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Porträt- und Beautyretusche

Modellieren mit Dodge and Burn

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Mit Dodge and Burn können Sie nicht nur Hautpartien verbessern bzw. schöner gestalten, Sie können dem Gesicht auch mehr Tiefe verleihen. Wie das geht, sehen Sie in diesem Film.

Transkript

Mit der Dodge-and-Burn-Technik kann man eine Haut bearbeiten, schöner gestalten, Flecken entfernen. Man kann aber auch einem Gesicht etwas mehr Tiefe geben. Und genau darum geht es jetzt in diesem Film. Ich möchte also das Gesicht, was ihr jetzt hier sehen könnt, etwas mehr modellieren beziehungsweise Akzente setzen. Als kleine Übung bietet sich auch die Möglichkeit, dass man einfach mal einen Kreis aufzieht, diesen Kreis dann mit einer grauen Fläche füllt und dann einfach mal probiert bei bestehender Auswahl mit dem "Abwedler" und "Nachbelichter" diesen Kreis etwas runder zu machen, indem man ihn vielleicht in der Mitte aufhellt und am Rand einfach abdunkelt. Dann kann man auch sehr schön sehen, wie dieser Kreis auf einmal zu so einer Art Kugel wird. Das ist eine ganz gute Übung, die man einsetzen kann und darum geht es jetzt eigentlich in diesem Film. Natürlich wollen wir das nicht anhand von einem Kreis zeigen, deswegen gehen wir hier mal wieder zurück zur letzten Version, sondern wir wollen uns dem Gesicht widmen. Aber das verbirgt sich dahinter, diese Technik. Ich lege mir zuerst einmal eine neue leere Ebene an. Diese betitle ich mit dem Titel "dodge and burn" und möchte diese leere Ebene mit einer 50 Prozent grauen Fläche füllen, damit ich gleich mit dem "Abwedler" und dem "Nachbelichter" daran tätig werden kann. Also gehe ich auf "Bearbeiten", "Fläche füllen" und dann gibt es hier 50 Prozent Grau, wählen die Füllmethode "Weiches Licht" und jetzt kann es auch schon an die Hautbearbeitung gehen. beziehungsweise daran, dem Gesicht ein bisschen mehr Tiefe zu geben. Wir fangen mal bei der Haut an. Ich möchte jetzt mit dem "Abwedler" mit etwa zehn Prozent Deckkraft, wir wählen die Mitteltöne, weil ja diese graue Ebene auch aus Mitteltönen besteht, mal hier so einen kleinen Akzent setzen und da ein bisschen aufhellen. Da ist eigentlich eh schon hell, aber ich werde das jetzt noch ein klein wenig betonen. Ich halte meine Alt-Taste gedrückt und komme dann automatisch auf den "Nachbelichter" Das sieht man hier nicht, aber wenn ich die Alt-Taste drücke, dunkle ich ab, und zwar mit den gleichen Einstellungen, die man hier sieht. Und so kann man jetzt zum Beispiel diese Wangenpartien ein klein wenig herausarbeiten. Dann können wir das Ganze noch mit dem Kinn hier unten machen. Wenn ich das Kinn anschaue, da ist dunkler, hier ist wieder heller. Es sieht nicht rund aus, und aus diesem Grund helle ich jetzt einfach mal hier ein klein wenig auf. Hier dunkle ich ein klein wenig ab, hier helle ich wieder auf. Und jetzt helle ich generell hier noch etwas in der Mitte auf und werde einfach mal drumherum ein klein wenig abdunkeln. Und dann sieht man schon, ich habe die Form von diesem Kinn etwas verändert und habe da etwas mehr Tiefe reingebracht, habe es ein klein wenig modelliert und verändert. Und so funktioniert das Ganze, so kann ich das jetzt zum Beispiel mit dem Nasenrücken machen. ich kann hier diese Glanz ein klein wenig betonen oder auch mit den Augenbrauen. Das heißt ich gehe hier in die Augenbrauen, halte meine