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Microservices mit Spring Boot

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Lassen Sie sich in diesem Film erklären, wie Sie das Docker-Compose-Tool einsetzen können, um einzelne Services zu einer Gruppe von Services zusammenzufassen und diese Services gemeinsam in Betrieb und auch wieder außer Betrieb zu setzen.

Transkript

Eine Applikation, die auf Basis von Microservices umgesetzt wird, verfügt in aller Regel über mehr als einen Service. Und es wird dann irgendwann ziemlich mühsam 2,3,4,5 Services von Hand verwalten zu wollen. Aus diesem Grund gibt es das Docker-Compose-Tool. Mit Hilfe von diesem Tool sind Sie in der Lage einzelne Services zu einer Gruppe von Services zusammenzufassen und diese Services dann gemeinsam in Betrieb zu setzen und wieder außer Betrieb zu setzen. Wir werden uns in diesem Video einmal anschauen, wie wir mit Docker-Compose arbeiten können und wie es uns das Leben in Bezug auf Microservices erleichtern kann. Docker-Compose ist anspruchslos. Alles, was Docker-Compose benötigt, ist eine Datei mit dem Namen "-docker-compose.yml". Wir werden diese Datei unserem Projekt hinzufügen. Um das Ganze aber ein wenig strukturierter zu machen, legen wir dafür ein extra Unterprojekt an und zwar ein normales leeres Projekt. Und dem geben wir den Namen "Guestbook-infrastructure". Innerhalb dieses Projektes legen wir dann eine neue Datei an mit dem Namen "Docker-compose.yml". Der erste Eintrag in dieser Datei ist stets "Version" und den machen wir fest verdrahtet auf Version 2.0. Anschließend können wir uns, um die Definition der Services kümmern. Der erste Service, den wir definieren wollen, ist der Service "Frontend". Der basiert auf dem Docker-Image "Guestbook-frontend" und er hört, wenn er in Betrieb gesetzt ist als Container auf den Namen "gb-frontend". Wir benötigen ein Port-mapping und zwar muss Port 8081 eingehend auf Port 8081 des Containers gemappt werden. Der zweite Service ist der Service mit dem Namen "Backend". Der basiert auf dem Image "Guestbook-backend", "Container-name:gb-backend". Und auch hier wird ein Port-mapping benötigt und zwar eingehend Port 8080 auf Port 8080 des Containers. Damit haben wir die Konfiguration abgeschlossen und können nun mit Hilfe von Docker und Docker-Compose, unsere Services in Betrieb nehmen. Bevor Sie die Services starten, die Sie im Docker-Compose-Fall hinterlegt haben, sollten Sie sich zunächst vergewissern, dass nicht eventuell andere Docker-Container laufen, die auf dieselben Ports hören. Das könnte nämlich zu einem Problem führen. Wir machen dies mit Hilfe von "Docker-ps" und wir stellen fest, in diesem Fall laufen hier die beiden Container mit dem Namen "Frontend" und "Backend" und beide haben Port-bindings, die den Port-bindings entsprechen, die wir im Docker-Compose-Fall mit angegeben haben. Das ist ein Problem, deswegen beenden wir diese beiden Container mit Hilfe von "Docker-Stop" und der Angabe ihrer Namen und nun können wir mit Hilfe von "Docker-Compose-up" die im lokalen Compose-Fall definierten Services starten. Das dauert ein paar Sekunden und wir sehen hier in der Ausgabe dass jetzt komplett die Ausgaben beider Services ineinandergemischt werden. Das ist allerdings hier nur ein optisches Problem. Beide Services sind inzwischen gestartet und können nun erreicht werden. Die entsprechenden Meldungen sehen wir. Durch Steuerung C habe ich jetzt die Services wieder runtergefahren. Normalerweise möchte ich das nicht haben, dass die Services blockierend sind. Das heißt, ich möchte eigentlich nur starten und dann wieder weggehen und das erreiche ich, indem ich an die Abanweisung am Ende noch den Parameter "-d" anfüge und dann werden die nämlich gestartet und werden in Betrieb gehalten. Ich kann mich dessen vergewissern, indem ich "Docker-ps" ausführe und sehe, dass jetzt die beiden Services "gb-backend" und "gb-frontend" so wie ich sie definiert habe auch tatsächlich laufen. Wir haben uns in diesem Video einmal mit Docker-Compose auseinandergesetzt und geklärt warum und wie Docker-Compose für uns nützlich sein könnte. Der Nutzen besteht da drin, dass Docker-Compose es uns erlaubt verschiedene Container, die wir sonst einzeln verwalten müssten, zusammenzufassen und dann über einen einzigen Aufruf zu starten oder zu beenden. Das Ganze ist sehr einfach mit Hilfe der Docker-Compose.yml-Datei umzusetzen. Docker-Compose ist allerdings um einiges mächtiger, als wir es hier gezeigt haben. Eine Auseinandersetzung mit dem Tool und eigentlich mit dem gesamten Dockers-Deck lohnt sich in jedem Fall.

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2 Std. 14 min (12 Videos)
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