Cloud Computing lernen: Anwendungs-Migration

Microsoft Azure

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Microsofts Cloud heißt Azure und sie bietet ganz ähnliche Funktionen wie Amazon Web Services. Auch zu Azure bietet der Trainer Ihnen eine anschauliche Einführung.
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Transkript

Sehen wir uns jetzt Microsoft Azure an. Wie Sie am Dashboard sehen können, bietet es ähnliche Funktionen wie Amazon Web Services, zum Beispiel Ressourcengruppen, App-Dienste, SQL-Datenbanken, SQL-Data-Warehouses, NoSQL (in diesem Fall DocumentDB), virtuelle Computer erstellen, Lastenausgleich, Speicherkonten und so weiter. Wir können jeden dieser Dienste abonnieren und ihm Ressourcen zuweisen, die wir ebenfalls abonnieren. Das sehen Sie hier unter »All Resources« und »All Subscriptions«. Wir können uns den Status der genutzten Ressourcen ansehen. Gibt es Ausfälle oder irgendwelche Probleme? Und hier finden wir Informationen über virtuelle Computer, App-Server, SQL-Datenbanken und dergleichen. Wir machen jetzt im Prinzip dasselbe wie vorher in AWS. Ich klicke hier, um die Liste der virtuellen Computer anzuzeigen. Jetzt füge ich einfach einen virtuellen Computer hinzu. Eine neue Seite. Hier kann ich Windows Server auswählen, oder Red Hat Enterprise Linux, Ubuntu Server, SQL Server, Microsoft Virtual Machine, Azure Container-Server, es gibt reichlich Auswahl. Wenn Sie auf Azure arbeiten, werden Sie üblicherweise einen Windows-Server nutzen, daher klicke ich das an. Es gibt verschiedene Konfigurationsmodelle, wir können HPC Pack 2012 R2 Compute Node auf Microsoft Windows Server 2012 R2 haben. Es gibt all diese Konfigurationen, ganz unten die Datacenter-Editionen von Microsoft Windows Server 2012 und 2016. Wenn wir Anwendungen in die Cloud migrieren, wollen wir Plattform-Gegenstücke finden. Nehmen wir an, in unserem Rechenzentrum läuft etwas bisher gut unter Windows Server 2008. Dann wollen wir das auch in der Microsoft-Cloud nehmen, weil die Kompatibilität gewahrt bleibt und wir wissen, dass es unter dieser Plattform einwandfrei funktioniert. In diesem Beispiel klicke ich also auf »Windows Server 2008 R2 SP1«. Windows-Experten wissen, was das bedeutet. Hier oben stehen rechtliche Hinweise und derlei Zeug. Weiter unten wählen wir das Bereitstellungsmodell aus. Beim Bereitstellungsmodell stehen klassisch und Ressourcenmanager zur Auswahl, dabei geht es um die Bereitstellung und Verwaltung von Azure-Lösungen. Uns ist vor allem wichtig, dass die Kompatibilität zu unseren vorhandenen unternehmensinternen Systemen erhalten bleibt. Eine andere Möglichkeit wäre, den Ressourcenmanager zu verwenden, den Microsoft für die Verwaltung unserer Lösungen zur Verfügung stellt. Wenn Sie also bisher den Ressourcenmanager eingesetzt haben, ist es sinnvoll, beim Wechsel in die Cloud ebenfalls den Ressourcenmanager zu nehmen, weil wir versuchen, die Umgebung zu duplizieren. Wir wollen erst einmal nichts verbessern, sondern beschränken uns auf ein Plattform-Gegenstück zur bisherigen Plattform im Unternehmen, von der die Anwendung kommt. Es sollte einfach möglichst ähnlich sein. Jetzt klicke ich hier, um den Computer zu erstellen. Wie Sie sehen, habe ich meinen Vornamen als Namen für den neu erstellten Server eingegeben. Er heißt also Dave. Als Festplattentyp stehen SSD oder normale Festplatte zur Auswahl, ich nehme SSD. Mein Benutzername, davelinthicum, das gewählte Passwort muss bestimmte Sicherheitsanforderungen erfüllen, das Abonnement ist eine kostenlose Testversion. Die neue Ressourcengruppe