Netzwerksicherheit Grundkurs

Microsoft Essential installieren

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Microsoft Essential kann als Ersatz für Windows Defender eingesetzt werden. Zusätzlich zeigt der Trainer ein Beispiel für einen nicht benötigten Dienst, welcher deaktiviert werden sollte, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden.

Transkript

Sieht aus wie der Defender, ist er aber nicht. Wir haben hier Microsoft Security Essentials. Ein Produkt aus dem Hause Microsoft, was kostenlos vertrieben wird. Zum einen für kleine Unternehmen, für Privathaushalte. Es gibt aber auch eine große Variante davon, Die nennt sich dann Microsoft System Center 2012 Endpoint Protection und wird mit dem System Center 2012 R2 Configuration Manager bereitgestellt. Wenn wir Microsoft Security Essentials installiert haben, dürfen wir uns nicht wundern, wenn der Defender etwas eingeschnappt ist und den Geist aufgibt. Beide zusammen können nicht laufen. Macht auch wenig Sinn. Nur wenn man diese Fehlermeldung sieht, könnte man dort auf andere Gedanken kommen. Microsoft Security Essentials ist relativ einfach zu handhaben. Sie haben hier erst einmal einen Überblick hinsichtlich des Standes des Systems. Sie können dann schauen, was es für Updates gibt, den Verlauf, gibt es irgendwelche Probleme oder Störungen, und dann können Sie hier noch die Einstellungen treffen. Da haben wir zum Beispiel die Standard-Aktion. Hier kann man festlegen, was passiert, wenn bestimmte Stufen eintreffen. Wir haben Schwerwiegend, Hoch, Mittel, und Niedrig. Jetzt steht hier bei Schwerwiegend: Die empfohlene Aktion ausführen. Da können wir mal reinschauen. Da sehen wir: Entfernen und Quarantäne. Quarantäne heißt Isolieren. Empfohlene Aktion und auch dementsprechend durchgeführt bei Schwerwiegend ist, dass die Software automatisch entfernt wird. Das gleiche gilt auch bei Warnstufe Hoch. Auch hier wird, wenn nichts verändert wurde, die Software automatisch entfernt. Bei den letzten zwei Stufen wird darauf hingewiesen, aber Microsoft löscht dort keine Informationen. Hier obliegt es Ihrer Entscheidung, wie mit diesen Informationen, die Sie bekommen, umzugehen ist. Im nächsten Schritt möchte ich mich mit dem DCOM-Protokoll beschäftigen. Das DCOM-Protokoll ist eine Standard-Software-Komponente, die von Microsoft genutzt wurde, um direkt über das Netzwerk kommunizieren zu können. Wird auch landläufig als Netzwerk-OLE bezeichnet. Leider hat das DCOM-Protokoll gerade im Bereich der Sicherheit keinen guten Ruf und war immer wieder Anlass für Attacken, um Netzwerke beziehungsweise Server und Rechner im Netzwerk anzugreifen. Aus diesem Grund ist zu überlegen, diesen Dienst, diesen Mechanismus abzuschalten. Es bedarf natürlich einer Prüfung, ob Applikationen auf Ihren Systemen installiert sind, die das DCOM-Protokoll nutzen. Aber wenn dem nicht so ist, dann macht es Sinn, es abzuschalten. Standardmäßig ist es von Microsoft aktiviert. Mit Hilfe des Befehls dcomcnfg bekommen Sie den Komponentendienstmanager. Hier sind Sie jetzt in der Lage, vorausgesetzt, Sie brauchen es nicht, auf Computer Arbeitsplatz, rechte Maustaste Eigenschaften Standardeigenschaften und das DCOM-Protokoll deaktivieren. Grundsätzlich liegen diese Dinge immer in der Entscheidung desjenigen, dem das System gehört, beziehungsweise der es betreut. Er muss feststellen, brauchen wir das Protokoll oder nicht. Es ist auf jeden Fall lohnenswert, was den Sicherheitsaspekt angeht, das DCOM-Protokoll, wenn wir es nicht brauchen, zu deaktivieren.

Netzwerksicherheit Grundkurs

Machen Sie sich mit den grundlegenden Konzepten der Netzwerksicherheit vertraut und erfahren Sie, wie Sie Ihre Kenntnisse unter Windows, OS X und Linux praktisch umsetzen können.

11 Std. 47 min (142 Videos)
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