Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

SQL Server 2016 Grundkurs: Administration

Monitoring-Tools im Überblick

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
In diesem Film fasst Daniel Caesar noch einmal die wichtigsten Tools zum Monitoring von SQL Server 2016 zusammen und erklärt Ihnen, welches Tool Sie für welchen Zweck am besten nutzen.
11:18

Transkript

In diesem Video möchte ich noch einmal kurz zusammenfassend die einzelnen Monitoring-Tools in der Übersicht vorstellen. Punkt 1 im Management-Studio, die Möglichkeit hier oben, den Aktivitätsmonitor zu nutzen, um sich Prozesse anzuschauen, Prozesse abbrechen zu können, Detailinformationen über Prozesse sich anzuschauen und natürlich über die Prozesse hinweg Ressourcenwartevorgänge zu begutachten, das heißt, Wartezustände habe ich permanent, aber zu schauen: Was liegt hier ganz oben? Ist es im Bereich Buffer, also SQL-Arbeitsspeicher? Ist es im Bereich Network? Ist es das Logging, sind es Sperren, sind es Backup-Vorgänge? Also einfach hier zu sehen, kommt es zu großen Wartezuständen, die vielleicht 30, 40, 50 Prozent meines Systems ausmachen. Das ist die Position 2, die Datenträger-E/A zu beurteilen, also einfach auch noch mal einen Blick zu haben, auf meine Datenbanken inklusive auch "tempdb", Transaktionsprotokolle, Datenfiles und nun zu schauen, wie sieht es da aus, mit gelesen, geschrieben und den Latenzen, den Antwortzeiten, die aktuellen, ressourcenintensiven Abfragen. Also auch hier zu sehen, was ist gelaufen, welche Ressourcen nehmen Abfragen in Anspruch und natürlich die historischen und natürlich die gerade aktiven, die im Hintergrund jetzt ausgeführt werden. Das ist der System-Monitor, also das erste Tool, womit wir uns Information beschaffen über unser System und gegebenenfalls schon Ressourcenengpässe erkennen. Ein weiteres Tool, mit dem wir es zu tun haben, sind natürlich die gesamten Berichte im SQL Server, also hier auf die Instanz gehen, auf "Berichte", auf "Standardberichte" und sich dann raussuchen: Okay, wie sieht es denn jetzt aus hinsichtlich vielleicht Arbeitsspeichernutzung oder meine Queries, die also CPU- oder E/A-Zeit in Anspruch nehmen; gerade ja E/A-Zeit auch immer interessant, weil Datenbanksysteme sind I/O-lastige Systeme und hier habe ich natürlich dann die Chance, bis zu den Queries zu schauen, wie sieht es aus mit den E/A-Vorgängen, was sind da die Top-Ten, also was ist ganz oben. Hier helfen mir natürlich dann solche Berichte auf Instanzebene; wichtig also, um mir da auch aufbereitete Information schon zu ziehen. In der nächsten Abstufung, nachdem ich die Instanz habe, natürlich pro Datenbank, die Berichte entsprechend auch nutzen, "Standardberichte". Habe ich blockierende Transaktionen? Meine Statistik zu den Indexes oder auch Sicherungs-, Wiederherstellungsvorgänge, große Tabellen. Also auch hier ein breites Spektrum an Informationen, die ich mir schön aufbereitet aus dem SQL-Server ziehen kann. Wenn ich es etwas mehr in Richtung der Entwickler bringe, dann muss es da natürlich auch Möglichkeiten geben und das sind Abfragen, wo ich dann gezielt über Funktion oder über "Sichten" gehe, also auch hier die Datenbank, den Knoten "Sichten" wählen, die "Systemsichten" und mir dann Daten ziehe aus meinem System, wo ich zum Beispiel einfach schauen kann, sei es jetzt ganz einfach, dass ich "* from [sys].[databases]" sage, um Auskunft über Datenbanken zu haben und das kann ich dann natürlich fortführen, bis hin zu komplexeren Sichten, die also hier vielleicht einfach jetzt, ist noch nicht ganz so komplex, mal Sessioninformationen mir wiedergeben und damit habe ich natürlich jetzt meine Sessions, die laufen. Ich sehe, welche Sessions hier mein "Data Collector", also mein Datensammler jetzt verursacht; also auch der produziert natürlich jetzt Last im Hintergrund. Ich sehe, dass ich mit dem Management-Studio verbunden bin; ich sehe, dass ich TSQL-Agent-Jobs am Laufen habe, die ausgeführt werden im Hintergrund und so kann ich natürlich hier schon mal gucken, was ist überhaupt los auf meinem System: "SQL Server Management Studio", meine Abfragen, um einfach hier mal die Sessions darzustellen und kategorisiert jetzt nach I/O, nach Buffer, nach Arbeitsspeicher sozusagen, also Bufferpool, nach Threads, die im System laufen, "os-sys-memory". Also im Grunde genommen, wenn man hier ein bisschen sicher werden will, Abfrage rein, rüberziehen per Drag-and-Drop, einfach mal die Abfrage ausführen, "total_physical_memory", "available", also der verfügbare Speicher, "total_page_file_kb"; also ich kriege hier über diese Abfragen natürlich jetzt nähere Informationen. Wenn ich es jetzt ein bisschen genauer haben will, hier auch nochmal von mir an der Stelle der Hinweis: Kopieren Sie sich so etwas, gehen einfach ins Internet, geben das mal als Beispiel bei GOOGLE hier ein. Sie landen in der MSDN bei Microsoft. Sie haben dann die Chance, zu scrollen. Die MSDN ist sehr gut aufgebaut, hier sind die einzelnen Spalten beschrieben und in vielen Situationen findet man dann auch Beispiele, ich gehe hier nochmal in eine zweite rein. Ja, es ist ähnlich, Sie sehen, es ist also Deutsch/Englisch