After Effects CC Grundkurs

Morph-Effekt

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Lernen Sie zu morphen und das Ganze mit Hilfe des Verflüssigen-Werkzeugs. Oft schon gesehen und nun sehen Sie die Anleitung, wie Sie es selber machen.

Transkript

Morphen galt 'ne Zeit lang mal als modern, es ist aber schon 'ne ganze Weile her. Ich glaube, der Effekt ist das erste Mal in dem Black or White Musikvideo von Michael Jackson aufgetaucht beziehungsweise bekannt geworden. After Effects hat keinen integrierten Morph-Effekt. Ich möchte Ihnen jetzt zeigen, wie man sich da von Hand behelfen kann. Zunächst schauen wir uns noch einen Effekt an, den "WarpoMatic". Der ist so was ähnliches. Es ist eine Mischung aus einem Warp und einer Blende. Den "Layer to Reveal" muss ich mir einstellen, das ist der untere Layer. Und jetzt kann ich hier die "Completion" einstellen. Man sieht hier, dass das sehr gekünstelt aussieht. Das sieht so verflüssigt aus. Aber, funktioniert nicht so gut. Man kann hier irgendwie mal die Kontrastunterschiede einstellen. Das ist auch nicht so gut. Die Helligkeitsunterschiede. Das ist schon besser. Das funktioniert gar nicht so schlecht. Das ist ziemlich nahe dran an dem, was man machen kann. Ich stell hier den Effekt mal wieder aus. Ganz wichtig ist, dass das Footage aus der gleichen Perspektive aufgenommen wurde. Was mache ich, wenn ich eine ältere Version von After Effects habe? Dann kann ich hier den Verflüssigen-Effekt benutzen, und diesen auf diese Ebene anwenden. Und den Verflüssigen-Effekt - den kennen Sie bestimmt schon aus Photoshop. Ist ein ganz beliebtes Tool beim Retuschieren von Models. Man kann auch lustige Karikaturen damit erstellen. Mit dem Verkrümmen-Werkzeug kann ich mir jetzt hier die Ebene so vorbereiten. Ich hab die Deckkraft etwas runtergestellt, damit ich sehen kann, was passiert. Ich mach das nochmal ein bisschen stärker. Und jetzt muss ich mal den Verflüssigen-Filter anwenden, und alle Kanten dieser leicht transparenten Ebene auf die andere Ebene anwenden. So, hier die Schultern nachrichten. Jetzt kann ich das relativ schlecht sehen. Die Augen habe ich extra in Photoshop schon so vorbereitet, dass sie auf einer Ebene sind. Jetzt hier noch den Hals, die Ohren, hier in dem Haaransatz, dass es ungefähr aufeinander liegt. Hier noch das rechte Ohr muss noch etwas höher und ran. Sie können das zu Hause ja gerne etwas genauer machen. Ich mach das jetzt ein bisschen oberflächlicher nur aus dem Grund, damit ich es auch schaffe, es innerhalb dieses kurzen Videos Ihnen den Effekt zu erklären. Hier am Ohr muss ich noch ein bisschen nachrichten. Und der Mund, genau, nicht vergessen. Der Mund muss auch und die Nase ein bisschen auch übereinstimmen. Jetzt blend ich das mal aus. Na, so ungefähr. Das sieht jetzt relativ albern aus. Werde ich den Verzerrungsprozentsatz wieder zurückstellen, die Deckkraftebene wieder erhöhen, die Ebenen-Reihenfolge umdrehen, und jetzt den Verflüssigen-Effekt auf die andere Ebene anwenden. Gleiches Spiel wie eben. Wieder Transparenz. Und jetzt wähl ich wieder das Verkrümmen-Werkzeug aus, und öffne mir die Pinsel-Option, und beginne jetzt hier... das Material so zu verflüssigen, dass es dem darunterliegenden ähnelt. Hier ganz wichtig, dass der Winneck auch richtig verkrümmt wird. Der Mund muss dann dementsprechend höher, weil er bei der darunterliegenden Ebene höher liegt. Und dann auch hier die Nase. Und hier das Gesicht breiter, muss viel breiter, die Ohren müssen tiefer. Die Haare müssen weiter nach außen. Hier auch das Ohr muss mindestens so weit raus. Hier am Mund, das möchte ich noch etwas nachrichten. Der Mund muss ungefähr so eingerichtet sein. Noch mal hier diese Kante. Die Ohrenspitze hier ist noch nicht ganz drin. Hier auf der linken Seite stimmt auch irgendwas noch nicht. So. Und hier unten das Kinn. Okay, genug FineTuning. Jetzt blend ich die Dreckkraft wieder nach oben und sehe, was ich gemacht habe. Eine Sache könnte man vielleicht noch berücksichtigen, dass man hier den Haaransatz auch noch mit nach oben verflüssigt. Das ist vielleicht noch ganz wichtig, dass man hier den Haaransatz komplett aus dem Gesicht rausschiebt. Das habe ich eben gerade noch übersehen. Jetzt blende ich die Ebene wieder ein. Das sieht hier ganz gruselig aus. Im letzten Schritt muss ich den Morph jetzt noch animieren. Dafür gehe ich hier etwa zum Zeitpunkt 20 Frames, setze für die obere Ebene die Deckkraft auf 100%, und blende sie mal über einen Zeitraum von 15 Frames aus. Machen wir hier mal 35. Und setze hier die Deckkraft auf 0. Im nächsten Schritt muss ich jetzt den Verkrümmerungs-Prozentsatz animieren, denn beim Ausblenden muss sich die Verkrümmerung komplett reinanimieren, und zu Beginn muss sie auf 0 sein. Das heißt, die Ebene blendet sich aus und verzerrt sich dabei. Sieht ja schon fast richtig aus. Das gleiche muss ich jetzt entsprechend bei der darunterliegenden Ebene umdrehen. Die brauche ich nicht einblenden, aber hier muss ich den Verkrümmerungs-Prozentsatz auch animieren, und zwar von 100... auf 0 animieren. Jetzt blende ich mir mal alle Keyframes ein, die ich gesetzt habe. Und ich hab hier die Vorschau von dem Morph. Man kann jetzt ganz gut sehen, wie der Mund, die Nase und der Haaransatz wandern. Positiv fällt auch auf, dass wir uns hier beim Kragen so viel Mühe gegeben haben. Leider ist beim Verkrümmen hier was schief gelaufen. Hier ist irgendwie diese schwarze Kante ins Bild gekommen. Da habe ich wahrscheinlich einmal mit dem Verkrümmen-Werkzeug nicht aufgepasst. Ist aber nicht weiter schlimm. Lassen sie uns zum Abschluss noch gemeinsam eine RAM-Vorschau von dem von Hand gebauten Morph anschauen. Wunderbar. Das Ergebnis sieht doch ganz gut aus. Nochmal kurz zusammengefasst: Man braucht zwei Ebenen, die aus der gleichen Perspektive fotografiert beziehungsweise gefilmt sind. Das Ganze funktioniert natürlich auch mit Video. Man wendet den Verflüssigen-Effekt mit dem Verkrümmen-Werkzeug an, und passt die Ebenen zueinander an. Über die Animation des Verkrümmerungs-Prozentsatzes und einer kleinen Blende wird der Morph dann vollständig umgesetzt.

After Effects CC Grundkurs

Lernen Sie das Funktionsprinzip und die Werkzeuge von After Effects CC von der Pike auf kennen, um anschließend eigene professionell anmutende Videoprojekte realisieren zu können.

10 Std. 7 min (115 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.06.2013

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