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Calvin Hollywood – Alone

Mit der Verlaufsumsetzung arbeiten

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Unterschätzen Sie dieses Werkzeug keinesfalls! Sie erzielen damit beeindruckende Effekte, von realistisch bis surreal. Dieses Video zeigt einen realistischen Look, per Verlaufsumsetzung und Einstellungsebenen.

Transkript

In diesem Film geht es jetzt um ein Werkzeug in Photoshop, das sehr oft unterschätzt wird, und zwar um die Verlaufsumsetzung. Also, die Verlaufsumsetzung ist wirklich eine tolle Einstellungsebene, die ihr nutzen könnt. Die befindet sich hier. Und diese Verlaufsumsetzung wird eigentlich gar nicht so oft genutzt von vielen Fotografen, was mich ein klein wenig wundert. Vielleicht, weil viele die technische Funktionsweise der Verlaufsumsetzung noch nicht zu 100% verstehen. Und ich möchte euch jetzt in diesem Video erklären, was der Unterschied ist zwischen einem Verlauf und einer Verlaufsumsetzung und möchte euch dann zeigen, wie ich hier mit zwei Einstellungsebenen Verlaufsumsetzungen ja so ein bisschen Bildlook kreiert habe. Zuerst einmal, was ist der Unterschied zwischen einem Verlauf und einer Verlaufsumsetzung. Dazu erstelle ich zuerst einmal eine Füllebene, einen Verlauf, klicke mal hier auf "OK" und ich nehme jetzt einfach mal einen Schwarz-Weiß-Verlauf. Und ihr seht, dieser Schwarz-Weiß-Verlauf legt sich jetzt über das ganze Bild. Und zwar bestimme ich hier mit dem Winkel, von welcher Richtung aus dieser Verlauf quasi ins Bild geht. Und ich habe jetzt hier einen Schwarz-Weiß-Verlauf, und er sieht so aus, dass der Verlauf eben von Schwarz nach Weiß geht. Wie gesagt, mit dem Winkel hier bestimme ich, wo dazu drankommt. Was viele machen, ist jetzt, diesen Verlauf in eine bestimmte Füllmethode zu bringen, damit er sich ins Bild integriert. Aber ihr seht, ein Verlauf legt sich erst einmal über das Bild komplett. Alle Pixel legen sich über das Bild. Erst wenn ich eine bestimmte Füllmethode wähle, kombiniere das ich quasi mit dem Bild. Aber ansonsten ein Verlauf geht immer mit seinem ganzen Pixel über das ganze Bild. Jetzt schauen wir mal, was die Verlaufsumsetzung macht. Die habe ich auch jetzt erstellt, und ihr seht, ich habe auch jetzt wieder diesen Schwarz-Weiß-Verlauf genommen. Aber was passiert da jetzt im Bild? Wieso sieht das Bild anders aus? Wieso liegt hier nicht der Verlauf im Bild von Weiß nach Schwarz oder von Schwarz nach Weiß? Der Grund ist Folgender: Wir gehen nun mal in diesen Verlauf hinein, und jetzt ihr Folgendes. Eine Verlaufsumsetzung wirkt sich immer von links nach rechts auf die Tiefen beziehungsweise auf die Lichter aus. In dem Fall ist es so, alles, was links ist, hier wirkt sich auf die Tiefen im Bild aus. Also, alles, was im Bild sehr dunkel ist, wird jetzt noch dunkler, wird schwarz. Und alles, was im Bild hell ist, wird noch heller weiß. und alles, was da zwischen ist, grau. Wenn man jetzt mal eine andere Farbe nimmt, wird es ganz ein bisschen deutlicher. Wir nehmen vielleicht mal diese Farbe. Und jetzt sehen wir, alles, was vorher im Bild rein schwarz war, bekommt diese violette Farbe. Alles, was im Bild vorher rein weiß war, bekommt dieses Orange. Und alles, was so halbschwarz war und sehr dunkles Grau, bekommt so ein bisschen Violett. Alles, was so sehr, sehr hellgrau war, so fast