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Blender 2.7 Grundkurs

Methode und Qualität der Objekte anpassen

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Die Methode sowie die Qualität der darzustellenden Objekte lassen sich anhand benutzerdefinierter Anforderungen im Viewport anpassen. Teilweise beschleunigt die verwendete Grafikkarte diese Techniken aktiv.
04:16

Transkript

Je nach Anforderung oder Projektphase muss ich die Objekte in einer Szene unterschiedlich darstellen. Ich zeige daher anhand einer komplexeren Szene einige Möglichkeiten. Dazu lade ich mit Open das File kueche_1.blend. In dieser Szene sind schon relativ viele Objekte vorhanden. Diese Darstellungsmethode nennt man Wireframe. Im Drahtgittermodell werden nur die Kanten dargestellt. Möchte ich das ändern, kann ich im Menü beim Pulldown Viewport Shading andere Methoden auswählen. Ich habe zur Verfügung Bounding Box, hier werden die Objekte nur als Quader dargestellt. Solid, hier werden die Flächen dargestellt und man kann auch schon Licht und Schatten angedeutet erkennen. In Texture Mode werden etwaige Texturen bereits angezeigt. Hier sehen wir, dass auf dem Küchenboden eine Holztextur liegt. Und im Rendered View wird im Viewport bereits fast das endgültige Rendering durchgeführt. Ich wähle wieder den Solid View. Außer diesen Einstellmöglichkeiten stehen uns auch noch zur Verfügung: die Grafikkarte einzubinden; im Properties Panel Shortcut N habe ich die Möglichkeit, unter Shading, zwischen Multitexture und GLSL, also der Open GL Shading Language, hin und her zu schalten. Wenn ich im Texture Mode bin und hier auf GLSL umschalte, sehe ich, dass bereits die Open GL Render Engine dazu verwendet wird, die Objekte besser darzustellen. Ich schalte wieder zurück in den Solid Mode. Es gibt auch die Möglichkeit, alle Objekte in einem einheitlichen Material darzustellen. Dazu wähle ich Matcap. Kann mir aussuchen, welches Material ich gern hätte. Trotz dieser unterschiedlichen Darstellungsmöglichkeiten kann es verwirrend sein, mit so vielen Objekten auf einmal zu arbeiten. Daher gibt es die Möglichkeit, einzelne Objekte zu isolieren. Ich markiere den Boden, indem ich darauf klicke. Und mit dem Shortcut Numpad_Slash, also das Dividierzeichen auf dem Numpad, kann ich jetzt dieses Objekt in den lokalen Modus verschieben. Das heißt, ich arbeite jetzt mit diesem Objekt und sehe alle anderen Objekte nicht. Kann das jetzt verändern, kann Materialien vergeben, kann auch mir ein erstes Rendering anschauen von diesem Objekt. Und wenn ich diesen lokalen Modus beenden möchte, drücke ich nochmal auf die Taste Numpad_Slash und habe wieder meine normale Ansicht. Zusätzlich kann ich noch für einzelne Objekte die Darstellungsmethoden händisch steuern. Dazu gehe ich mit selektiertem Objekt in den Object-Reiter des Properties Panel. Ich selektiere zum Beispiel das Ofenrohr, gehe in das Object Panel, und kann hier unter Display einstellen, wie genau dieses Objekt dargestellt werden soll. Ich kann ein Maximum angeben, wie weit das gerendert werden soll. Zum Beispiel kann ich sagen, es soll höchstens mit Wireframe gerendert werden. Damit ist das ein reines Wireframe-Modell oder ein reines Bounding-Box-Modell. Zusätzlich kann ich für Objekte noch angeben, dass sie als X-Ray dargestellt werden. Das heißt, auch wenn sie durch andere Objekte verdeckt sind, sind sie immer sichtbar. Sie scheinen wie beim Röntgen durch. Wir sehen hier, dass dieses Ofenrohr, obwohl es in den Herd hineinragt, trotzdem vorne zu sehen ist, das ist die Einstellung X-Ray. Mit diesen Möglichkeiten können Sie Ihre Szene immer so detailliert darstellen, wie Sie es gerade brauchen.

Blender 2.7 Grundkurs

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5 Std. 28 min (91 Videos)
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Erscheinungsdatum:05.05.2014
Laufzeit:5 Std. 28 min (91 Videos)

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