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Photoshop ist einfach!

Mit Füllmethoden experimentieren

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Wie die Verrechnung von übereinander liegenden Ebenen dank der unterschiedlichen Füllmethoden aussieht und wie das ganze funktioniert, veranschaulicht ein Experiment am besten. Und zwar – wer hätte das gedacht – mit einer Textur-Ebene.

Transkript

In diesem Film widmen wir uns den "Füllmethoden" in Photoshop, also quasi der Art und Weise, wie sich eine Ebene mit der darunter liegenden Ebene verrechnet. Wir duplizieren uns mal diese Hintergrundebene hier und dann setzen wir einfach mal die Füllmethode hier auf, zum Beispiel, "Weiches Licht". Dann seht ihr: Es passiert im Bild etwas. Was ich euch hier in diesem Film hauptsächlich sagen möchte ist, dass ihr experimentieren solltet. Mit vielen verschiedenen Füllmethoden, auch vielleicht spezielleren Füllmethoden. Ganz ehrlich, wenn mich jetzt jemand fragen würde, was technisch gesehen im Bild passiert, wenn ich die Füllmethode "Lichtpunkt" wähle, dann würde ich antworten: "Keine Ahnung, muss ich nachlesen." Dennoch bin ich in der Lage, mit diesen Füllmethoden zu experimentieren und das solltet ihr auch machen. Allerdings nicht immer mit einer Kopie von einer Ebene sondern mit einer komplett anderen Datei und zwar mit einer "Textur". Das will ich euch jetzt einmal zeigen. Ich werde einmal eine Textur einfügen, indem ich hier auf "Datei öffnen" gehe. Dann wählen wir einmal eine "Steintextur", diese hier. Ich habe hier diese Steintextur und möchte sie, quasi als neue Ebene, bei diesem Bild einfügen. Entweder ihr geht über den Befehl "Auswahl" "Alles auswählen" "Bearbeiten" "Kopieren" und dann und "Bearbeiten einfügen" wählen. Ein etwas eleganterer Weg ist, gerade wenn ihr mit den Tabs hier oben arbeitet, ihr geht auf das "Verschieben-Werkzeug", klickt ins Bild, zieht diese Ebene hoch auf diesen Tab, haltet kurz gedrückt, geht hier wieder runter und lasst dann los. Dann müsst ihr das Ganze noch ein bisschen positionieren. Ihr könnt auch über den Dialog "Bearbeiten" "Frei transformieren" gehen und die Ebenen vielleicht etwas vergrößern, falls sie vielleicht etwas kleiner ist. Jetzt haben wir ein zweites Bild, eine Textur, als separate Ebene. Gerade bei solchen Texturen lässt sich so toll experimentieren. Das schauen wir uns mal an und wir wählen wirklich irgendeine Füllmethode, z.B. "Multiplizieren" und stellen dann vielleicht fest, sieht nicht gut aus. Dann nehmen wir vielleicht mal "Negativ multiplizieren" oder sogar "Hartes Licht", einfach mal probieren. Wir gehen mal weiter. Wir nehmen mal "Ineinander kopieren" und dann schaue ich mir das Bild vielleicht an und denke: "Ja, das sieht schon interessant aus. Die Haut, die schaut ja jetzt aus wie aus Stein, die Person fast schon wie eine Statue." Aber es passt vielleicht nicht zum Motiv, zu einem Beauty-Portrait. Dann kommt ihr vielleicht auf die Idee, mal zum Beispiel einen Bodybuilder zu fotografieren, um den dann mit einer Steintextur zu versehen. So entstehen auch Ideen. Man muss aber am Anfang etwas experimentieren. Es sollte nicht nur bei dieser einen Textur bleiben; wir löschen diese Ebene mal und wählen eine andere Textur. Diesmal gehen wir über den Befehl "Datei" "Platzieren". Auch das ist eine Möglichkeit, ein Bild als eine separate Ebene zu öffnen. Dann nehme ich diese zweite Textur. Ich will also platzieren, kann das Ganze hier wieder ein bisschen anpassen. Was jetzt passiert, wenn ihr über den Befehl "Platzieren" geht, ist folgendes: Diese Ebene ist automatisch ein "Smart Object". Wenn ihr ein Smart Object habt, dann habt ihr so etwas wie eine Hülle um diese Ebene drum herum. D.h. ihr könnt die eigentlichen Bildpixel, die ihr hier seht, nicht bearbeiten, also nicht retuschieren. Daher solltet ihr dann die Ebene rastern, mit einem Rechtsklick hier hinten auf die Ebene könnt ihr den Befehl "Ebene rastern" wählen, dann ist es wieder eine normale Ebene und ihr könnt auch retuschieren. Es gibt noch eine Möglichkeit, wenn ihr ein Smart Object habt, in dieses Smart Object hineinzugehen, um dann den Inhalt zu bearbeiten, doch das lassen wir auf diesem Training sein, das würde nur verwirren. Nur, falls ihr irgendwann mal über diesen Weg stolpert, dann werdet ihr euch daran erinnern, das ist also auch möglich. Jetzt werden wir die Ebene definitiv einmal rastern. Wir wollen es nämlich ganz einfach haben und jetzt können wir die Füllmethode dieser Ebene ändern. Wählen wir nochmal hier, "Multiplizieren", sieht nicht gut aus, "Ineinander kopieren" funktioniert ja fast immer. Ja, das sieht schon ganz spannend aus. Jetzt nehmen wir einmal "Negativ multiplizieren" und dann wird sich vielleicht der eine oder andere an etwas erinnern. Vielleicht kennt ihr dieses Bild schon. Genau so, wie ihr es jetzt seht, wurde dieses Bild das Cover einer anderen DVD, die ich für video2brain gemacht habe und zwar für das Training "Porträt- und Beautyretusche". Und das mit einer Textur, wo ich niemals gedacht hätte, dass es funktioniert. Ich habe die mal irgendwo fotografiert, das müsste eine Wasserreflexion sein, die unscharf fotografiert wurde, und dann hab ich die mal verändert farblich, und einfach mal ein bisschen herumgespielt und es hat funktioniert. Es sieht aus, als ob die Dame vor einem Glitzervorhang steht und ich da mit offener Blende durchfotografiere. Und so habt ihr die Möglichkeit, viel zu entdecken mit den Füllmethoden. Probiert es mit vielen verschiedenen "Texturen" und wenn ihr eine Textur entdeckt, die euch richtig gut gefällt, dann abspeichern, aufheben und gerne mal mit verschiedenen Bildern probieren. Wählt eure Bilder und überlagert oder kombiniert diese und findet heraus, wann es gut aussieht bzw. wann es weniger geeignet ist.

Photoshop ist einfach!

Lassen Sie sich von den endlosen Möglichkeiten in Photoshop überraschen und lernen Sie Funktionsprinzipien, Werkzeuge und Arbeitstechniken für ein perfektes Bildergebnis kennen.

6 Std. 5 min (67 Videos)
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