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VMware vSphere 5.5 Grundkurs

Migration von VMs zwischen Hosts ermöglichen

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Das Anlegen einer VMkernel-Portgruppe, um das Feature VMotion freizuschalten, sowie eines weiteren physikalischen Uplinks dient dazu, die Migration von virtuellen Maschinen zwischen verschiedenen Hosts zu ermöglichen.
05:45

Transkript

In unserem vCenter habe ich bereits in der Registerkarte Konfiguration unter dem Unterpunkt Netwoking die Konfiguration unseres Standard Switches anzeigen lassen. Sie können hier erkennen, dieser Standard Switch besteht aus einem physikalischen Uplink, einer Potrgruppe für virtuelle Maschinen, wo das vCenter registriert ist, und einer VMkernel Portgruppe mit dem Management Netzwerk. Zwei Dinge wollen wir verändern. Erstens, wir fügen eine Portgruppe hinzu, worin wir das Feature vMotion freischalten werden. Zweitens fügen wir diesem vSwitch einen weiteren physikalischen Uplink hinzu. Somit wird gewährleistet, dass im Falle einer Störung dieses physikalischen Adapters der Netzwerkverkehr über den anderen physikalischen Adapter fehlerfrei weiter laufen kann. Zur Bereitstellung des Features vMotion gehen wir folgendermaßen vor. In diesem bereits bestehenden virtuellen Switch klicken wir auf den Link Properties und sehen hier bereits konfigurierte Portgruppen und den virtual Switch selbst. Mit klicken auf Add wählen wir aus, welche Portgruppe angelegt werden soll. Wir wählen aus VMkernel. Dieser VMkernel Portgruppe wird ein sinnvoller Name gegeben. Ich nenne diese vMotion. Eine VLAN ID wird nicht vergeben. Und für diese VMkernel Portgruppe wird die Eigenschaft vMotion durch das Setzen dieses Hackens aktiviert. Wir klicken auf Next und gelangen somit zu IP Address Konfiguration. Hier müssen Sie eine gültige IP-Adresse und Subnetzmaske eingeben, die Ihnen normalerweise von der Netzwerkbetreuung mitgeteilt wird. Natürlich können Sie auch automatisch IP-Adressen vergeben lassen, sofern Sie über einen DHCP-Server verfügen. Zu empfehlen ist nach meiner Meinung nach nicht. In dieser Ansicht sehen wir noch mal eine Zusammenfassung darüber, was wir angelegt haben. Und zwar eine VMkernel Portgruppe mit der Bezeichnung vMotion und der IP-Adresse 192.168.250.1. Mit klicken auf Finish wird diese Portgruppe angelegt. Und mit Close wird der Einrichtungsassistent verlassen. Sie erkennen hier die Portgruppe vMotion. Wenn Sie auf die Sprechblase hier klicken, können Sie die Eigenschaften dieser Portgruppe einsehen. Sie erkennen hier die MAC-Adresse des erzeugten VMkernel Adapters und hier die IP-Adresse dazu. Der ESXi-Server ist jetzt auch über diese Ip-Adresse ansprechbar. Nun kommen wir zum nächsten Schritt. Wir fügen einen weiteren physikalischen Adapter hinzu. Damit wir uns ein Bild darüber machen können, welche physikalischen Adapter tatsächlich zur Verfügung stehen, klicken wir in diesem Fall an die Ansicht Network Adapters. Sie können hier erkennen, dass in dem System drei Netzwerkkarten eingebaut sind. Diese Netzwerkkarte verfügt über 4 Ports, während die anderen beiden jeweils über zwei Ports verfügen. Auf jeden Fall ist das sinnvoll, das wir für unseren vSwitch0einen einen Uplink Port wählen, der nicht auf der gleichen physikalischen Netzwerkkarte beheimatet ist. Wir erkennen hier, der vmnic0 ist für den vSwich0 bereitgestellt. Somit erscheint es sinnvoll, einen Uplink Adapter entweder hier oder hier zu nehmen. Ich entscheide mich für vmnic6. Wir kehren zurück zur Ansicht Networking. Mit Klicken auf Properties gelangen wir erneut in den Einrichtungsassistenten des vSwitches. Unter der Registerkarte Network Adapters erkennen Sie den bereits konfigurierten Uplink Adapter. Wir möchten aber noch einen hinzufügen. Das geschieht durch Klicken auf Add. Hier sehen Sie noch einmal eine Übersicht aller verfügbaren Uplinkadapter. Da wir uns für vmnic6 entschieden haben, suchen wir in diesem Menü diesen entsprechenden Adapter heraus. Klicken auf Next und gelangen zur so genannten Policy Failover Order Ansicht. Was verbirgt sich dahinter? Die Grundkonfiguration ist folgendermaßen. Beide Adapter, die mit dem virtuellen Switch verbunden sind, sind aktiv. Der Netzwerkverkehr erfolgt im Normalfall über beide Adapter. Es kann aber passieren, dass der angeschlossene physikalische Switch an dem ESXi-Server vielleicht gar nicht zwei aktive Adapter verträgt. Somit kann es durchaus sinnvoll sein, dass einer dieser Adapter als Standby Adapter bereitgestellt wird. In diesem Fall würde Folgendes passieren. Die Hauptlast des Netzwerkverkehrs erfolgt über den Adapter vmnic0. Fällt dieser aus, übernimmt der vmnic6. Im Normalfall, sofern der vmnic0 im Betrieb ist, tut dieser vmnic6 Adapter nichts. Nach wenigen Augenblicken erkennen Sie, dass der neue Uplinkadapter hinzugefügt worden ist. Sie erkennen, dieser Adapter hat die Rolle stand by. Somit haben wir den virtuellen Switch eines ESXi-Servers für vMotion konfiguriert und haben auch noch zusätzlich ein Teaming eingerichtet.

VMware vSphere 5.5 Grundkurs

Lernen Sie, eine VMware vSphere-Infrastruktur aufzubauen und die zahlreichen Komponenten (z.B. ESXi-Server, vCenter, Storage) zu installieren, zu konfigurieren und zu betreiben.

4 Std. 5 min (51 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.02.2015

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