Photoshop für Designer: Farbe

Monitor profilieren

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Die Profilierung eines Monitors erfolgt idealerweise über ein externes Gerät, welches die Farben misst und anschließend ein Profil aus den erhobenen Informationen erstellt.

Transkript

Wenn man in einen Elektronikhandel geht, und hier in die Fernsehabteilung, dann wird man schon einmal gemerkt haben, dass unterschiedliche Fernsehgeräte, sogar Geräte des gleichen Typs und des gleichen Herstellers, dass diese Geräte eben unterschiedliche Farben darstellen. Und das ist mehr oder weniger genau das, um das es bei Monitorprofilierung geht. Ich möchte auf Geräten arbeiten, die möglichst gleich ausschauen. Und da gibt es eben verschiedene Möglichkeiten und da möchte ich jetzt einmal ein paar herzeigen. Und zwar die erste Möglichkeit, die ich nicht unbedingt empfehlen würde, aber es ist eine Möglichkeit, ist, dass ich hier am Mac unter Systemeinstellungen Monitore, dann auf Farbe und hier auf Kalibrieren gehe. Und hier bin ich jetzt im Kalibrierungsassistenten und ich kann mit diesem Assistenten durch ein paar Punkte durchgehen, und so versuchen, meinen Monitor zu profilieren. Ich klicke mal auf Fortfahren, und hier sieht man, es gibt verschiedene Einstellungen, auf die man aufpassen muss. Man kann hier jetzt über verschiedene Regler den Monitor verändern und hier eigentlich alles verstellen und glauben, dass das jetzt wirklich sinnvoll ist. Ist es natürlich nicht. Also ich gehe da mal zurück und breche das Ganze wieder ab. Es ist, wie gesagt, eine Möglichkeit. Oft hat man hier das Problem, wenn man da durchgeht, dass man nachher ein schlechteres Ergebnis hat als vorher. Denn bei dieser Möglichkeit über den Kalibrierungsassistenten, ist man immer sehr von seinem eigenen, von dem persönlichen, subjektiven Empfinden der Farbe abhängig. Und das ist vielleicht nicht gerade die beste Möglichkeit. Deshalb breche ich das hier ab. Wie gesagt, es ist eine Möglichkeit, aber wenn der Monitor ungefähr passt, dann würde ich, bevor ich das hier mache, eher gar nichts machen. Eine Möglichkeit, die ich auf jeden Fall empfehle, ist, dass man das Ganze über ein externes Gerät macht. Und hier in meinem Fall verwende ich von x-rite den i1 Display Pro. Das ist ein Profilierungsgerät, mit dem ich quasi am Display in so einer Situation meine Farben messen kann. Das heißt, das Gerät wird über das Display gehängt, das Gerät misst jetzt die Farben, die das Display ausgibt, es erkennt den Unterschied von Istwert zu Sollwert, und erstellt mir daraus dann ein Profil. Und dieses Profil arbeitet dann gegen die Abweichungen, die mein Monitor hat, und damit erhalte ich wirklich sehr, sehr gute Ergebnisse. Natürlich ist es jetzt so, dass ich auf einem eher günstigen Monitor jetzt nicht die perfekten Ergebnisse erwarten darf. Und hier empfehle ich von Eizo die ColorEdge-Serie. Das sind jetzt professionelle Monitore, die für den Grafik-, Fotografie- und Prepressbereich wirklich zum Standard geworden sind. Das ist so die Empfehlung. Witzigerweise kann man sagen, bei diesen Monitoren braucht man nicht mal dieses Gerät hier, denn diese ColorEdge-Serie hat in den Rahmen, also in den Monitorrahmen ein Profilierungsgerät eingebaut, und damit kann man automatisch seinen Monitor profilieren lassen. Denn das Spannende ist, genauso wie bei Backups, man muss es einfach regelmäßig machen, damit es funktioniert. Also eine Profilierung muss man regelmäßig machen, hier kommt es ein wenig darauf an, was die Anforderungen sind. Ob man alle 50 Stunden, alle 100, 200 oder 300 Stunden seinen Monitor wieder neu profiliert und kalibriert, hängt einfach ein wenig davon ab, wie stark und wie intensiv man damit arbeitet. Wie gesagt, bei dieser Serie kann ich sagen, Hey, lieber Monitor, bitte um vier Uhr in der Früh, jeden Montag, profiliere mein Display. Da braucht der Rechner nicht einmal eingeschaltet sein, und ich habe sozusagen eine Sorge weniger, denn ich weiß, am Wochenstart ist mein Monitor wieder profiliert und kalibriert und ich kann damit sorglos weiterarbeiten. Also das ist so die Essenz, die ich da jetzt mitgeben möchte. Wie gesagt, es kommt darauf an, dass ich regelmäßig kalibriere und profiliere, denn dann kann ich meinen Farben am Display vertrauen, denn schließlich ist das Display sozusagen das Tor in die Welt der Grafik und ich sehe darauf die Farben, und kann damit meine Farbeinstellungen und Anpassungen gezielt und präzise vornehmen.

Photoshop für Designer: Farbe

Lernen Sie alle Begriffe und die Verwendung von Farbe in Photoshop kennen.

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Dieses Training wurde mit Photoshop CC aufgezeichnet. Seine Inhalte sind aber auch mit älteren Versionen nachvollziehbar.

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