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Excel 2016: Datenanalyse

Mittelwerte je Bundesland bestimmen

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Pivot-Tabellen sind optimal geeignet, um automatisch Gruppen zu bilden und darin Werte zusammenzufassen. Jede Pivot-Tabelle sollte dabei auf einem eigenen Tabellenblatt gespeichert sein.

Transkript

Excel kennt nicht nur viele, viele Funktionen, um Daten aus dieser Liste, aus dieser Datentabelle herausholen zu können, zusammenfassend oder auch einzeln, sondern vor allem eine tolle Technik, die heißt Pivot-Tabelle. Eigentlich heißt sie auch im deutschen Excel immer noch PivotTable, wie Sie hier sehen, aber ich werde trotzdem Pivot-Tabelle sagen. Das Word "Pivot" ist Ihnen möglicherweise nicht so geläufig. Das kommt aus der französischen "Artillerie". Dort wurden die Geschütze an Festungen auf Drehachsen gestellt, damit sie nach rechts und links schwenken konnten, und trotzdem fest notiert waren, und diese Drehachse hieß eben Pivot, und genau das kann die Pivot-Tabelle auch, obwohl das heute gar nicht mehr so wichtig ist. Sie kann die Felder über eine Drehachse hinweg verschieben, nämlich von links nach oben. Da werden wir gar nicht so oft brauchen, aber die heißt einfach noch so. Vor allem bietet sie die Möglichkeit selber Gruppen zu bilden Sie müssen gar nicht mit jeder Funktion immer zu Fuß ermitteln, welche "Bundesländer" es beispielsweise gibt, sondern das macht die Pivot-Tabelle selber. Es also eine Technik, die sehr viel Automatik bietet. Sie klicken in die Startliste hinein, gehen dann auf "Einfügen" "PivotTable" und der Dialog schlägt eigentlich schon alles richtig vor. Der hat erkannt: Ich habe hier eine Layout-Tabelle mit dem Namen "tblMarathon", sonst stünde da eine Zelladresse für diesen Bereich, und er schlägt vor, dass in einem neuen Arbeitsblatt diese Pivot-Tabelle angelegt wird, und das kann ich nur dringend empfehlen. Je Pivot-Tabelle ein neues Arbeitsblatt. Denn die werden bei Aktualisierung größer oder kleiner und kommen sich gegenseitig ins Gehege. Ich sehe das häufig, dass mehrere Pivot-Tabellen auf einem Blatt sind. Kann ich nur dringend von abraten. Also, einfach die Datenquelle akzeptieren, auf "Neues Arbeitsblatt" und "OK", dann sind wir schon fast fertig. Das ist noch keine Pivot-Tabelle. Es könnte eine werden. Ich möchte jetzt als erstes sehen, wie viel Läufer in welchem "Bundesland" dabei sind. Also, geht's zuerst darum, das "Bundesland" auszuwählen für die "Zeilen". Das kann ich entweder gedrückt hier nach unten ziehen, oder hier sogar noch viel einfacher. Ein Klick, dann ist es schon dort ausgewählt, und Sie sehen, auch hier schon direkt aktualisiert. Das ist formal gesehen schon eine Pivot-Tabelle, auch wenn sie bisher nur die Zeilenbeschriftungen hat, wäre sie vollständig. Ich habe jetzt eine Liste von allen "Bundesländern". So könnte ich auch eine eindeutige von allen "Orten" haben, oder ähnliches. Aber ich will die Anzahl der Läufer sehen. Da kann ich jetzt was ziemlich beliebiges ziehen. Nicht mehr klicken, denn es soll nicht bei den "Zeilen" erscheinen. Ich nehme nur einfach den "Nachnamen". Gedrückt nach hier ziehen, und dann sehen Sie schon "Anzahl von Nachname". Wenn ich das hier wieder löschen will, -- das kann ich beispielsweise hier, durch Anklicken machen -- kann ich auch die "StartNr" nehmen, sonst würden nämlich die "Müllers" zusammengezählt. Also, hier nicht die "Summe", -- Achtung, da muss man aufpassen. -- sondern bei den "Wertfeldeinstellungen" die "Anzahl" und dann mit dem "OK". Und dann sehe ich jetzt beispielsweise, aus "Schleswig-Holstein" ist nur ein einziger gekommen. Das ist die erste Pivot-Tabelle sozusagen. Die werde ich hier mal mit Doppelklick umbenennen: "Pivot1". Ich schreibe jetzt nicht ausführlich: "Pivot Anzahl der Läufer je Bundesland". Das würde erstens die 31 möglichen Zeichen da unten überschreiten, und würde so viel Platz verbrauchen, dass es keinen Spaß macht. Nicht vergessen mit "Return" zu bestätigen. Und ich lege die Pivots auch immer rechts von den Daten, dann weiß ich, hier fängt es an. Das war die erste Pivot. Ich weiß jetzt also, wie viele Läufer aus welchem Bundesland kommen, und jetzt möchte ich sehen den "Mittelwert" der