Composing mit Photoshop: Feuer & Flamme

Model freistellen

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Das Schnellauswahlwerkzeug dient in Adobe Photoshop der groben Auswahl des Models. Mit der Option Kante verbessern können auch Haare ideal gewählt werden. Letzte Verbesserungen passieren dann mittels Pinsel auf der Ebenenmaske.
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Transkript

So. Wenn ich sie jetzt freistellen möchte, dann mache ich das natürlich mit einem sehr, sehr netten Tool von Photoshop, nämlich mit dem Schnellauswahlwerkzeug. Und das funktioniert einfach so, dass ich jetzt einmal so über den Bereich fahre, den ich ausgewählt haben will. Hier ein paarmal drüberfahren. Wichtig, dass man hier innen bleibt. So. Hier mal einzoomen, dass ich auch wirklich alle Bereiche dabei habe. Vielleicht den Pinsel ein bisschen kleiner machen, also dieses Schnellauswahlwerkzeug. So. So, und auch hier. Passt. Das ist gut so weit. Dann hier auch. Einmal über die Hände, oder Arme, und dann über die Hände. Auch hier wieder kontrollieren, dass ich alle Bereiche dabei habe. Wichtig ist, das ich möglichst nicht aus meiner Auswahl oder meiner Wunschauswahl rausfahre. Wenn ich doch einmal rausfahre, dann kann ich es nachher quasi beim Einstellen der Ebenenmaske, also bei der Korrektur der Ebenenmaske natürlich noch leicht korrigieren oder natürlich auch mit gedrückter Alt-Taste, dass ich dann den Bereich wieder nach innen maskiere. Aber dieses Ergebnis, das Nach-innen-maskieren ist dann meistens nicht so gut, als wenn ich es gleich relativ genau mache. So, hier nach oben. Die Bereiche sollen auch mitkommen. Hier dieses kleine Ding brauche ich nicht. Das kann ruhig wegbleiben. So. Dann hier der Finger. Bis hierher. Der Finger gehört auch dazu. Natürlich auch dieser Finger. Und da habe ich jetzt genau den Fall, dass zu viel ausgewählt worden ist. Das könnte ich entweder jetzt direkt machen oder nachher, quasi beim Anpassen der Maske. Ich probiere es jetzt, mache den Pinsel kleiner, halte die Alt-Taste gedrückt, dass ich hier das Minus habe. Und sage, nein, diesen Bereich brauche ich aber nicht maskieren. Aber man sieht schon, das werde ich nachher händisch machen müssen. Ist aber überhaupt kein Problem. Schauen wir uns dann einfach mal an. Diesen Bereich sollte ich auch nicht übersehen. Also gebe ich da mal so eine kleine Markierung quasi als Loch da mal rein. Okay. Ja, und dann haben wir die Hand. Gehen wir mal da weiter. Der Pinsel kann wieder größer sein, dieses Schnellauswahlwerkzeug. Wichtig ist, dass ich innerhalb der harten Bereiche bleibe, also innerhalb der nicht durchsichtigen Bereiche. Das ist dann bei den Haaren ganz, ganz speziell wichtig. Also hier diesen Bereich und auch den Bereich. Und dann nehme ich auch noch hier diese Zähne und die Lippe mit. Alt, damit ich von draußen den Bereich wieder weggeben kann. Ohne Alt möchte ich hier die Lippe noch dabei haben. Diesen Bereich mache ich auch noch dazu, also nur den inneren hier. So. Diesen Haarschwung nehme ich mit. Auszoomen, einzoomen, Pinsel ein bisschen größer machen. Hier innerhalb, wenn es geht, der deckenden Haare bleiben. Pinsel ein bisschen kleiner machen. Da auch noch ein paarmal reinmalen. So kleine Striche. Ja, und das sollte jetzt einmal passen. Gut. Schnellauswahl ist fertig. So kann ich aber natürlich noch keine Maske machen. Deshalb; muss ich auch hier diesen Bereich noch mitnehmen, habe ich gerade gesehen. So. Also, so kann ich jetzt keine Maske machen. Die wäre jetzt einfach nicht schön. Deshalb gibt es seit einiger Zeit dieses Kante-verbessern-Tool. Mit diesem Kante-verbessern-Tool gehe ich als Erstes auf die harten Kanten, also auf die Kanten, wo jetzt der Stoff ist oder hier die Jeans im unteren Bereich, oder auch hier das Gesicht, also die Haut. Und dann ich da raus und mache nochmal das Kante verbessern danach auf die Haare. Also aktuell, wie gesagt, auf den Bereich schauen. Damit ich das ein wenig besser sehe, kann ich zum Beispiel sagen Auf Schwarz. Das passt. Jetzt sage ich, okay, ich möchte einen kleinen Radius haben, damit jetzt Photoshop in einem gewissen Bereich, das