Kamerabasiertes 3D-Scannen

Modelloberfläche säubern

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Durch Bereinigen einzelner unsauberer Stellen lässt sich der optische Eindruck des 3D-Modells wesentlich verbessern. Daher sollten Sie diesem Schritt ganz besondere Beachtung schenken.
09:09

Transkript

Wir haben uns im letzten Schritt aus unserem Modell Oberflächendetails extrahiert und dieser als Alpha angelegt, um gesäuberte Bereiche besser in das restliche Modell einbetten zu können. Diesen Alpha können Sie beispielsweise auch als TIF exportieren, um diesen dann in anderen Szenen auf gleichen Weg zu importieren und zum Hinzufügen von Oberflächendetails nutzen zu können. Für die Säuberung des Modells laden wir dieses nun neu in ZBrush und beginnen damit problematische Bereiche zu identifizieren und beispielsweise mit der Smooth-Brush zu glätten. Ich importiere einmal unser Modell und habe jetzt die Möglichkeit Bereiche wie diesen hier hinter dem Ohr über die Smooth-Brush zu glätten. Die Smooth-Brush liegt in ZBrush standardmäßig auf der Shift-Taste, kann aber natürlich auch gern als Hauptpinselspitze gewählr werden. Ich reduziere die Intensity, also die Stärke mit der ich die Brush nutze und probiere jetzt hier diesen Bereich etwas zu glätten. Sie haben natürlich auch die Möglichkeit andere Pinselspitzen zu verwenden, beispielsweise die Polish-Brush oder Flatten-Brush. Je nach Oberfläche eignen sich unterschiedliche Pinselspitzen für eine bessere Säuberung. Und ich werde jetzt, beispielsweise einmal mit der Polish-Brush probieren hier das Ganze weiter zu säubern. Dabei kombiniere ich natürlich verschiedene Pinselspitzen, auch immer wieder die Smooth-Brush und Sie sollten vor allen Dingen darauf achten, dass Sie sich nicht allzuweit von dem eigentlichen Modell und dessen Form entfernen. So zum Beispiel. Jetzt haben wir hier unten in dem Bereich noch die Möglichkeit das Ganze etwas zu glätten und Sie sehen, dass Sie jetzt hier natürlich durch den Verlust der Oberflächenstruktur dieser gesäuberte Bereich erheblich von dem dem unterscheidet, den wir beispielsweise auf dem Rücken sehen. Das heißt, vorher war es leicht ersichtlich, dass hier was nicht stimmte, weil wir hier einen sehr unsauberen Bereich haben. Jetzt ist es sehr schnell ersichtlich, weil der Bereich über kaum Oberflächendetails verfügt. Das heißt, der fällt eben auch auf. Für diesen Zweck hatten wir uns einen Alpha angelegt. Den habe ich jetzt hier einmal exportiert, habe ihn aber immer noch als Alpha, den ich innerhalb von ZBrush generiert hatte, vorliegen. Sie können auch einen anderen Alpha einfach importieren, ich nehme jetzt diesen hier und, Sie erinnern sich, wir wollen natürlich einen radialen Verlauf nutzen, um den Alpha ein bisschen besser platzieren zu können, ohne dass sie eben dort harte Ränder auffallen. Ich finde das bei diesem Beispiel sehr gut mit dem Drag-Dot-Modus. Da habe ich nämlich jetzt die Möglichkeit mit einer Pinselspitze zu arbeiten, die etwas aufträgt, beispielsweise die Clay-Brush können wir da nehmen und eben diesen Alpha, den ich eben eingestellt hatte, ich setze nochmal den radialen Verlauf, so beispielsweise, und jetzt habe ich hier wunderschön die Möglichkeit diese Details, natürlich wieder mit dem Drag-Dot, Sie erinnern sich, die aufzubringen. So und je nachdem wie groß Sie jetzt die Pinselspitze wählen werden diese Details feiner oder gröber aufgetragen. Das heißt, kleiner oder größer Skelett in der Pinselspitze und wenn Sie den Effekt verstärken wollen, können Sie wie gewohnt bei den Pinseln mit der Z Intensity arbeiten. Ich mache jetzt den Schritt einmal Rückgängig und erhöhe natürlich die Pinselspitze und reduziere etwas die Stärke und jetzt wähle ich das nochmal, das ist von der Größe schon besser, die Stärke ist aber immer noch zu hoch, das heißt, wir gehen hier auf fünf und naja die Größe passe ich eben auch noch einmal an, das sieht schon gut aus, vielleicht sogar noch etwas schwächer, so, und jetzt kann ich hier anfangen meine Oberflächendetails in Form diser Struktur wieder aufzubringen. Und wie Sie sehen, können Sie das wunderbar stapeln und damit wir uns umliegende Bereiche, zum Beispiel wie Sie das jetzt hier sehen nicht kaputt machen, können Sie außerdem mit einer Maske arbeiten, das heißt, wir nehmen uns jetzt hier kurz mit der Steuerungtaste die Möglichkeit eine Maske anzulegen und maskieren uns einmal diesen relevanten Bereich, den wir jetzt gesäubert hatten und dann können wir ganz einfach die Maske drehen, so zum Beispiel, so, und dann haben wir jetzt hier die Möglichkeit das dort entsprechend aufzubringen. So, natürlich können Sie das immer wieder ein Stückchen glätten uns stapeln und in der Größe variieren. Das machen Sie so lange, bis Sie wirklich mit der Oberflächengestaltung zufrieden sind, ich löse jetzt die Maske mal auf und gucke mir diesen Bereich an und sehe, dass ich hier einen sehr sehr schonen Überganag habe, vom Gesicht zu diesem Halsbereich. Und Ihre Aufgabe wäre jetzt schrittweise diese Bereiche auf dem Modell zu identifizieren und durch eine Kombination verschiedener Pinselspitzen einmal zu säubern, das wäre jetzt hier bei unserem Modell einmal am Kopf, dieser Bereich hinter dem Ohr, dann sehe ich, dass ich hier unten am Zeh noch eine kleine Stelle habe, die ich gerne ausbessern würde, auch hier am Hüftbereich hätte ich da noch etwas und wenn ich mich richtig erinnere hatte ich auch auf der anderen Seite des Kopfes noch so ein Bereich, den ich gerne ausbessern würde, den sehen Sie hier am Haaransatz. So und darum kümmern wir uns jetzt einfach. Ich bin mir sicher, Ihr Modell unterscheidet sich etwas im Anspruch, das heißt, Sie haben vielleicht doch eine andere Oberfächenstruktur, die Sie dann mit einem Alpha-Kanal exportieren können und als Pinselspitze nutzen, Sie müssen auch nicht mit der Cavity-Maskierung arbeiten, Sie können das genauso über die AO machen, je nachdem was tatsächlich für Ihr Modell funktioniert. Und wenn Sie dann fertig sind mit der Säuberung des Modells, werden wir uns um das letzte Problem kümmern, nämlich wie wir den Bereich hier unten aufräumen und schließen und under Modell dann wieder nach PhotoScan laden.

Kamerabasiertes 3D-Scannen

Scannen Sie Objekte mithilfe Ihrer Digitalkamera und der Software Agisoft PhotoScan und erstellen Sie daraus dreidimensionale Modelle.

2 Std. 25 min (30 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:01.08.2016

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!