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Composing mit Photoshop: Lady in Black

Model im RAW-Konverter bearbeiten

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Die Raw-Konvertierung erfolgt im Hinblick auf die spätere Verwendung der Datei. Deshalb ist die Entfernung der chromatischen Aberration besonders wichtig, ebenso die Bereinigung der Hauttöne und die Aufhellung der Schatten.
07:03

Transkript

Eigentlich bisher ein ganz hübsches Ergebnis, wenn ich mir das mal so anschaue. Nur, sind wir mit dem Bild jetzt so weit erst mal fertig. Das nächste was wir nun brauchen ist unser Model. Das Model muss hier reingebaut werden. Und dazu müssen wir erst mal diese Datei hier schließen, also speichern und dann schließen brauchen wir vorerst mal nicht, und da können wir auch direkt zum Model gehen, das heißt Bianca - und ist, wie man an der Dateikennung hier sehen kann, aufgenommen worden mit einer Sony Alpha 7R, 7R sehen Sie nicht, aber Sony Alpha sieht man schon. So, das Ding hier möchte ich jetzt erst mal öffnen, und es öffnet sich automatisch im RAW-Konverter. Und jetzt gucken wir uns erst mal diese Datei an, bevor ich jetzt anfange, mein Bearbeitungsritual in Gang zu setzen, was man eventuell hat, sollte man erst mal schauen, wie sieht es denn überhaupt aus. Wir haben sie vor Grün fotografiert, damit die Freistellung verhältnismäßig problemlos von statten gehen kann, das ist auch eigentlich eine gute Idee, es sorgt natürlich dafür, dass wir hier und da grüne Reflexe bekommen, um die wir uns kümmern müssen. Zweitens mal sehen Sie hier diesen schwarzen Balken, der nicht ganz gerade ist, liegt daran, dass wir hier eine Flag, also ein Stück schwarzen Karton, in diesem Fall ist es sogar ein Stück gespannter Stoff, ins Bild gebracht haben, denn direkt hier, an dieser Stelle, wäre ansonsten ein sehr, sehr heller Scheinwerfer zu sehen, der uns direkt in die Frontlinse blitzt, und die Tonwerte natürlich entsprechend weich darstellt, keine gute Idee, das ist der Grund für dieses schwarze Balkending hier. So, jetzt gehen wir mal ein bisschen dichter ran an die Geschichte, und gucken mal wie das aussieht. Es ist, wie wir erwartet haben, von vorne bis hinten scharf, sollte auch sein. Dieses Stück Rohr, was das Model in der Hand hat, das wird die Peitsche sein, zumindest mal der Peitschengriff, den wir später haben. Man könnte natürlich die Peitsche da auch reinretuschieren, werden wir auch tun, aber die Handhaltung ist jetzt schon so natürlich, dass wir das relativ easy, ohne große Probleme machen können. Das einzige was wir vielleicht tun müssen ist, die Hand ein wenig zu drehen, über das Formgitter, aber das ist im Moment noch kein wirkliches Thema. Schauen wir uns ansonsten mal die Tonwerte an, ja, hier sieht man es ein bisschen, da haben wir grüne Reflexe drin, hier vorne haben wir eher bläuliche Reflexe, was gut ist, das darf eindeutig ihr blaues Kleid sein. Ich gehe mal weiter nach unten, da wird es wieder recht grün, da hätte man eventuell auch beim Fotografieren drauf achten können, hier vorne einen grauen Teppich, eine graue Decke, irgendwas hinzulegen, damit das nicht ganz so grün einspiegelt, aber es soll nicht unser Problem sein, wenn Sie solche Probleme schon gesehen haben, wir gucken mal, wie wir das Ganze in den Griff bekommen. Bereits vor dem Shooting war klar, dass die Schuhfarbe nicht das ist, was ich mir zumindest vorgestellt habe, ist aber vollkommen undramatisch, denn das kann man sicherlich relativ schnell ändern, wenn auch nicht unbedingt hier im RAW-Konverter. Im RAW-Konverter sind wir relativ schnell fertig, eins möchte ich Ihnen allerdings noch zeigen, das ist später fürs Freistellen sehr, sehr wichtig, wir haben hier noch massive - hier sieht man es - gelb und hier blau - massive chromatische Aberrationen drin, die sind auch noch nicht korrigiert, das machen wir jetzt gleich, vielleicht fangen wir auch sogar damit an, und gehen erst mal in die Korrektur, und dort am besten mal in das Profil, denn dort können wir gleich mal sehen, ob die Kamera bekannt ist - ist sie - funktioniert jetzt schon besser, allerdings hat es diesen Ruck nach links gegeben, das hat damit zu tun, dass damit erst mal die