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OOP mit JavaScript Grundkurs

Mehrfachvererbung durch Mix-ins

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In der Regel wird Vererbung in JavaScript über eine besondere Form des Prototypings realisiert bzw. simuliert. Es gibt aber auch die Variante über das Konzept des Mix-ins (Mix Ins, Mixins). Als Mix-in wird in der OOP eine zusammengehörige, mehrfach verwendbare Gruppe von Funktionalitäten bezeichnet, die zu einer Klasse oder einem Prototypen hinzugefügt werden kann. Das simuliert dann bei Bedarf Mehrfachvererbung und Schnittstellenphilosophie auch in JavaScript.
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Transkript

In diesem Video werfen wir einen genaueren Blick auf Vererbung mittels Mixin-Technologie beziehungsweise des Konzepts von Mixin. Das bedeutet ein Zusammenfügen von gewissen Bündeln, die schon vorhanden sind, zu einem neuen Objekt. Man kann damit Mehrfachvererbung in JavaScript und auch den Mechanismus von Schnittstellen beziehungsweise abstrakten Klassen in gewisser Weise simulieren. Das ist jetzt natürlich sehr theoretisch, aber im Grunde verbirgt sich nicht viel dahinter, außer der Tatsache, dass man bestehende Objekte nehmen, diese über einen geeigneten Mechanismus zusammenfügen kann, um daraus ein neues Objekt zu erzeugen. Aufgrund der Prototypbasis von JavaScript haben wir Objekte ja nur in Form von Hash-Listen, die irgendwie erweitert werden müssen. Das können Sie machen, indem Sie die Hash-Liste einfach um einen Vorgänger erweitern, oder aber bestehende Objekte zusammenfügen, also etwas machen, was man als eine Aggregation oder Komposition in der objektorientierten Theorie bezeichnet. Diese Funktion, die ich hier geschrieben habe, macht genau das. Man kann also eine Funktion machen, die eine temporäre Variable, ein Array oder ein Objekt beinhaltet, und dieser übergibt man eine beliebige Anzahl an Argumenten. Wir haben ja die Möglichkeit über arguments auf eine beliebige Anzahl von Argumenten zuzugreifen. Wenn diese Argumente jetzt Objekte sind, dann haben die ja Eigenschaften. Diese werden hier in einer verschachtelten Schleife ausgewertet, und einem neuen Objekt, meinem child, hinzugefügt. Angenommen ich übergebe hier vier Objekte, dann ist "arguments.length" vier. Also iteriere ich mit der äußeren Schleife über alle übergebenen Argumente. Das müssen natürlich Objekte sein, das sollte man voraussetzen. Für jedes einzelne dieser Objekte iteriere ich über alle Eigenschaften. Diese Testausgabe zeigt, was passiert. Einmal was der key ist und was der entsprechende value. Sie sehen, das sind die vorhandenen Eigenschaften eines Objekts. Danach überprüfe ich noch, ob wir auch wirklich gefüllte Eigenschaften vorliegen haben. Das kann man im Prinzip auch weglassen, wenn die Objekte, die übergeben werden, bereits korrekt sind. Dann füge ich das jeweilige Key-value-System, also Eigenschaft und Wert, dem neu zu erzeugenden Objekt hinzu. Dabei übernehme ich den key und das hier ist der Wert. So sieht das für mein Beispiel aus. Wir haben die Eigenschaften "breite", "form", "höhe", "material", "kategorie" und "preis". Die Testausgaben zeigen, wie sich das in der Schleife ergeben hat. Die zusammengefügten Objekte hatten "breite" und "form" von dem einen Objekt, "höhe" und "material" von dem anderen, "kategorie" von dem dritten und "preis" von dem vierten. Ich habe bewusst mehrere Techniken zum Erzeugen der Originalobjekte genutzt, da es keine Rolle spielt. Es darf natürlich keine Rolle spielen. Und hier wird diese Aggregation der Objekte vorgenommen, das ist ein sogenanntes Mixin, was wir hier gemacht haben. Und wir haben von mehreren Objekten, mehreren Prototypen, gleichzeitig geerbt.

OOP mit JavaScript Grundkurs

Sehen Sie, wie Sie mit JavaScript objektorientiert programmieren können.

3 Std. 8 min (35 Videos)
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Erscheinungsdatum:09.03.2017

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