aufbereitet. Was wird zurückgegeben? Und da muss man einfach mal ein bisschen sich umschauen. Manchmal findet man dann hier nochmal, das ist jetzt Memory oder Info, also auch andere Darstellungen Nehmen wir mal hier aus dem TechNet-Bereich jetzt einen Artikel, also mehr für administrative Geschichten. Das ist aber jetzt identisch, das nimmt sich nichts. Dann greife ich mir mal irgendwo vielleicht noch einen "SQL-Server Performance", hier einen Blog-Beitrag. Hier haben wir es vielleicht ein bisschen vorbereitet. Genau, nehme ich die mal, hole mir die mal raus, füge jetzt diese Abfrage an der Stelle mal ein und habe dann vielleicht das Ganze noch mal ein bisschen aufbereitet oder mit Zusatzinformationen versehen. Also hier muss man ein bisschen kreativ sein, gerade am Anfang, wenn man natürlich noch nicht weiß, wofür sind diese einzelnen Sichten da. Ein bisschen kann man es aus dem Namen entnehmen, aber ansonsten kann man sich hier natürlich auch das ein oder andere dann darüber automatisieren. Views, über Funktionen nachher das Gleiche. Eine weitere wichtige Quelle, nicht zu vergessen, wenn wir jetzt auf der Analyse sind nach Performance-Problemen, der Datensammler und die Berichte des Datensammlers, also hier "Berichte", mein "Verwaltungs-Data Warehouse" und ich schaue jetzt noch mal nach der Serveraktivität, ob sich da ein bisschen was getan hat. Ja, mittlerweile sind hier erste kleine Linien erkennbar, hier auch, wo man dann schon mal vielleicht sogar auch drauf gehen kann, um dort noch detaillierter Informationen dann zu finden, also in Details hineinzugehen, auch eine wichtige Quelle, für Informationen aus meinem System. Aktivitäts-Monitor, Berichte, Views, Funktionen, Datensammler. Der "SQL Server Profiler" als ein wichtiges Tool, um in Echtzeit natürlich zu schauen, was ist jetzt auf meinem SQL-Server los, was läuft, also tief in das System rein, zeichne auf und analysiere später. Wir haben relational dazu den Windows Performance Monitor, wo wir die Physik uns anschauen können unserer Maschine, wo wir einfach mit "perfmon" auch hier entweder in Echtzeit reinschauen und hier unten dann Indikatoren haben beziehungsweise Leistungsindikatoren hinzufügen können, wie Prozessorzeiten, die gebraucht werden oder aber auch entsprechend dann Aufzeichnungen machen können, um das Ganze im Nachgang auszuwerten. Also auch nicht zu vergessen: Datensammler, Profiler, "perfmon". Ein Mittel, was es dann gibt: die "Erweiterten Ereignisse". Ebenfalls eine Quelle für Informationen, hier der Knoten, entsprechend die Sessions, die man sich einrichtet und dann über "Livedaten ansehen" oder Aufzeichnung schaut, wie sieht es in meinem System aus und wenn jetzt gerade aktuell natürlich nichts los ist und ich auch keine Aufzeichnung gemacht habe, dann ist das auch nur immer eine Momentaufnahme der aktuellen Situation, aber hier haben wir jetzt gerade mal ad hoc ein paar Sperranforderungen, die gekommen sind. Datenbanksysteme sind Multi-User-Systeme wir haben viele Sessions, das haben Sie gesehen. Es müssen Sperren angefordert werden, damit das Transaktionsverhalten sauber implementiert ist und genau das können wir hier erstmal im Grunde genommen erkennen. Also "Erweiterte Ereignisse". Und eine Sache, die dann sicherlich immer für Entwickler sehr interessant ist, dass man natürlich sagen kann, okay, ich möchte mal Abfragen spezieller analysieren, dazu kann ich ja hier eine Abfrage schreiben wie "Select * from". Ich gehe mal in meine AdventureWorks-Datenbank, "Person.Address", "where AddressID=100". Schließe jetzt mal unter "Abfrage" den tatsächlichen Ausführungsplan ein. Führe diese Abfrage aus und habe hier meinen Ausführungsplan. Das wiederum hilft mir zu sehen, wie werden Abfragen ausgeführt, wie sind die Kostenstrukturen für Abfragen. Also auch ein weiteres Mittel, um sich Informationen nachher über die Queries zu holen, aber das sicherlich hier entsprechend mehr für Entwickler. Und noch ein letztes wichtiges Tool, mit dem wir arbeiten können. Wir können natürlich jetzt Folgendes machen, dass wir sagen, wir haben eine Abfrage und wollen prüfen, ob es vielleicht Optimierungsvorschläge gibt und dazu kann man hier mit der rechten Maustaste draufgehen und kann sagen: "Abfrage in Datenbank- optimierungsratgeber analysieren" und es meldet sich sozusagen ein zusätzliches Programm, eine Anwendung, der DTA, "Database Tuning Advisor" oder Datenbankoptimierungsratgeber, den wir uns dann natürlich nochmal in einem separaten Video anschauen, was wir mit dem machen können und wie das Funktionsprinzip ist. In diesem Video haben Sie zusammenfassend nochmal in Kürze, die jeweiligen Tools und Hilfsmittel gesehen, mit denen Sie im SQL-Server an Informationen rankommen und was auch für Sie die Tools erster Wahl sind. Wenn es um Performance-Probleme geht, dass sie sich dort entsprechend herantasten können.

SQL Server 2016 Grundkurs: Administration

Erlernen Sie die Administration des SQL Server 2016 vom Umgang mit dem Management Studio bis zu Automatisierung und Monitoring.

6 Std. 10 min (60 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:08.05.2017

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!