ist jetzt dieser Bereich, einfach die Maskenkante automatisch verbessert. Und einfach diesen Bereich entsprechend anpasst. Ich kann hier natürlich auch sagen, ich möchte das Auf Weiß sehen. Oder ich kann natürlich auch sagen, auf Schwarzweiß, dann sehe ich hier jetzt die Maskenkante. Und dann sehe ich jetzt, was Photoshop hier so mit dieser Maskenkante so macht. Ich gehe da ein bisschen kleiner vom Radius. Sagen wir mal so. Gehe da jetzt wieder zurück auf Auswahl und Masken. Ja, das passt so weit. Schaue mir das jetzt im Bereich hier oben auch an. K, damit ich gleich auf Schwarz bin. Da sieht man, ja, das sollte eigentlich relativ gut funktionieren. In den Haaren funktioniert das natürlich noch überhaupt nicht, aber zu dem kommen wir gleich. Jetzt sage ich einfach mal, okay, das passt jetzt für die Bereiche, wo jetzt keine Haare sind, also keine transparenten Bereiche, so es dann da hinten sein wird. Klicke auf OK. Jetzt wird diese Maskenkantenverbesserung gerechnet. Und jetzt gehe ich direkt ein zweites Mal hier rein, Kante verbessern. Und jetzt geht es um die Bereiche der Haare. So wie hier und so wie hier. Und natürlich auch der rechte Bereich hier. Und was ich da jetzt mache, ist, dass ich mit diesem Werkzeug, mit dem Radius-verbessern-Werkzeug Photoshop einfach sage: "Hey, lieber Photoshop, schau dir doch bitte diesen Bereich nochmal an." Und wenn ich jetzt auf K drücke, dann sieht man, dass ich hier diese Haare bekomme. Wiederum auf K, damit ich hier rausgehe oder auch auf Überlagerung. Ein bisschen größer. Und jetzt kann ich einfach die Bereiche anmalen, einfach Photoshop quasi mitgeben, dass er sich den Bereich nochmal neu anschaut. Das macht er. Auch hier diesen hinteren Bereich. Perfekt. Ein bisschen größer, nicht zu groß. Hier so außen bleiben, also da, wo jetzt diese feinen Haare herumfliegen. Photoshop Zeit lassen zum Berechnen. Schauen wir uns den Unterschied an. Klicke auf K. Das war vorher. Und diese kleinen feinen Härchen, die sind nachher. Da muss ich dann wahrscheinlich in der Maske noch ein wenig reingehen. Aber das schaut schon wirklich gut aus. Also Überlagerung. Ich kann natürlich auch auf Auswahl gehen. Jetzt sage ich Photoshop: "Hey, schau dir bitte diesen Bereich nochmal an. Da sind Haare, die möchte ich auch wirklich sehen." Dann gehe ich hier in diesen Bereich. Und male dann mit einem größeren Pinsel hier unten drüber. Pinsel ein bisschen kleiner machen. Hier diesen Bereich, da kann ich auch direkt in den Bereich da oben reinmalen. So. Wiederum auf K drücken. Und jetzt sieht man, ja, da sind jetzt auf einmal meine Haare da. Jetzt nicht meine Haare, natürlich die Haare vom Model. Ich kann jetzt auch noch hier drübergehen. Da ist vielleicht diese Kante. Okay. Dieser Bereich, den brauche ich eigentlich nicht. Also kann ich hier mit gedrückter Alt-Taste drübermalen. Da sieht man, da bin ich zuerst bei der Maske nicht optimal reingefahren. Das heißt, das muss ich wirklich danach mit dem Pinsel machen. Okay, so passt das ganz gut. Ich bestätige das jetzt mit OK. Und jetzt wird diese Auswahl ausgegeben, wiederum als Auswahl. Und die wende ich jetzt da auf meine Maske an. Und jetzt sieht man schon, die habe ich da jetzt angewendet. Das funktioniert ganz gut. Hier im unteren Bereich muss ich wahrscheinlich noch ein wenig nachbessern. Das schaue ich mir gleich an. Das passt. Hier die Wimpern kann ich wahrscheinlich auch noch ein wenig reinmalen. Und da muss ich auch noch ein paar Korrekturen machen, genauso hier. Aber vom Grundsätzlichen habe ich das jetzt da. Schauen wir uns das an, wenn ich da einen Hintergrund einfüge. Ich gehe also hier auf dieses Yin-Yang-Symbol und sage Farbfläche. Und nehme mir jetzt zum Beispiel so ein Blau. Nein, das gefällt mir nicht, ein etwas gräulicheres Blau. Ich ziehe das jetzt nach unten. Und jetzt sieht man, schaut ja gar nicht so schlecht aus. Ich sehe da quasi schon die gesamten Bereiche, die ich da so haben will. Also eigentlich nicht unvernünftig. Aber das Ganze geht auch noch besser. Und zwar, wenn ich mir jetzt diese Verflüssigen-, also diese freigestellte Ebene dupliziere, Strg+J und in den Hintergrund