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Photoshop-Tipps: Jede Woche neu

Mehrere Fenster für die gleiche Datei einsetzen

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

Hallo, und schön, dass Sie wieder reinschauen! Heute zeige ich Ihnen, wie Sie ein Bild besser beurteilen können, indem Sie verschiedene Ansichten gleichzeitig einblenden. Das werden Sie für bestimmte Aufgaben sicherlich auch sehr, sehr praktisch finden. Ja, im Prinzip ist es ja gar kein Problem, hier nur mit einer einzelnen Ansicht in Photoshop zu arbeiten, denn heute ist das Zoom und das Verändern der Ansicht ja so leicht wie noch nie zuvor. Zum Beispiel mit den Zoomwerkzeugen können Sie sehr schnell reinzoomen und rauszoomen und so beurteilen, wie das Bild hier in der höhsten Zoomstufe wirkt. Wie es in einer verkleinerten Darstellung wirkt. Und so können Sie sehr schnell einschätzen, ob das eine Wirkung hat bereits im Thumbnail, also in der Bildvorschau, die Sie vielleicht auf einer Webseite verwenden, und wie die Qualität in der Vollansicht ist. Sie können außerdem das Bild drehen, um den Pinselstrich zu optimieren, den Sie aus der Hand heraus durchführen, indem Sie die Taste "R" drücken, und dann das Bild einfach in die entsprechende Richtung drehen, zum Beispiel auf den Kopf. Und dann können Sie hier natürlich wunderbar malen, und durch ESC können Sie das Ganze zurücksetzen. So, wenn Sie jetzt in einer Maske malen, dann können Sie natürlich diese Maske auch einblenden, also mit gehaltener Alt-Taste klicken Sie die dann an, und dann wird die Maske eingeblendet. Dann sehen Sie hier wunderbar, wie die Maske aufgebaut ist, und wenn Sie da reinzoomen, dann denken Sie sicherlich: "Oh, die Maske sieht aber schlecht aus! Die wird sicherlich nicht funktionieren." Da muss ich noch sehr, sehr viel dran herumoptimieren. Aber das ist ganz selten der Fall, denn bei den Masken muss man nicht immer sehr genau arbeiten, wichtig ist, wie diese Maske im Bild wirkt. Wenn ich mal das Bild wieder aktiviere, dann sehen Sie hier, dass diese schlimme Maske im Bild selbst gar nicht mehr auffällt. Und deshalb ist es wichtig, zu beurteilen, wie das, was Sie in der Maske machen, im fertigen Bild wirkt. Wenn Sie dabei gleichzeitig die Maske und das Bildl sehen wollen, dann haben Sie zwei Möglichkeiten: zum einen können Sie hier mit gehaltener Alt+Shift-Taste auf die Maske klicken. Dann haben Sie hier eine Maskenüberlagerung, und die Farbe, die können Sie übrigens umstellen in der Kanälepalette, wenn hier noch die Maske aktiv ist, über das Palettenmenü. Da gehen Sie auf "Ebenenmaske-Optionen", und dann können Sie hier die Farbe und die Deckkraft einstellen. Der Standard ist da rot. Ich habe mir hier mal für dieses Bild blau eingestellt, und, ja, hier können Sie es ändern. Ich breche das mal ab. Aber Sie sehen hier, man kann dann zwar den Maskenrand erkennen, aber die Wirkung der Maske selbst, ob das dann glaubhaft ist im Bild, das erkennen Sie so nicht. Und deshalb gehe ich hier mal wieder raus, klicke hier nochmal mit Shift+Alt drauf, und zeige Ihnen, die zweite Möglichkeit, wie Sie das vergleichen können, also, wie Sie gleichzeitig Bild und Maske sehen können. Und das geht über die Funktion Fenster Anordnen Neues Fenster. Und dann können Sie eine zweite Ansicht für das gleiche Bild erzeugen. Und die können Sie nebeneinander stellen, indem Sie Fenster