Zeit für ein jeweiliges "Bundesland". Ich kann also dann sozusagen das schnellste "Bundesland" finden. Ich beginne wieder hier vorne, gehe wieder auf "Einfügen" "PivotTable", kann so alles akzeptieren mit dem "OK", und wähle wieder das "Bundesland" aus. Und dieses mal eben die "Zeit", gedrückt nach da unten ziehen. Aber nicht die "Anzahl der Zeit", sondern bei den "Wertfeldeinstellungen" jetzt den "Mittelwert". Das ändert hier immer den Namen, den benutzerdefinierten Namen. Den kann ich anschließend überschreiben. Ich mach das mal hier einfach mutwillig. "Mittlere Zeit", und nach dem "OK" sind die Werte zwar schon richtig aber noch nicht hübsch. Also, könnte ich entweder hier markieren. Anständigerweise gehört das zu den "Wertfeldeinstellungen" hier im "Zahlen"-Format, und dort suche ich mir dann für die "Uhrzeit" irgendein passendes Format aus. Alle "OK"-s wieder zurück, und jetzt ist es auch hübscher. Die sind im Moment, nach diesen Zeilenbeschriftungen berücksichtigt, so wie sie aufgetaucht sind. Ich werde die hier jetzt mal sortieren. Also, zum Beispiel, bei "Start" "A bis Z", dann wechseln natürlich die Zeilenbeschriftungen mit. Und ich kann jetzt sehen, dass "Rheinland-Pfalz" in dieser Zusammenfassung das schnellste "Bundesland" ist und "Brandenburg", im "Mittelwert" jedenfalls, das langsamste. Auch hier würde ich jetzt das umbenennen, etwas lieblos im Moment, in "Pivot1" und "Pivot2", und dann dahinter legen. Im wirklichen Leben schreibe ich mir schon einen Tipp daneben, dann würde hier so was stehen, wie "Mittlere Zeit" und hier "Anzahl Läufer" oder so was. Ich kann also basierend auf einer Datenquelle mehrere Pivot-Tabellen anlegen, beliebig viele in Grenzen. Es sind glaube ich nur 64 erlaubt. Das wird Sie schon schwer in die Bredouille bringen. Ich hatte mal eine Arbeitsmappe mit 62 Pivot-Tabellen. Die werden glücklicherweise nicht vollautomatisch aktualisiert, aber da hat so ein Excel schon dran zu rechnen, bei vielen Daten. Aber im Normalfall haben Sie da viel Reserve. Glücklicherweise rechnet Excel nicht immer und laufend, sondern nur halbautomatisch. Das heißt, wenn sich in den Daten jetzt was ändert, dann wird das nicht sofort aktualisiert. Das war eben so, weil ich die frisch angelegt habe. Sobald die Daten einmal frisch da rein kommen, werden sie einmal aktualisiert, aber wenn die Pivot-Tabelle fertig ist und es ändern sich Daten, es kommen zum Beispiel welche dazu, dann werden sie nicht automatisch aktualisiert. Das müssen Sie anstoßen. Ich provoziere das mal. Das 17. Bundesland ist "Mallorca". So eben erfunden. Und Sie werden jetzt in beiden Pivot-Tabellen vermissen, dass "Mallorca" auftaucht. Ich habe ja schon mal reingeklickt, sonst fehlen nämlich sowohl hier diese Register als auch dieser Arbeitsbereich. Sie sehen, erst einmal rausklicken, alles weg, einmal reinklicken, wieder da. Und auch hier achte ich drauf, dass ich irgendwo in diese Pivot-Tabelle geklickt habe. Das bedeutet nämlich jetzt, wenn ich hier bei "Analysieren", "Aktualisieren" anklicke, da ist das Bundesland "Mallorca", dann ist das auch hier aufgetaucht. Sonst müsste ich die nämlich alle einzeln anklicken. Sie sollten also zusehen, dass der Cursor in dem jeweiligen Arbeitsblatt da auch in der Pivot-Tabelle steht. Das entschärft diese Problematik mit der Nachaktualisierung ein bisschen. Vor allem werden Pivot-Tabellen beim Öffnen der Datei aktualisiert. Das kann also ein klein bisschen dauern. So weit sind wir noch nicht, dass wir jetzt hier "Mallorca" wirklich als "Bundesland" angeben können, also muss ich hier wieder hingehen und für die Pivot-Tabelle, für eine, und damit für die anderen auch, "Mallorca" wieder entfernen. Das ist sozusagen der Überblick: Pivot-Tabellen können wunderbar Daten gruppieren und zusammenfassen. Das Ganze auch sehr übersichtlich, und zwar ohne, dass man sich jetzt einzeln funktionweise überlegen muss: Welche "Bundesländer" habe ich? Habe ich "Baden-Württemberg" wieder falsch geschrieben? Oder so was in der Richtung. Also, das ist eine sehr schöne, übersichtliche, schnelle und effiziente Technik.

Excel 2016: Datenanalyse

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Erscheinungsdatum:03.03.2017

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