinema 4-D Objekten zu arbeiten. Hier habe ich mal ein kleines Beispiel hinzugefügt und mit Strg+E kann ich jetzt dieses Cinema 4-D Objekt entsprechend bearbeiten. Wir sehen hier diese Cinema 4-D Datei und Cinema 4-D, zumindest in einer Light Variante, wie wir es hier sehen, ist Bestandteil von After Effects. Das heißt, hier kann ich schnell mal Anpassungen an der Textur vornehmen. Wir wollen das jetzt hier zum Beispiel mit einer anderen Farbe versehen und ich kann das Ganze jetzt speichern und entsprechend zurückgeben an After Effects. Da sich auch die Tracking-Koordinaten zwischen Cinema und After Effekts abgleichen lassen, habe ich jetzt hier eben das Objekt an der richtigen Stelle. Das heißt, die Cinema 4-D Szene übernimmt entsprechend die Kamera Information aus After Effects und ich kann entweder die Kamera von After Effects an Cinema 4-D geben oder ich habe die Möglichkeit, die Cinema 4-D bzw. die After Effects Kamera direkt zu verwenden, damit die Elemente aus Cinema und After Effects entsprechend zusammen passen. Das sind jetzt nur ein paar Beispiel für das was man mit After Effects machen kann. Es gibt natürlich hier noch eine sehr, sehr umfangreiche Liste an Effekten und Vorgaben, beispielsweise Farbkorrektur und vieles mehr. Wenn ich jetzt einfach mal hier unter Ebene eine neue Einstellungsebene erzeuge, dann kann ich diese nutzen, um verschiedenste Effekte auf diese Einstellungsebene hinzuzufügen. Beispielsweise kann ich mit dem Belichtungseffekt entsprechend die Belichtung in der Szene noch ein wenig anpassen. Möchte ich jetzt diese Komposition auch innerhalb von Premiere nutzen, so kann ich einfach das Programm vielleicht ein bisschen verkleinern, mir das Projektfenster von Premiere hier in den Hintergrund legen und die Komposition per Drag and Drop zu Premiere rüber ziehen. Per Doppelklick kann ich den Clip jetzt hier entsprechend öffnen und kann ihn innerhalb von Premiere abspielen. Das kann natürlich besonders interessant sein, wenn ich Texte animieren möchte. Machen wir mal so eine kurze Text Animation innerhalb After Effects. Wir erzeugen dafür als allererstes unter Komposition eine neue Komposition und nennen das Ganze mal Text Animation. Damit ich die Texte später in Premiere bearbeiten kann, ist es wichtig, dass ich den erweiterten Funktionen der Kompositionseinstellung die Vorlagen Option aktiviere. Das Ganze kann ich jetzt mit OK bestätigen und wir können jetzt hier unseren Text hinzufügen. Schreiben wir hier in After Effects erst mal nur den Text "Untertitel" hin und passenden den jetzt hier noch ein bisschen an. Um meinem Text jetzt eine Animation hinzuzufügen, kann ich den Text hier entsprechend aufklappen und finde jetzt hier verschiedene Eigenschaften. Wir könnten zum Beispiel ganz einfach die Position animieren. Dazu setze ich meinen Cursor hier beispielsweise mal zu 3 Sekunden, klicke jetzt hier auf Position, gehe an den Anfang und schiebe meinen Text raus. Wir sehen jetzt hier der Text fliegt entsprechend langsam ins Bild. Für ein Abbremsverhalten kann ich einen Rechtsklick machen und unter Keyframe-Assistenten die Funktion Easy Ease In auswählen. Das ist jetzt noch nichts besonderes und theoretischer hätten wir das so auch in Premiere machen können. Deshalb wollen wir uns noch mal anschauen, welche erweiterten Funktionen für Textanimation mir innerhalb von Premiere zur Verfügung stehen. Ich lösche mal die Keyframes und gehe stattdessen hier auf die Eigenschaft Text. Hier finde ich unter "Animieren" verschiedene Animatoren wie zum Beispiel die Deckkraft. Die Deckkraft setze ich zu Beginn einfach mal auf null und ich animiere jetzt einen Bereich des Textes, so dass der Text dann langsam eingeblendet wird. Nehmen wir hier mal den Anfang der Bereichsauswahl und erzeugen einen Keyframe bei 0%. Wir wollen, dass die Animation innerhalb von 5 Sekunden den Text einblendet. Gehen wir hier und setzen unseren Cursor mal auf 05:00 und ändern jetzt den Anfang von null auf 100%. Sie sehen jetzt, dass die Buchstaben einzeln nacheinander eingeblendet werden. Jetzt möchte ich diese Animation natürlich auch in Premiere Pro nutzen. Wir ziehen dafür die Textanimation einfach wieder rüber in das Projektfenster von Premiere und öffnen sie mal per Doppelklick im Quellmonitor. Hier kann ich sie entsprechend abspielen. Gehe ich jetzt in die Effekt Einstellung, so kann ich meinen Untertitel hier entsprechend bearbeiten. Gehen wir wieder zurück ins Quellmonitorfenster, sehe ich hier den aktualisierten Text. Diesen brauche ich dann nur noch in meine Sequenz zu ziehen und hier wird jetzt mein animierter Titel aus After Effects entsprechend abgespielt. Vielleicht habe ich nicht so ganz gut aufgepasst und die Animation hier doch etwas sehr klein gemacht und wir können sie jetzt mal hier an die entsprechende Stelle ziehen, damit man es dann hier einmal entsprechend sehen kann. Das Schöne an After Effects und Premiere ist dieses enge Zusammenspiel über die entsprechende Dynamic Link Funktion, die wir jetzt hier gesehen haben. Und jetzt kann ich sogar Texte dann in Premiere noch entsprechend editieren.

Creative Cloud im Überblick

Lernen Sie Adobes Creative Cloud und all ihre Applikationen kennen. Sven Brencher zeigt, was hinter CC und den Applikationen für Web, Design, Fotografie und Publishing steckt.

7 Std. 24 min (55 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Mit dem Creative Cloud Update vom Oktober 2014 wurde Adobe Kuler umbenannt in Adobe Color.

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!