schiebe, ich blende mal das oben aus, und im Element dahinter brauche ich auch die Maske gar nicht. Und das nenne ich jetzt mit einem Doppelklick Verflüssigen Hintergrund. Und jetzt kann ich hier mit dieser Farbfüllung den Blendmodus umschalten, zum Beispiel auf Weiches Licht. Und dann rechnet sich dieser Blendmodus, also vielmehr dann rechnet sich diese Ebene mit dem Hintergrund zusammen. Da kann ich jetzt die Intensität auch ruhig etwas stärker einstellen. Und wenn ich jetzt darüber wiederum diese Verflüssigen-Ebene aktiviere, dann ist jetzt diese Ebene, ich nenne das einfach mal Top, die ist jetzt für meine Freistellung zuständig. Und die darunter liegende Ebene mit der Farbebene ist für die Farbe zuständig. Und überall, wo die Freistellung jetzt vielleicht nicht ganz perfekt war, so wie es jetzt vielleicht so ausgeschaut hätte, also hier die Haare nicht so wirklich perfekt sind, ist das ab dem Moment, wo ich jetzt diese Ebene dahinter sozusagen als Referenz habe und über dieser Ebene diese Farbebene liegt, ist es dann nicht mehr so tragisch, weil jetzt hier diese Verflüssigungsebene on top eben für die ganzen Details und für die Originalfarbe viel mehr zuständig ist. Also für die Details darunter, der Rest für die Farbe ist jetzt diese Ebene, die darüber liegende. So sieht man: sehr, sehr genial. Und ich kann da rundherum gehen und jetzt die Bereiche anschauen. Das schaut schon wirklich gut aus. Hier weiß ich, da muss ich noch was machen. Da sieht man übrigens auch, da bin ich nicht ganz genau gewesen. Da ist meine Maske da so eingefressen. Übrigens, das geht mit einem Alt+Klick auf das Maskensymbol. Und das kann ich jetzt einfach mit einem Pinsel erledigen. Ich nehme mir hier einen Pinsel mit 50 Prozent Härte, drehe den Bereich ein wenig rüber. Ich habe hier einfach die R-Taste gedrückt gehalten. Und jetzt kann ich da sagen, ich möchte hier diese Hautbereiche wieder reinmalen. Da bin ich etwas zu weit nach draußen gekommen. Dann mache ich das wieder zurück. Das passt. Hier im inneren Bereich Esc, dass das wieder gerade ist. Hier möchte ich jetzt auch quasi wieder etwas durchsehen, also das Blau von dahinter, also mit Schwarz malen. Nehme mal die obere Kante. Jetzt den Pinsel einfach umdrehen mit der X-Taste, dass ich mit Weiß male. Und jetzt kann ich hier diese Übergänge erstellen. So bekomme da so wirklich schöne spitze Kanten da rein. Das passt. Auch hier wiederum; zu weit, der letzte, den mache ich rückgängig. Und male das jetzt mit Gefühl zurück. Hier ein wenig. Passt. Da oben kann ich das auch machen. Also wiederum mit Schwarz malen. Und dann male ich jetzt an der oberen Kante. Bis da rein. Das unten nehme ich einfach mit. Jetzt die Farbe umkehren mit der Taste X und da reinmalen. Und auch von hier reinmalen. Wirklich so viele kleine einzelne Striche, dann kann ich mich hier an meine Maske oder an das Originalbild sozusagen herantasten. Ich zoome da mal aus. Der Bereich da oben gefällt mir auch noch nicht so gut. Aber der scheint in Wirklichkeit auch so gewesen zu sein. Ich blende das mal aus und ein. Ja, das scheint so gewesen zu sein. Passt. Gut, jetzt kann ich eigentlich schon diese Freistellung so stehen lassen. Wie gesagt, dadurch dass ich das jetzt auf zwei Ebenen aufteile, einerseits die Hintergrundebene, die jetzt mit einer Farbebene, also generell mit irgendeiner Ebene, die ich austauschen will für den Hintergrund, überdeckt wird in irgendeinem Blendmodus, hier zum Beispiel Weiches Licht; ginge natürlich auch Ineinanderkopieren, dann wäre das Ganze einfach intensiver. Ich lasse das mal auf Weiches Licht. Und jetzt liegt darüber meine freigestellte Ebene. Und weil jetzt hier die Kanten mit dieser Originalebene darunter zusammenarbeiten, erhalte ich so ein wirklich sehr, sehr tolles Ergebnis und brauche gar nicht so unendlich genau sein bei der Freistellung.

Composing mit Photoshop: Feuer & Flamme

Sehen Sie, wie Schritt für Schritt eine Fotomontage in Photoshop entsteht – von der Retusche über das Freistellen bis hin zur Verwendung von Standbildern aus einem Video.

4 Std. 3 min (45 Videos)
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