Anordnen "2 übereinander" oder "nebeneinander" wählen. Ich nehme mal "nebeneinander". Und Sie sehen schon, was da möglich ist. Zum einen können Sie verschiedene Zoomstufen vergleichen. Ich kann mir also zum Beispiel eine verkleinerte Version hier auf die Seite legen, und dann das Bild kleiner machen. So, und mir dann hier einblenden lassen und dann jeweils vergleichen, wenn ich hier in dieser Datei arbeite, wie meine Änderungen sich im fertigen Bild auswirken, also im verkleinerten Bild, im Thumbnail. Und ich kann auch hier natürlich das Bild drehen und hier malen, und dann hier wieder die verkleinerte Darstellung mir anzeigen lassen. Und ich kann aber auch, mir hier die Maske einblenden lassen. Und wenn ich hier mal beide auf die gleiche Zoomstufe bringe, dafür gibt es auch ein Befehl. Über Fenster Anordnen Gleiche Zoomstufe. Dann kann ich jetzt hier die Maske bearbeiten und sehe hier den Effekt. Beispielsweise wenn ich hier mal diesen schwarzen Fleck in der Maske, wenn ich den wegmale mit weißer Farbe, dann sehe ich direkt leider immer erst, nachdem ich die Maus-Taste losgelassen habe, was sich dann im fertigen Bild dadurch verändert. Und dann sehe ich schon, aha, der Fleck, der hatte schon seine Berechtigung, der sollte diese Überstrahlung, dieser Kurve hier aufheben im Fell. Also mal ich das zurück, ich blende hier die Maske wieder ein, und kann jetzt entweder hier malen oder natürlich, nachdem ich das Fenster gewechselt habe, auch an dieser Stelle. Ja, und das können Sie jetzt noch weiter treiben. Sie können sich verschiedene Ansichten hier zusammenstellen, zum Beispiel eine Maskenansicht, eine normale Ansicht, eine verkleinerte Ansicht, und eine gedrehte Ansicht. Und das machen Sie ganz einfach, wie gesagt, indem Sie über Fenster Anordnen gehen, und dann "Neues Fenster" wählen für das Dokument. Und dann können Sie sich das wieder anordnen. Zum Beispiel hier "1 links und 2 rechts" in der Darstellung. Dann wäre das hier Ihr "Arbeitsfenster", in dem Sie dann drehen und alles beurteilen. Das wäre Ihr Maskenfenster, wo Sie die Wirkung der Maske beurteilen können. Und das wäre Ihre verkleinerte, beziehungsweise in der Zoomstufe angepasste Vorschau. Also, das geht also mit dem Navigator nicht. Der Navigator zeigt Ihnen immer nur die Zoomstufe an, die Sie ja willkürlich erreichen, indem Sie ihn größer und kleiner ziehen. Hier können Sie bestimmen, wie groß das Fenster sein soll, und wie groß die Zoomstufe in diesem Fenster sein soll. Und das ist wirklich eine ganz tolle Geschichte. Und so macht das Arbeiten Spaß, gerade wenn Sie so an Details herum friemeln, die in unterschiedlichen Zoomstufen sich vielleicht anders auswirken. Oder wenn Sie mal eine gedrehte Ansicht brauchen, aber auch sehen möchten, wie sich das, was Sie malen in der normalen Ansicht dann auswirkt. Dann ist das das Vorgehen der Wahl. Und ich finde, das ist eine ganz tolle Funktion. Die kostet natürlich ein bisschen Arbeitsspeicher, aber nicht so viel, dass quasi Ihre Datei jetzt dreimal im Arbeitsspeicher ist, sondern ein bisschen mehr. Aber müssen Sie schon aufpassen, wenn Photoshop dann sehr langsam wird, dann sollten Sie vielleicht das eine oder andere Fenster wieder schließen. Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen viel Spaß mit dieser Funktion, und hoffe, Sie haben etwas Neues gelernt in diese Folge vom Tipp am Donnerstag.