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SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Mergereplikation durchführen

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Die Mergereplikation ist in erster Linie für mobile Anwendungen oder verteilte Serveranwendungen mit möglichen Datenkonflikten konzipiert. Machen Sie sich anhand dieses Films näher mit dieser Technologie vertraut.
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Transkript

Im folgenden Film sehen Sie, wie Sie eine Mergereplikation im "SQL Server 2016" einrichten. Im "Management Studio" ist die Datenbank. Wir haben "Replikation", "Lokale Veröffentlichungen" auf "SRVSQL1". "Rechte Maustaste Neue Veröffentlichungen". Der Assistent meldet sich, WEITER. "Verteiler", das heißt "SRVSQL" ist Verteiler und Verleger. Beide Rollen wieder in einem der Ordner, wie bereits in der Snapshot-, als auch Transaktionsreplikation identisch, WEITER, die Datenbank. Jetzt entscheide ich mich für "Merge". Bei der Mergereplikation hier unten kann man es sehr schön sehen, der Verleger und Abonnent können die Daten unabhängig voneinander aktualisieren. Das bedeutet, Transaktionen werden jetzt auf beiden Seiten ausgeführt. Bisher bei der Snapshotreplikation, beziehungsweise Transaktionsreplikation, wurden die Änderungen, also die Transaktionen immer am Verleger ausgeführt und dann zum Abonnenten übertragen. Hier ist es so, dass beide Seiten ändern. Am Anfang gibt es wieder eine Momentaufnahme, die übertragen wird und nachdem diese übertragen wurde, werden dann im Anschluss, wenn es Änderungen gibt, sowohl am Verleger, als auch am Abonnenten, diese regelmäßig zusammengeführt. WEITER, "SQL Server 2008", oder höher. WEITER, meine Tabellenstruktur. Ich suche meine Tabelle "SQLInstance". WEITER. Was hier auch im Unterschied zur Transaktionsreplikation auffällt, bei der waren ja viele Tabellen rot gekennzeichnet, weil sie bestimmte Voraussetzungen nicht erfüllen, wie "Primary Key", hier ist es so, das ist bei der Mergereplikation nicht der Fall. "Uniqueidentifier-Spalten" werden zu Tabellen hinzugefügt. Das ist der Grund, weil die Mergereplikation selber eindeutige Spalten hinzufügt, also jeder Mergeartikel muss eine "Uniqueidentifier-Spalte" mit einem eindeutigen Index und der ROWGUIDCOL-Eigenschaft enthalten. Wenn die erste Momentaufnahme generiert wird, fügt SQL Server eine "Uniqueidentifier-Spalte" jeder veröffentlichten Tabelle hinzu, die keine solche Spalte hat. Gut, dann gehen wir an der Stelle weiter. "Filter" wollen wir nicht. WEITER, Momentaufnahme, "Ausführung der Momentaufnahme planen". Ich lass das in den Default-Einstellungen, der Agent wieder, der Snapshot Agent, Konto des SQL Agents, also das Dienstkonto, WEITER. WEITER, mein Veröffentlichungsname, [tippen] wie in den anderen Replikationsarten auch und die Publikation wird wieder erstellt. Das ist erfolgreich durch. An der Stelle habe ich jetzt meine Publikation, kann den Replikationsmonitor starten, das zunächst überprüfen. Auch hier wieder ein anderes Symbol. Zwei Pfeile die zueinander zeigen mit den Spitzen. Das heißt, bei der Mergereplikation wird ja gemerget. Änderungen können also auf beiden Seiten auftreten. Jetzt begebe ich mich zur zweiten Instanz, zum Knoten "Replikation", "Abonnement rechte Maustaste neues Abonnement ". WEITER, "SQL Server 1" ist der Verleger. Meine Publikation, die Agents, werden auf dem Verteiler ausgeführt, die Datenbank, die Security, das Agent-Dienstkonto übernimmt das wieder, sowohl für den Verleger, als auch Verbindung mit dem Abonnement. WEITER, der Agent-Zeitplan steht jetzt auf "Nur bedarfsgesteuert". Das heißt, ich führe das dann manuell aus. WEITER, Initialisieren "Sofort". Hier kommen wir in eine Einstellung, die jetzt typisch für die Mergereplikation. Es wird ja gemerget. Das bedeutet, Änderungen können sowohl am Verleger, als auch an Abonnenten stattfinden und jetzt ist die Frage, es kann natürlich dann zu Konflikten kommen, wenn auf beiden Seiten derselbe Datensatz geändert wird. Jetzt kann ich sagen, wie wird dieser Konflikt aufgelöst. Also zum Beispiel bei Abonnenttyp "Client" "Erste Daten auf dem Verleger gewinnen", oder "Server" "Priorität für Konfliktlösungen", dass