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Calvinize V

Montage anpassen

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In diesem Video erfahren Sie, wie Sie die einzelnen Objekte so anpassen, dass die Montage realistischer aussieht. Gezeigt wird die Variante "Quick and Dirty".

Transkript

Hin und wieder mache ich auch Fotomontagen, wo ich den Hintergrund, nicht mit der Füllmethode "Weiches Licht" einfüge. Und nicht nur eine Textur, sondern auch einen Hintergrund mit etwas mehr Tiefe, wie z.B. hier. Hier habe ich ein HDR-Bild aus einem Hafen quasi erstellt. Die Belichtungsreihe habe ich dann quasi in Photomatrix geladen. Und dann auch so ein bisschen Lampe eingefügt, ein bisschen Nebel rein gemalt. Ist aber eigentlich nicht groß bearbeitet. Hier habe ich mein Motiv, und dieses Motiv soll jetzt viel realistischer da drin stehen. Und da will ich nun dran so arbeiten. Also wie pass man bei einer Fotomontage verschieden Dinge an, damit das Ganze realistischer aussieht? Ich muss direkt dazu sagen, dass das, was ich jetzt zeige, wirklich die Quick-and-Dirty-Variante ist, die ich übrigens selbst nutze. Hier geht es nicht um eine super fotorealistische Montage im großen Stil, da empfehle ich doch lieber die Trainings von meinem Kollegen und freund Uli Steiger. Hier geht es jetzt um die schnelle Variante, die ich selbst praktiziere. Es muss nicht immer alles ganz perfekt realistisch sein, aber es muss stimmig sein. Ihn habe ich jetzt im Studio fotografiert, und zwar mit der gleichen Brennweite, wie ich auch den Hintergrund fotografiert habe. Übrigens auch der gleiche Kamerastandpunkt. Hier seht ihr auch In Roady Ausleuchtung. Dieser Blitz war ein bisschen stärker eingestellt, weil von hinten eben auch diese Überstrahlung der Lampe kommt. Dieser Blitz, nur ganz leichter, das sich vom Hintergrund ein bisschen abhebt, und vorne eine sehr große weiche Oktabox. Und da passt schon einigermaßen. Aber wie gesagt, wir müssen da noch verschiedene Dinge weiter anpassen, damit er etwas stimmiger drin steht. Und das sind eigentlich 3 Dinge. Zum einen das Licht. Dann haben wir den Kontrast, bzw. die Schärfe, und die Farbigkeit. Und das soll so die Checkliste sein, wenn ihr diese drei Parameter quasi anpasst oder, ja, im Hinterkopf behaltet, dass ihr sie einstellen müsst. Dann seid ihr schon auf dem guten Weg. Und, ja, wie das Ganze geht, das zeige ich euch jetzt. Beginnen wir doch zuerst einmal damit, die Farbigkeit anzupassen. Und hier passen wir quasi das Modell im Hintergrund an. Wir stellen uns also vor, dass wir da, wo die Person auch drin steht, dass dieses Umfeld die Farbigkeit auf die Person reflektiert. Und das können wir einfach so machen, indem wir einfach die Hintergrundebene hier nun duplizieren, nach oben nehmen. Und wir wollen jetzt von dieser Ebene nicht die Details haben, keine Strukturen, keine Details, sondern nur die Farbigkeit. Und dazu werden wir diese Ebene komplett weich zeichnen mit Gouache-Weichzeichner, mit einem richtig hohen Wert. Es gibt auch noch den Befehl "Durchschnitt berechnen", der eine Durchschnittsfarbe aus einer Ebene quasi generiert, ich selbst nehme lieber diese Methode, denn ich möchte auch haben, dass wenn der Hintergrund oder das Umfeld aus verschiedenen Farben besteht, dann dass die verschiedene Farben auf die Person reflektieren. Jetzt müssen wir auf dieser Ebene auch noch sagen, dass es sich nur auf die direkt darunterliegende Ebene auswirkt. Und das machen wir mit einem Rechtsklick, indem wir dann wählen "Schnittmaske erstellen". So sieht das leider noch etwas komisch aus. Wenn wir aber noch die Füllmethode von dieser Ebene auf Farbe setzen und somit dieser Ebene sagen: Hör zu, liebe Ebene, von Dir hätte ich gerne nur die Farbinformation, und nicht die Helligkeitsinformation, - dann überträgt sich die Farbe auf das Motiv. Wenn wir jetzt die Deckkraft reduzieren auf vielleicht 20-30-40%, dann sehen wir, dass wir die Farbe des Umfeldes jetzt auf der Person haben. So sah es vorher aus, und so nachher. Vorher - nachher. Das war der erste Schritt, so steht er schon viel besser da drin, ich nahm jetzt mal Farbe, und jetzt machen wir das gleich noch mit dem Kontrast. Und diese Technik funktioniert immer, wenn der Hintergrund etwas flauer wirkt. Dazu nehme ich wieder die Hintergrundebene, ziehe die nach oben, mach das gleich noch mal, ich nehme wie das erste Mal das Gouachen-Weichzeichner, werde die ganze Ebene weich zeichnen, werde dann wieder die Schnittmaske erstellen, damit sich dieser Hintergrund wirklich nur auf die darunterliegende Ebene auswirkt, in diesem Fall die letzte komplette Pixelebene. Und jetzt reduziere ich komplett die