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Fotorezepte: Zutaten pur

Momentaufnahmen in der Sachfotografie – oder: recht ungewöhnliche Ansichten

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Die Retrospektive zeigt, dass es nicht immer darauf ankommt, den perfekten Plan für ein bestimmtes Bild zu haben – man muss die Motive auch erkennen, sagt Eberhard Schuy. So ergeben sich regelmäßig Situationen, in denen ein Objekt nur und gerade in diesem einen Moment für die Aufnahme prädestiniert scheint: der schrumplige Apfel, die Birne, die die beste Zeit gerade hinter sich hat, die braune Bananenschale und vieles mehr.
02:07

Transkript

So, ganz kurzes Fazit noch einmal zu der sehr einfachen Aufnahme von der Technik her, aber eben nicht so einfach vom Sehen. Das ist das, wo ich immer gefragt werde, wie siehst du das denn und wie kommst du da drauf, so ein Stück Knoblauch zu fotografieren. Nein, ich komme nicht einfach so da drauf. Ich habe ihn wirklich entdeckt und ich sagte ja schon, es gibt Dinge, die werden ganz bewusst fotografiert und es gibt auch in der Produkt- oder Objektfotografie sage ich jetzt mal, so situationsbedingte Aufnahmen. Wirklich das ist eigentlich wie die Street-Fotografie der Objektfotografen. Also die Dinge, die uns zufällig über den Weg laufen, die wir zufällig entdecken. Denken Sie an, ja, diesen Knoblauch, denken Sie an die Bananenschale, die irgendwo liegt und braun wird, tausend Mal schon fotografiert, weil sie irgendjemand entdeckt hat und gesagt hat, ok, nicht sehr appetitlich, aber irgendwie hat das Ding etwas und dann ist die Bananenschale fotografiert worden. In der alten Still Life- Fotografie, Obst, Äpfel, Trauben in einer Schale, die nicht mehr ganz frisch sind. Das sind alles so kleine Ausschnitte, die eine Situation wieder geben. Also, ein alter Apfel, der schon braun wird, auch das sind alles Dinge, die es schon gibt und ja, für die man sich ein bisschen, wenn man so etwas machen möchte, selbst sensibilisieren muss. Also, wirklich immer gucken, immer wissen, es gibt nichts, was man nicht fotografieren kann. Und es gibt nichts auf der Welt, was schon fotografiert wurde. Also vieles ist fotografiert, aber es ist überhaupt nicht so, dass wir keine neuen Fotos machen können, wenn wir frei sind, wenn wir nicht überlegen, was wurde denn schon gemacht, was kann ich denn mit Sinn noch einmal neu machen. Einfach die Dinge auf sich zukommen lassen. Schauen, mit offenen Augen durch die Welt laufen und dann fällt einem vielleicht auch so ein Stückchen Knoblauch auf.

Fotorezepte: Zutaten pur

Sehen Sie, wie tolle Sachaufnahmen von scheinbar banalen Objekten gelingen. Knoblauch, Ingwer und Lauch werden außergewöhnlich in Szene gesetzt.

1 Std. 3 min (11 Videos)
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