man dann also hier Schwellenwerte angibt. Wobei, hier unten es verfügt zum Lösen von Datenkonflikten über eine eigene Priorität, über eine Zahl zwischen 0 und 99 Höchste. "Außerdem werden vom Abonnenten vorgenommene Änderungen an nur herunterladbare Artikel zurück zum Verleger repliziert". Also ich muss im Grunde solche Konfliktlöser einrichten, weil ja jetzt auf beiden Seiten Änderungen stattfinden, kann auch selber via "Code" eigene Konfliktlöser entwickeln. Bin jetzt mit den Standardeinstellungen hier durchgegangen und sehe jetzt meine Abonnements, gehe mit der rechten Maustaste drauf und habe hier mein Synchronisierungsstatus, mein Replikationsmonitor. Öffne den Replikationsmonitor, schau mir jetzt aktuell erstmal den Status an. Das sieht alles okay aus. "Details anzeigen", das sieht gut aus. "Agent", "Warnungen", die Mergereplikation läuft. Und jetzt kann ich natürlich hingehen und der Sinn dieser Mergereplikation ist, dass nun an beiden Seiten Änderungen stattfinden. Das heißt, ich habe bisher die Änderungen immer da oben gemacht. Ich gehe jetzt mal hier runter zur Datenbank, suche mir die Tabelle. "Rechte Maustaste", bearbeite das Ganze. Hier sieht man sehr schön, wie diese ROWGUID-Spalte hinzugefügt wurde. Eine Änderung ist, dass ich jetzt hier sage, es gibt einen dritten: "SRVSQL3". So Tab, Tab, damit ist die ROWGUID-Spalte auch erzeugt. Das heiß also, am Abonnent eine Änderung. Jetzt gehe ich nochmal zum Verleger, mache dort auch eine Änderung, suche mir also auch die Tabelle raus. "Rechte Maustaste Bearbeiten". So, hier mache ich dann "SRVSQL" mal eine "0" draus. Das ist also die Änderung. Man sieht hier sehr schön, dass im Unterschied zur Transaktionsreplikation, wo die Änderung ja sofort da war, das hier ja jetzt nicht der Fall ist. Hintergrund ist der, dass ich bei der Mergereplikation natürlich jetzt mergen muss. Das heißt, diese Änderung zusammenführen, also in der Regel ist die dafür geeignet, dass jetzt die Datenbestände auseinanderlaufen, die jeweiligen Datenbanken autark für sich arbeiten und ich dann natürlich sagen muss, okay, wenn jetzt zum Beispiel eine Verbindung wieder da ist, eine Netzwerkverbindung, ist also auch die Replikation, die offline tauglich ist. Also die einzige, die richtig offline tauglich ist, in dem Sinne. Und jetzt kann ich natürlich sagen, ich will hier zum Beispiel Konflikte anzeigen. Es sind im Moment keine Konflikte vorhanden. Oder "Erneut intialisieren", "Aktuelle Momentaufnahme", "Neue Momentaufnahme". Ich führe das mal aus. "Replikationsmonitor starten". So, "Momentaufnahme", "Details" und kann das jetzt also hier im Detail mir angucken, die Abonnements. Was ist passiert? "Synchronisierung starten". Ja, denn so habe ich jetzt die Möglichkeit mit dem Replikationsmonitor das zu zu überwachen, beziehungsweise eben den Status mir anzeigen zu lassen, das zu initialisieren, je nachdem, was ich also hier nachher ausführen möchte. Synchronisierungsstatus... wurden zusammengeführt, "Starten". Agent wird gestartet. Und der Status wird angezeigt. Das Zusammenführen wurde ohne Verarbeitung von Datenänderung abgeschlossen. Aktuell wird also 60 Sekunden gewartet, bevor weitere Änderungen abgerufen werden. Wenn man bei "Zeitplan" "fortlaufend" wählt, wird es dann im Intervall von einer Minute geschedult und wenn ich jetzt mal nachschaue, ob die Änderungen übertragen worden sind, schauen wir hier oben rein, hier ist "SQL Server 3". Da oben ist die Änderung mit der 0. Gucken wir umgekehrt, ob die unten auch angekommen ist. Und auch die Änderungen wurden entsprechend repliziert. In diesem Film haben Sie gesehen, wie Sie auf "SQL Server 2016" eine Mergereplikation einrichten, eine Replikation, die dazu geeignet ist Änderungen sowohl am Verleger, als auch am Abonnenten, auszuführen und dann diese Änderungen jeweils zu mergen, also zusammenzuführen.

SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Lernen Sie die Architektur und Komponenten des SQL Server 2016 kennen, installieren Sie ihn und unternehmen Sie die ersten Schritte in der Administration.

4 Std. 57 min (46 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.04.2017

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