weiß, bekommt dann hier dieses Orange. Das heißt, ein Verlauf legt sich komplett über das Bild, und eine Verlaufsumsetzung wirkt sich auf die Tiefen und auf die Lichter aus, Das ist völlig egal, welchen Verlauf ihr jetzt nutzt. Ihr könnt auch einen dreifarbigen Verlauf nutzen. Ja, dann wirkt sich zum Beispiel das Blau auf die Tiefen aus, das Gelb - auf die Lichter und das Rot - auf die Mitteltöne. Und dadurch lassen sich schon sehr kreative Effekte erstellen. Ich möchte euch jetzt aber in diesem Film zeigen, wie man so was einsetzt, ohne dass es zu ja surreal aussieht. Und dazu lösche ich nochmal diese Verlaufsumsetzung und erstelle sie mir nochmal. Und ich möchte jetzt in der Tat mit einem Verlauf beginnen, mit einem Schwarz-Weiß-Verlauf, also, man kann auch super Bilder umwandeln in den Graustufenbildern mit einer Umsetzung. Ihr seht, der hier ist nicht ganz so tief schwarz, und damit starte ich jetzt erst einmal. Ich nehme also eine Verlaufsumsetzung Schwarz-Weiß und bringe diese jetzt in die Füllmethode "Weiches Licht", im Prinzip meine Lieblingsfüllmethode. Und dadurch bekommt das Bild eine leichte Entsättigung durch dieses Schwarz-Weiß-Bild, durch diesen Schwarz-Weiß-Verlauf. Aber durch die Füllmethode "Weißes Licht" wird das Bild nicht nur etwas entsättigter, sondern auch kontrastreicher. So ist es mir ein klein wenig zu stark. Ich gehe hier mal mit der Deckkraft ein bisschen nach unten, ja vielleicht so auf 60 bis 70 %. Ich denke mal, das reicht ganz gut aus. Ist natürlich jetzt auch alles ein bisschen Geschmacksache. Wenn man jetzt dem Bild so ein bisschen einen matteren Look geben will, das sieht man in der letzten Zeit sehr oft, dann kan man jetzt zum Beispiel in die Tonwertkorrektur gehen und dann hier einfach nur die Tiefen ein bisschen aufhellen. Na und hat man so eine mattere Bildwirkung. Ich persönlich möchte jetzt aber noch einen weiteren Verlauf ins Spiel bringen, der nicht nur die Tiefen aufhellen soll, sondern die Tiefen und die Lichter auch noch so ein bisschen einfärben soll, um dem Bild auch noch so ein bisschen Farblook zu geben. Dazu gehe ich wieder in diese Verlaufsumsetzung und ich nehme wieder diesen Schwarz-Weiß-Verlauf, der ist in Ordnung, werde ich jetzt aber die Farben ändern, das heißt, das Schwarz, das sich hier auf die Tiefen auswirkt, soll so ein bisschen bläulicher werden, das heißt, ich gehe auf so eine blaue Farbe und jetzt erhöhe ich das Ganze hier so ein klein wenig. Und ihr seht, jetzt werden die Tiefen, ja die werden so ein bisschen bläulicher eingefärbt. Ah, ich nehme mal hier so einen blauen Ton. Das kann ich jederzeit noch ändern. Das ist schon der erste Schritt. Und die Lichter, also hier klicke ich auf die "Lichter", das ist jetzt im Moment noch weiß, da lege ich jetzt rein und wähle hier mal ja so einen Gelbton, also ein bisschen mehr Gelb. Und ihr seht, dadurch bekommt das Bild jetzt auch so ein bisschen, ja sieht aus wie vor vielleicht zwanzig, dreißig Jahren. Das Bild ist ein bisschen vergilbt und so weiter. Und es gefällt mir jetzt ganz gut. Ich möchte das Ganze nicht mit 100% Deckkraft ins Spiel bringen, sondern einfach vielleicht mit einem 20, 30%. Aber allein der Dialog, der hat eigentlich auch schon was. Ja so das sieht auch schon ganz gut aus. Ihr könnt übrigens auch diese erste Verlaufsumsetzung weglassen und dann zum Beispiel so einen Verlauf, wie