heißt ebenfalls Dave. Dann der Standort. Das ist interessant, weil ich einen Ort auswählen kann, der nahe am Verwendungsort der Anwendung liegt. Hier nehme ich östliche USA, aber ich könnte auch mittlere USA, Nordeuropa oder Japan nehmen. Diese Einstellung ist nützlich, weil später jemand die Ressource nutzen wird, die wir gerade anlegen, und sie sollte geographisch möglichst nah beim Hauptnutzer liegen. Jetzt nehme ich östliche USA, obwohl ich gerade an der Westküste bin. Ich nehme trotzdem den Osten, weil ich dort wohne. Ein Klick auf OK. Der Browser fragt, ob er das Passwort speichern soll. Ich klicke auf »Niemals«. Und schon geht es weiter. Wir bekommen verschiedene Konfigurationen empfohlen, die schon vorbereitet sind. Diese hat 2 Datenlaufwerke, hier die maximalen IOPS, die Laufwerke sind SSD mit 7 Gigabyte, Load-Balancing, also Lastenausgleich über verschiedene Systeme hinweg, und Premium-Laufwerksunterstützung. Es gibt verschiedene Konfigurationen. In diesem Fall sind es vier Laufwerke, maximal 6400 IOPS, 14 GB lokale SSD, dort 28 GB, Load-Balancing, Premium-Laufwerksunterstützung. Und das sind die Kosten, die jeweils pro Monat anfallen. Ich nehme das billigste, auch wenn ich ein kostenloses Testkonto habe. Ich wähle es aus. Die Liste der Eigenschaften. Ein neues Netzwerk namens Dave, Subnetz, Erweiterungen, Hochverfügbarkeit brauchen wir nicht, Überwachung aktiviert, Gastbetriebssystems-Diagnose deaktiviert, Diagnosespeicherkonto. Das passt alles, deshalb klicke ich auf OK. Eine letzte Überprüfung. Alles in Ordnung. Und los geht's. Sie sehen all die Einstellungen, die wir auf den letzten Seiten ausgewählt haben. Bereitstellung wird initialisiert. Und wir warten, und warten, und warten. Bereitstellung wird ausgeführt. Wird gestartet. Windows Server wird bereitgestellt. Wir bekommen Windows Server 2008 R2 SP1, weil wir versuchen, die Kompatibilität mit vorhandenen Systemen in unserem Unternehmen aufrechtzuerhalten. In der Praxis werden Sie wahrscheinlich etwas anderes wählen, aber wenn momentan in Ihrem Unternehmen diese Plattform läuft, sollte diese Auswahl am wenigsten Ärger verursachen. Und natürlich können Sie es auf einen neuen Server migrieren. Sie können also später eine andere, modernere Version bereitstellen, etwa Windows Server 2016, und es auf diese Umgebung migrieren. Das ist also der Weg des geringsten Widerstandes. Wir brauchen keinen großen Aufwand zu betreiben, um Inkompatibilitäten zu den neueren Windows- oder Linux-Server-Versionen zu beseitigen. Je nachdem, welche Art von Infrastruktur wir einrichten wollen. Jetzt habe ich gerade aktualisiert, obwohl hier steht, dass noch die Bereitstellung von Windows Server läuft. Wie Sie hier sehen, werden meine Ressourcen aufgelistet. Da haben wir also den virtuellen Server namens Dave, die Netzwerkschnittstelle, zwei Speicherkonten für die beiden Laufwerke, die ich angefordert habe. Wir haben eine öffentliche IP-Adresse, über die wir diesen Server erreichen, dann eine Netzwerksicherheitsgruppe und ein virtuelles Netzwerk, das dort eingerichtet ist. Und damit steht praktisch alles bereit, was wir brauchen. Wir können jetzt Software dort installieren, Daten dorthin hochladen und im Grunde alles tun, was wir brauchen. Alles ist fertig. Der Ablauf war im Prinzip derselbe wie vorher bei AWS.

Cloud Computing lernen: Anwendungs-Migration

Lernen Sie die Grundlagen der Anwendungsmigration in die Cloud.

1 Std. 43 min (23 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.07.2018

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