Alt-Taste gedrückt, bin dann wieder automatisch auf dem "Nachbelichter" der abdunkelt. Und jetzt kann ich hier schön, die Form, der Augenbraue nochmal ein bisschen nachziehen. und so kann man das mit sämtlichen Bereichen machen. Man kann sogar bis in die letzte Wimper hier reingehen und dann auch die Deckkraft erhöhen. Dann kann ich zum Beispiel jede einzelne Wimper hier ein klein wenig abdunkeln und dadurch intensiver betonen. Ich kann auch das Auge nochmal ein bisschen nachzeichnen, wobei der Rand hier schon sehr dunkel aussieht. Ich kann auch hier ein bisschen abdunkeln. Da lohnt es sich auch ein klein wenig sich mit dem Thema "Schminken" zu befassen. Und dann schauen wir uns das Ganze mal an. Im Vorher-Nachher-Vergleich. Und da sieht man jetzt schon, wie man die Bereiche hier etwas mehr betont hat. Gehen wir nochmal an die Lippen, auch hier werde ich jetzt mal ein klein wenig aufhellen. Jetzt drücke ich die Alt-Taste und dunkel hier und oben drüber ab. Dann schauen wir uns das jetzt mal an, den Glanz. Da haben wir hier so eine kleine Reflexion drin. Und obwohl ich die Härte hier sehr tief eingestellt habe, ist mir diese Reflexion etwas zu hart geworden. Dafür gibt es auch einen kleinen Trick. Ich nehme ein "Lasso", wähle den Bereich aus und wähle dann einfach den "Gaußschen Weichzeichner" und werde hier einfach mal mit 30 bis 40 Pixel den Bereich etwas weicher machen. Die Aufhellung ist nach wie vor noch im Bild, aber das Ganze nun wesentlich angenehmer. Das heißt, wenn man hier mit dem "Abwedler" und "Nachbelichter" tätig ist, je kleiner die Pinselspitze ist, umso härter werden auch die Übergänge. Das ist auch logisch so und aus dem Grund kann es sein, dass man da einfach mal den "Gaußschen Weichzeichner" nehmen muss, um die Bereiche dann noch etwas weicher zu gestalten. Hier dunkel ich noch ein bisschen ab am Haaransatz. Schatten. Man kann am Anfang auch sich ein bisschen danach orientieren, was ist schon hell, was ist schon dunkel und kann dann so anfangen quasi das Gesicht ein klein wenig zu modellieren vielleicht in der Mitte etwas heller, drumherum etwas dunkler, damit die Stirn auch so ein bisschen Reflexion bekommt. Das sieht schon ganz gut aus. Das kann man auch mit den Haaren machen, indem man hier aufhellt, drüber abdunkelt. Da kann man sich auch eine schöne Reflexion hier oben reinmalen. Das war jetzt ein bisschen zu extrem. Und so kann man quasi im Bild verschiedene Akzente setzen. Auch hier, wenn man jetzt da noch ein bisschen Glanz reinbringen will, am Schlüsselbein noch ein bisschen Akzente setzen will. Aufhellen, drunter abdunkeln und ein Drittes, hier hier noch ein bisschen nach vorne. Das kann man alles machen. Und das ist quasi Dodge and Burn: Man nimmt sich Zeit, geht durchs Bild. In der Regel sollte man sich dafür auch eine halbe, Dreiviertelstunde nehmen, um dann auch ein langsames, sicheres Gefühl dafür zu bekommen und dann ist mit dieser Technik wirklich einiges möglich. Gerade auch bei Männerportraits, wenn es um einen Bart geht, bei Frauen, Lippenglanz, Augen, usw. Probiert es aus und wenn ihr das richtig gut macht, dann werdet ihr am Ende auf der grauen Ebene ein Gesicht erkennen und daran könnt ihr sehen, "Aha, ich habe das gut gemacht." Also, viel Spaß beim Ausprobieren.

Porträt- und Beautyretusche

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6 Std. 20 min (66 Videos)
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