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Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Mobile Anwendungen, WebVR und HMDs

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Smartphones mit ihrem Lagesensor (Gyroskop) bieten eine vielversprechende Navigationsmöglichkeit – eine VR-Brille ("Cardboard", "HMD"), die das Mobilgerät vor den Augen platziert, lässt den Betrachter ins Panorama eintauchen und einfach per Kopfbewegung darin navigieren. Ein aktueller Trend, der immer bedeutender wird.

Transkript

Mann kann virtuelle Touren nicht nur am Desktop betrachten, sondern auch auf Mobilgeräten, das hat sogar einige Vorteile beziehungsweise eröffnet einfach neue Möglichkeiten der Betrachtung. Schauen wir uns einfach mal Beispiele an, das zunächst einmal am Desktop ungefähr so ausschaut. Es ist also hier ein, eine kleine Tour mit fünf Panoramen im Regierungsviertel in Berlin. Ich skizziere mal kurz die Elemente, die darin sind, nicht zuletzt deswegen, weil das auch mit einer Software gemacht ist, die im weiteren Verlauf dieses Trainings eine große Rolle spielen wird, das ist das Panotur Pro, was eine ganze Menge Features eingebaut hat, die wir also nicht nur für die Darstellung am Desktop gebrauchen können, sondern auch später für die Darstellung auf Mobilgeräten. Schauen wir mal kurz einfach einen kleinen Rundgang hier, wie das Ding aufgebaut ist. Also man sieht hier die Hotspots, damit sind die einzelnen Punkte verbunden. Hier unten gibt´s eine Übersichtskarte, auf der Basis von Google Maps, mit den üblichen Zoom-Buttons und ähnlichen Dingen mehr, von da kann man zum nächsten Punkt schalten und hier eben die Hotspots, mit denen man von einem Panorama zum nächsten wechselt, das Ganze kann man zoomen, das ist also in Multiresolution-Technik gemacht, das heißt also, die Auflösung wird immer, wird immer nachgeladen sozusagen, wir haben nicht ein großes Bild, sonder ganz-ganz viele kleine Bildschnipsel, deswegen funktioniert das eben sehr-sehr gut auf Mobilgeräten, die da mit ihrer etwas geringeren Bandbreite und auch Displaygröße, sehr gut mit klarkommen, das heißt, es gibt nur eine Version von diesen Panoramen für alle Geräte. Das ist ein großer Vorteil bei dieser Technik. Ja was gibt es noch, hier gibt es noch kurze Vorschaubilder auf der Seite, wo die einzelnen Punkte noch als kleine Minipanoramen dargestellt sind. Und hier unten übliches Navigationsmenü, mit "Nächstes Panorama" kann man einfach die Panoramen in einer vordefinierten Reihenfolge einfach Weiterschalten, zoomen, dann "rauf", "runter", "rechts", "links", "zum Startbildschirm", da geht´s halt noch mal zum Startpanorama. Und hier kann man eben die eben die Navigation umschalten. Wir haben hier jetzt die Navigation, die man zum Beispiel üblicherweise auf Mobilgerät hat, wenn man mit Finger arbeitet. Und hier, wenn man da umschaltet, dann ist es eben hin klicken und dann die Geschwindigkeit steigt dann einfach mit der Distanz vom Einklickpunkt. Dann kann man ins Fullscreen schalten und auch das Interface komplett verstecken, um wirklich sich rein der Betrachtung zu widmen. So schaut diese Tour durch das Berliner Regierungsviertel auf dem Desktop aus. Jetzt gibt es eine zweite Version. Ich habe jetzt hier das Ganze mal auf dem iPhone aufgerufen, jetzt ist das Interface einmal ein bissle voll. Ich schalte das hier mal kurz ab, sodass mal etwas mehr davon sehen und Sie sehen schon, während ich das iPhone bewege, bewege ich mich auch im Panorama. Ich brauche jetzt nicht mehr ein Navigationsmittel, wie die Maus, sondern es reicht mir vollkommen aus, dass ich das einfach bewege. Der Lagesensor im Telefon, dem man halt für viele Dinge verwenden kann, das Gyroskop, das kann ich benutzen, um nach unten zu schauen, das kann ich benutzen, um nach oben zu schauen oder auch einfach rundherum zu schauen und natürlich kann ich auch mit dem Finger navigieren, indem ich einfach hier herumtippe. Und natürlich auch mit einem Tipp auf die Hotspots kann ich hier Weiterschalten, also hier zum Beispiel vor das Bundeskanzleramt und dort auf der Stelle, kann ich mit der Pinch-Geste, also Finger auf und zu, kann ich natürlich auch hier reinzoomen und man sieht jetzt seht schön bei dieser Ansicht, dass man auch am Smartphone, auch am iPhone, die volle Auflösung des Panoramas benutzen kann und hier wie gesagt, bis in die letzten Details reinzoomen kann. Und das ist so eine Möglichkeit, die ich sowohl mit Tablets, als auch mit Smartphones habe, das