Perspektive der Kamera, also die Verzeichnung des Objektives korrigiert wird, das funktioniert, das ist ganz hübsch, ist aber für uns nicht so fürchterlich wichtig, weil wir ja nicht Architektur oder irgendetwas fotografiert haben, wo die Linien eine besondere Rolle spielen. Bei der Farbe sieht es schon ganz anders aus, da sollte man auf jeden Fall die Chromatische Aberration anklicken, und jetzt sieht das viel besser aus. Diese Chromatische Aberration, obwohl sie nur ein paar Pixel sind, die würde uns später beim Freistellen massive Probleme verursachen. Und genau diese Freistellprobleme, die möchte ich durch diesen einen kleinen Klick hier verhindern. Ansonsten braucht man da, glaube ich, nicht sehr viel dran zu ändern, dass passt, ist wunderbar, können wir erst mal genau so stehen lassen. So, schauen wir uns noch mal das ganze Model an, und gehen noch mal in die Grundeinstellungen, dann würde ich dort dafür sorgen, die Tiefen ein wenig aufzuhellen, die Belichtung passt wunderbar, das sieht man auch hier oben, die Tiefen würde ich aber deutlich aufhellen, so - da kann man recht weit nach oben fahren, dann schauen wir uns mal an, wie es aussieht mit der Klarheit, die Klarheit, die für klare Verhältnisse sozusagen sorgt, und ein strukturiertes Bild hinterlässt, ist eigentlich etwas, was man beim Portrait, wenn überhaupt, dann nur in die Richtung minus einsetzt, also in diese Richtung. Na, und Sie sehen auch sofort, dass der Hautteint sanfter verläuft, dass das besser ist, aber wir müssen sowieso die Haut später bearbeiten, von daher möchte ich lieber ein bisschen mehr "Knack" im Bild haben, das hier machen - und wenn wir damit jetzt eben, die eine oder andere Hautgeschichte, wie zum Beispiel diese ganz leicht sichtbare Marmorierung der Haut ein bisschen nach vorne bringen, ist das vollkommen undramatisch, das wird später retuschiert. Jetzt geht es mir noch ein bisschen um die Farbe. Die Farbe ist ja, naja schon so, dass ich großen Wert darauf lege, das sauber freistellen zu können, würde also die Dynamik noch ein bisschen nach oben fahren, Sie sehen was da passiert, damit trennt man dieses Grün noch stärker vom Vordergrund. Und wo wir schon dabei sind, können wir natürlich auch hier - im Farbton noch ein bisschen was machen, und dafür sorgen, dass die Grüntöne Richtung Gelb geschoben werden, so was - Sie sehen auch was da passiert, dann bekommt man die Grüntöne nämlich hier aus der Haut schon mal ein bisschen raus, obwohl es dem Hintergrund überhaupt nicht viel ausmacht, der ist so was von grün, gerade auch durch unsere Dynamik noch grüner geworden, dass das hier - ich zeige es Ihnen mal aus der Nähe, da sieht man das noch ein bisschen deutlicher, dass das hier sehr, sehr wohltuend sich auf das Hautbild auswirkt. Also, wenn wir hier gerade gestartet sind und hier schon so einen leichten "Grüntouch" haben, dann ist der damit weg. Das Gleiche können wir natürlich auch hier noch mal machen, und die Grüntöne ein bisschen Richtung Gelb schieben, um das da noch ein wenig auszubessern, das Hautbild, aber ich glaube, dann können wir ganz gut damit arbeiten. So, das ist es! Das wäre das, was ich als RAW-Konvertierung vorsehen würde. Vielleicht ist es eine gute Idee, im Sinne der Gesamtdateigröße, wenn wir das gleich, von vornherein, ein wenig beschneiden, hier den schwarzen Balken brauche ich definitiv nicht. Allerdings möchte ich auch nicht das Model beschneiden, da sollte schon der gesamte Ellbogen drauf sein, aber so groß muss es gar nicht sein, das hier tut es mir vollkommen, und damit können wir das Bild jetzt öffnen. Sie können es selbstverständlich auch gleich als Smart-Objekt öffnen, indem Sie die Shift-Taste drücken, würde ich in diesem Fall nicht unbedingt tun, da noch so viel Bearbeitung auf dieses Model hier zukommt, wo eben auch die Ebene selber bearbeitet wird, dass wir es durchaus als ganz normales Pixelbild öffnen können.

Composing mit Photoshop: Lady in Black

Sehen Sie, wie ein Compositing entsteht - von der Fotoaufnahme des Models über das Bearbeiten der einzelnen Bilder in Photoshop bis hin zum kombinierten Ergbnis mit Texteffekt.

2 Std. 42 min (31 Videos)
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