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Cisco CCENT/CCNA R&S – ICND1 100-105 v3.0 Teil 3 – Routing Fundamentals

Metrik

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Routing-Protokolle wählen die beste Route, um ein Subnetz zu erreichen. Dazu wird die Route mit der niedrigsten Metrik gewählt. Erfahren Sie in diesem Film, was genau unter einer Metrik verstanden wird und wie Sie diese beeinflussen können.
05:44

Transkript

Was die Metrik ist und wozu diese dient, erfahren Sie in diesem Video. Routing-Protokolle wählen die beste Route, um ein Subnetz zu erreichen. Dazu wird die Metrik eingesetzt. Die Metrik, welche den niedrigsten Wert hat, diese zeigt dem Router an, wo das nächste Netzwerk gefunden wird. "IGP"-Protokolle, wie zum Beispiel "RIPv2" hat eine Metrik, indem die "Hops" gezählt werden, also die Routers, die Anzahl von Routern zwischen Router und dem Zielsubnetz. Sind verschiedene Router im Einsatz, dann zählt "RIPv2" nur die einzelnen "Hops". Egal welche Bandbreite zwischen den Routern besteht, das spielt für diese Metrik-Version keine Rolle. Es werden also wirklich nur die Anzahlroute gezählt. Das ist nicht immer unbedingt der beste Weg. "OSPF" hat eine Metrik, in dem die Kosten berechnet werden, die Summe aller Schnittstellenkosteneinstellungen für alle Links in einer Route, wobei die Kostenstellen auf Schnittstellenbandbreite basieren. Da haben wir den Vorteil, dass vielleicht ein Weg über drei Router schneller ist, als ein Weg über ein Router, weil der Weg über ein Router ist vielleicht nur ein Megabit pro Sekunde und die anderen Wege über die drei Router, das sind vielleicht Gigabit-Leitungen. Also ist der Weg über drei Router schneller. Das ist ein Vorteil von "OSPF". Eine weitere Methode ist die Bandbreite und Verzögerung. Diese Metrik wird von "EIGRP" eingesetzt. Wird auf Grundlage der langsamsten Verbindung der Route und der kumulativen Verzögerung, die mit jeder Schnittstelle in der Route verbunden ist, berechnet. "EIGRP" wird vielfach auch als Hybrid-Protokoll bezeichnet. In manchen Literaturen ist zu lesen, dass "EIGRP" als "Metrik-Hops" zählt und die Kosten berechnet. Das ist allerdings nicht unbedingt die exakte Erklärung. Wichtig ist Bandbreite und Verzögerung, das ist die Metrik, welche "EIGRP" einsetzt. Schauen wir uns einmal einige Vergleiche an zwischen den verschiedenen Protokollen. "RIPv1", "RIPv2", "EIGRP", "OSPF" und "IS-IS". Das Feature, welches unterstützt werden soll, ist "Classless" und "VLSM". "RIPv2" ja, "RIPv1" nein, "EIGRP" ja, "OSPF" ja und "IS-IS" ebenfalls ja. Nächstes Feature. Der Algorithmus bedeutet, wie arbeitet das Protokoll? "RIPv1" ist ein Distanzvektorprotokoll, "RIPv2" ebenfalls, "EIGRP" ist ein sogenanntes "Advanced Distance Vector"-Protokoll, "OSPF" ist ein "Link-State"-Protokoll, "IS-IS" ist ebenfalls ein "Link-State"-Protokoll. Das nächste Feature wird die "Summarization unterstützt". Bedeutet, können wir verschiedene Netzwerke mit einer übergeordneten Subnetzmaske direkt adressieren, indem wir anstelle von dreimal "/24" einsetzen, zum Beispiel einmal mit "/22", also so Netzwerke zusammenfassen können. Sie sehen selber "RIPv1" unterstützt das nicht, die anderen Protokolle unterstützen die Funktion "Summarization". Dann welches dieser Protokolle ist den "Cisco-Proprietär"? "RIPv1" und "2" sind nicht "Cisco-Proprietär", "EIGRP" war früher ein "Cisco-Proprietäres"-Protokoll. Das bedeutet man konnte früher "EIGRP" nur mit "Cisco"-Geräten einsetzen. Das ist heute nicht mehr der Fall. "Cisco" hat den Code vom Protokoll "EIGRP" freigegeben. "OSPF" ist ebenfalls ein freies Protokoll, "IS-IS" ist ebenfalls ein freies Protokoll. "Routing-Updates über Multicast". "RIPv1" unterstützt nicht diese Funktion. "RIPv1" teilt seinen Nachbarn-Router mittels Broadcast mit, welche neuen Netzwerke der Router gelernt hat. "RIPv2", "EIGRP", "OSPF" übertragen die Netzwerkänderungen im "Multicast"-Bereich. Dann noch die Konvergenz. Was bedeutet die Konvergenz? Ist ein Fehlerfall eingetroffen, wie lange braucht das Protokoll, um einen neuen Weg zu berechnen? "RIPv1" und "RIPv2" sind da sehr langsam. "EIGRP", "OSPF", "IS-IS" sind sehr schnell, weil sie haben immer eine Art "Backup-Route" zu einem nächsten Netzwerk. Damit kann sehr schnell umgeschaltet werden in einem Fehlerfall. Wir haben also verschiedene Informationen zu den Protokollen gesehen, welche Funktionen unterstützt werden, welche nicht. Ebenfalls haben wir die Metrik kennengelernt.

Cisco CCENT/CCNA R&S – ICND1 100-105 v3.0 Teil 3 – Routing Fundamentals

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2 Std. 54 min (30 Videos)
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Erscheinungsdatum:01.06.2017

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