funktioniert am iPad oder auf anderen Geräten genauso, das ist völlig plattformübergreifend, weil das alle auf HTML5, Javascript und CSS beruht. Eine weiter Möglichkeit die ich habe, mit diesem Gerät zu arbeiten, ist der Einsatz in so einem sogenannten head-mounted Display oder oft jetzt im Volksmund Cordboard genannt, weil es gab einmal eine einfache erste Version zum Beispiel von Google, die basierte auf dem Prinzip, dass man einfach so ein kleines Kartonding machte, da zwei Linsen reinmacht und was macht man damit, das ist eine ganz lustige Angelegenheit. Ich wechsel mal hier auf das Smartphone, mit diesem kleinem Brillensymbol, in den sogenannten VR-Modus, also "VR" steht für virtual Raltity. Und wenn ich jetzt hier noch mal drauf tippe, dann wird das Bild zweigeteilt, das ist ein sogenanntes SBS-Display, "SBS" steht für Side by Side. Und ich habe jetzt hier für das rechte und für das linke Auge ein quadratisches Bild und ich kann das jetzt hier einfach reinlegen und die beiden Plastiklinsen, die da drin sind, die gestattem mir dann praktisch, das Bild mit beiden Augen anzuschauen und vor allen Dingen meine Kopfbewegungen werden dann auch genau übertragen. Jetzt ist das Cardboard eine ganz billige 10 Euro Geschichte. Es gibt da ein bissle was besseres, wo auch der Tragekomfort auch höher ist. Und hier ist natürlich wahnsinnig Störlicht drin. Ich mache das man in so eine Schale rein und diese Schale schiebe ich in so eine etwas komfortablere Brille rein und setzt die mal auf. Man schaut natürlich jetzt dann bissle merkwürdig aus, aber hier hat man jetzt auch angepasst an das Gerät und an die Linsen, eine Ansicht, die wirklich so ist, als wenn man vor Ort stehen würde. Und jetzt kommt man an das Touchscreen, an das Touch-Display vom Handy natürlich nicht mehr dran. Was macht man jetzt? Da muss man irgendwie anders navigieren und dafür haben sich findige Köpfe was Lustiges ausgedacht. In der Mitte von jeder Augachse befindet sich ein kleines, weißes Fadenkreuz und ich kann jetzt ganz normal herumschauen Uns auch nach oben schauen und nach unten schauen, auf den Fußboden. Und das Interessante ist jetzt, wenn ich jetzt ein Hotspot habe, dann kann ich da ja nicht drauf tippen, sondern ich muss einfach nur mit dem Fadenkreuz darauf gehen. Dann geht so eine kleine Spirale los und dann schaltet das Panorama automatisch um, das heißt, ich kann sozusagen handsfree navigieren. Hier muss ich mich jetzt mal umdrehen, weil es der Reichstag ist dahinten. So jetzt bin ich wieder rumgeprungen und jetzt geht es dahinten mal auf den Platz der Republik. Und hier kann ich mich umschauen. Die Darstellungsqualität ist natürlich durch die Nähe des Displays sodass man schon relativ groß Pixel sieht, also es ist noch nicht vergleichbar mit der Ansicht am Desktop. Aber es gibt schon einen ziemlich guten Eindruck und vor allen Dingen ist es einfach sehr unmittelbar und sehr intuitiv das Ganze. Und man hat halt auch die Möglichkeit wirklich sich in solchen Umgebungen umzuschauen Und brauch dann einfach nichts weiter dafür, als eben die Kopfbewegung. Und dadurch, dass man halt wirklich nichts anderes sieht in dieser Brille, die einem wirklich abschirmt von der Außenwelt, hat man eben so ein immersives Gefühl, "immersive" heißt es auf Englisch, also man taucht wirklich ein in diese Welt. Und das ist etwas, was zum Moment gerade sehr am kommen ist. Dadurch dass die Displays immer feiner werden und die Auflösung vom Mobilgeräten immer höher wird, wird irgendwann mal auch dieser große, dieser etwas pixelige Effekt in der Nahansicht verschwinden. Gleichzeitig steigt die Bandbreite. Man kann natürlich solche Sachen auch mit multimedialen Inhalten anreichern, also das ist sicher ein Ding der Zukunft. Und jetzt kommen zum Beispiel erste Reiseveranstalter, benutzen zum Beispiel diese Technik schon, indem Sie einfach im Reisebüro so eine Brille geben und man darf sich dann schon mal umschauen auf dem Kreuzfahrtschiff und ähnliche Konzepte mehr. Also das ist im Moment gerade eine Geschichte, die seht im Trend ist und die wo es sich sehr viel tut im Moment einfach. Also eine ganz spannende Erweiterung von virtuellen Touren in eine multimediale Richtung, die sehr-sehr spannend ist.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Lernen Sie, wie Sie aus einzelnen Panoramen eine interaktive, klickbare Besichtigungs-Tour für die Präsentation im Web erstellen.

8 Std. 49 min (75 Videos)
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