ich ihn eben gerade erstellt habe, einfach mal in die Füllmethode ins Licht bringen. Das sieht manchmal auch ganz spannend aus. Aber ihr müsst halb bedenken, der Kontrast ist stärker wie die Farbigkeit, also die sieht man kaum mehr. Okay. Also, wir haben unsere Verlaufsumsetzung schwarz-weiß, ja so einen Schwarz-Weiß-Verlauf in der Füllmethode "Weiches Licht" udn ergänzend habe ich jetzt nochmal in der Füllmethode "Normal" diese Art der Verlaufsumsetzung, wo die Tiefen blau sind und die Lichter - gelb. Und diesen Verlauf, den bringe ich jetzt mit wesentlich weniger Deckkraft ins Spiel vielleicht so mit 30, 35 %. Und jetzt seht ihr, dass die Tiefen aufgehellt wurden und die Lichter, die wurden ein bisschen abgedunkelt, und zwar mit einem Gelb und die Tiefen wurden also ein bisschen auf Gelb mit einem Blau. Und dadurch wird das Bild so ein bisschen matter, ja ein bisschen älter, ein bisschen grafischer. Das ist jetzt natürlich auch so ein bisschen persönlicher Geschmack. Ich habe diesen Look mit Sicherheit auch nicht erfunden, das heißt, ihr könnt den problemlos nutzen genau diese zwei Einstellungsebenen. Das ist eine gängige Technik Viele nutzen auch eine Gradationskurve gerne, wo sie dann die Tiefen ein bisschen einfärben. Aber ich finde das hier noch ein bisschen angenehmer und ein bisschen schöner und würde jetzt auch die zwei Ebenen mit der gedrückten Shift-Taste markieren und würde jetzt einfach eine Gruppe daraus erstellen über diesen zeitlichen Dialog, könnte dann wählen "Neue Gruppe aus Ebenen". Alle, die die aktuellste Photoshop-Version haben, die können dann auch direkt auf das Gruppen-Symbol gehen, dann werden die zwei Ebenen in einer Gruppe gesteckt. Mit der gedrückten Alt-Taste können wir dann die Ebenen oder die Gruppe auch benennen. Ich stelle es jetzt einfach mal ja so einen "Grundlook". So, schauen wir nun mal vorher, nachher, vorher, nachher. Ihr könnt jederzeit noch die Deckkraft reduzieren. Mir gefällt dieser Stil, dieser Dialog gerade bei solchen emotionalen Aufnahmen sehr gut. Ich werde mal noch diese Raw-Ebene in einer Gruppe stecken. Ich bin ein einfach absoluter Fan von alles in eine Gruppe zu stecken. Ich habe vergessen, die Ebene zu markieren hier. Und ihr könnt auch mit einem Rechtsklick auf das Gruppensymbol zum Beispiel auch sagen: "Okay, Raw ist das wichtigste Rot". Der Look, der soll zum Beispiel bei mir immer blau sein, und dann können wir auch so ein klein wenig diese ganzen Ebenen ordentlich gestalten. Okay. Ja wenn wir uns jetzt das Bild anschauen, ich meine, das sind jetzt nur ein paar Minuten Bearbeitungszeit, da hat sich Einiges getan Aber schwer war das eigentlich nicht. Ja, also dieser Grundlook, also diese zwei Kombinationen, die kann man sich einfach merken. Den Look kann man sich auch abspeichern. Der geht bei vielen Bildern immer wieder. Und die Raw-Entwicklung war einfach eine bewusste Raw-Entwicklung, bei der man sehr intensiv nachdenkt, macht der oder dieser Regler auch Sinn.

Calvin Hollywood – Alone

Lernen Sie Retuschetechniken für authentische, emotionale Porträts kennen. Dabei arbeiten Sie mit Color Lookup Tables, zaubern eine tolle Lichtstimmung und erzählen mit Ihrem Bild eine Geschichte.

1 Std. 36 min (13 Videos)
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Erscheinungsdatum:05.02.2015

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