Deckkraft, ohne die Füllmethode zu ändern. Und wenn ich diese Ebene nun zu 50% rein bringe, dann wirkt er natürlich viel zu flau, auch bei 30% geht es so, also geh ich so etwa, ja, auf 8 bis 10%, und dadurch habe ich den Kontrast herausgenommen und habe gleichzeitig noch ein bisschen von der Farbigkeit des Umfelds auf ihn transportiert. Ja, er wirkt jetzt natürlich sehr flau, das Ganze Bild wirkt sehr flau, daran werden wir später noch arbeiten. Das war jetzt die Ebene zum Kontrast. Ihr könnt natürlich auch einfach mit Tonwertkorrekturen und Farbeinstellungsebenen versuchen, die Person anzupassen, sowohl im Kontrast, als auch in der Farbe. Doch für viele Anfänger ist es manchmal etwas schwierig. Manchmal fehlt das Gefühl ein klein wenig. Und gerade das mit der Farbebene, das geht eigentlich immer und überall. Und das mit der Kontrastebene immer dann, wenn der Hintergrund etwas flauer ist, als der Vordergrund. Jetzt passen wir noch das Licht ein klein wenig an. Und dazu erstelle ich mir eine leere Ebene. Und werde jetzt einfach mal mit gedrückter ALT-Taste die Farbinformation bzw. die Helligkeitsinformation vom Hintergrund hier aufnehmen, und fang dann an vielleicht mit 20%, knapp 20%, hier mal so ein bisschen Überstrahlung rein zu malen. Ich erhöhe mal auf 30%, mach den Pinsel ein bisschen kleiner, ein bisschen größer, so soll er sein ungefähr, und jetzt male ich hier so eine leichte Überstrahlung rein, ich weiß nicht, ob ihr das gesehen habt, es ist einfach ein bisschen flauer. Und hier ist der Hintergrund heller, als der Vordergrund, dann ist es absolut realistisch, dass dieser Bereich etwas flauer ist. Das mache ich seht gerne. Wir können gerne den Pinsel auch etwas verkleinern, hier etwas näher rangehen. Und jetzt hat die Person quasi mehr mit dem Hintergrund zu tun, es verschmilzt miteinander. Und ich mache es nicht nur bei Lichtquellen, sondern auch generell, sobald der Hintergrund heller ist. Würde ich mit jetzt hier vielleicht mit 20% immer mit gedrückter ALT-Taste die Farben- und die Helligkeitsinformation vom Hintergrund aufnehmen, würde immer so klein wenig über die Kontur malen. Da sieht es erst mal alles noch sehr-sehr gering aus. Aber ihr werdet gleich sehen, wenn ich dann einmal außen rum war, dass es ein ganz enormer Unterschied ist, und der plötzlich viel besser in diesem Umfeld steht. Und es geht immer dann perfekt, wenn der Hintergrund eben heller ist, als das Modell. So, ich mache dann noch so ein klein wenig. Ihr braucht keine Angst zu haben, dass das Bild dadurch kaputt geht, oder die Pixel. Es ist nun mit wenig Deckkraft, vielleicht mit 20%, malen wir hier oben noch ein klein wenig. Hier unten, definitiv noch ein klein wenig, damit das Licht durchkommt. Ja, und ich lasse ganz ehrlich manchmal hier unten so ein bisschen und hier einfach noch ein bisschen verschmelzen. Also ich nehme wieder mir gedrückter ALT-Taste hier wieder auf, male dann über die Kontur, aufpassen, dass ihr kein Spuren hinterlasst, und ihr könnt es euch einfach im Davor- und Danach -Vergleich anschauen, ihr merkt, was das für ein Unterschied ist. So sah das vorher aus, nachher. Vorher, nachher. Der steht da viel besser drin in diesem Umfeld. Und das waren jetzt die drei Anpassungen, die ich eigentlich immer mache: Licht, Kontrast und Farbe. So sieht das nicht angepasst aus, so sieht das angepasst aus. Was jetzt entstehen kann, ist natürlich, dass das Bild etwas flach wird. Und als letzten Tipp jetzt kommen Korrekturen über alle Ebenen, und diese Korrektur, die ich jetzt über alles anwende, schmilzt dieses Bild noch mehr zusammen. Das heißt, wenn ich jetzt z.B. eine Füllebene, eine Farbfläche auf das ganze Bild anwende in der Kombination mit dem weichen Licht hier, dann wird das ganze Bild jetzt so orange eingefärbt, und dadurch schmilzt es immer mehr zusammen. Oder die Einstellungsebene, der Klassiker. Die Einstellungsebene Schwarz-Weiß im Modus Weiches Licht. Ja, dann bringen wir es hier ein bisschen reduziert ins Bild, und schaut es euch mal an. Jetzt sieht es schon viel besser aus, viel stimmiger steht er da drin. Das ist natürlich noch keine realistische Aufnahme, schon alleine wegen dem HDR-Hintergrund. Aber wenn wir nun den Vorher- und Nachher-Vergleich anschauen, und das ist wirklich nur in ein paar Minuten entstanden, es hat nur 3 bis 5, maximal 7 Minuten gedauert. Und da ist noch Potential drin, mehr daraus zu machen.

Calvinize V

Lassen Sie sich die 50 besten Tipps und Photoshop-Techniken von Calvin Hollywood rund um die Themen Body- und Porträtretusche, Looks, Lichteffekte, Farbspiele uvm. erklären.

6 Std. 57 min (50 Videos)
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