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People-Fotografie: Mensch und Pferd

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Die Korrektur der Tiefen und Lichter per Dodge & Burn auf einer eigenen Ebene ist das Thema in diesem Video.
07:55

Transkript

Als Nächstes widme ich mich hier den Tiefen und den Lichtern. Dafür brauche ich eine neue Ebene. Die lege ich an und benenne die um in D&B HG. Jetzt gehe ich auf Bearbeiten Fläche füllen, und wähle 50 % Grau an. Den Modus und die Deckkraft lasse ich, wie sie sind, auf Normal und 100 Prozent. Gehe auf OK, jetzt legt sich eine graue Ebene über mein Bild. Hier wähle ich den Ebenen-Modus Weiches Licht aus. Wenn ich Vorher/Nachher anklicke, passiert nichts. Ich habe mein Bild schon etwas größer gezogen, denn mir geht es hier darum, dass ich mit Dodge and Burn, also mit dem Abwedeln und Hellermachen das Bild individuell etwas aufhelle und nachbelichte. Das mache ich in dem Fall mit dem Pinsel, und möchte mich zuerst dem Hintergrund widmen. Ich stelle den Fluss auf eine viel geringere Deckkraft. Ich nehme hier 13 Prozent. Und stelle die Pinselgröße ein. Wichtig: Hier darauf achten, dass ihr eine Härte von 0 Prozent habt. Jetzt gehe ich einmal ums Bild rum. Ihr seht, da passiert einiges, es ist recht extrem. Ich glaube, mir ist es auch zu extrem, ich gehe im Protokoll einmal zurück. Und stelle den Fluss etwas geringer ein. Hier 9 Prozent. Und gehe nochmal um mein Bild rum. Das mache ich, damit mein Team, hier auf dem Foto zu sehen, viel mehr in den Fokus rückt, indem ich den Hintergrund etwas abdunkle, und auch die Ecken etwas abdunkle. Hier wird mir das fast zu extrem. Das ist gar kein Problem, denn hier variiere ich einfach mit der Deckkraft, je nachdem wie stark ich das haben möchte. Gehe hier wieder ziemlich zurück. So gefällt mir das ganz gut. Hier unten die Ecke ist mir fast zu dunkel. Ist auch kein Problem. Ich nehme die Ebenenmaske und maskiere das etwas aus. Vielleicht nicht auf 100 Prozent, etwas weniger. So ist es schon gut. Und ihr seht, wenn man das Bild so anguckt, sieht man nicht unbedingt, dass ich viel Vignette ums Bild gemalt habe. Das finde ich immer sehr schön, wenn man das nicht sofort sieht. Aber die beiden treten viel mehr in den Fokus. Danach erstelle ich wieder eine neue Ebene. Gehe auf Bearbeiten Fläche füllen. Wähle auch hier 50 % Grau an. Den Ebenen-Modus Weiches Licht. Und gehe hier an mein Team ran. Jetzt widme ich mich Luckys Auge. Nehme auch hier den Pinsel. Arbeite mit Schwarz und Weiß. Mit Weiß helle ich auf. Gehe jetzt an sein Auge und helle im Auge nur minimal auf. Ganz wichtig: Darauf achten, dass ihr den Ausdruck des Auges nicht verändert. Ich arbeite immer viel mehr ums Auge rum. Dunkle das Ganze etwas ab. So gefällt mir das ganz gut. Zoome aus dem Bild raus. Habe jetzt die Möglichkeit, in Luckys Gesicht aufzuhellen und nachzubelichten. Dabei nehme ich die vorhandenen Schattenwerte. Ich mache das wirklich so per Hand, weil ich so viel individueller ans Bild komme, als wenn ich das über kompletten Kontrast ändern würde. Wenn ich unter der Mähne etwas aufhelle, wird die automatisch etwas voller. Kann noch außen ans Bild gehen. Hier auch Luckys Hintern etwas abwedeln, oder nachbelichten mit dem Pinsel-Werkzeug. Ihr seht schon, was passiert. Das ganze Bild oder das ganze Pferd wird automatisch viel dreidimensionaler, und wirkst so viel spannender. Jetzt kann ich hier in den Bereich der Lichter gehen, und das Ganze aufhellen. Nehme auch hier die vorhandenen Stellen, die eh schon sehr hell sind. So gefällt mir das ganz gut. Ihr seht, wenn ich Vorher/Nachher anklicke, da ist wirklich einiges passiert. Das ist natürlich sehr extrem. Daher kann ich hier wieder mit der Deckkraft variieren. Ich bin immer so ein Typ, ich mache lieber mehr, und variiere dann mit der Deckkraft, wie es mir gefällt. So gefällt mir das sehr gut. Ich gehe sogar noch etwas runter. Das passt so. Nenne das um, D&B Lucky. Wähle mir wieder eine neue Ebene aus. Gehe auf Bearbeiten Fläche füllen, 50 % Grau. Ebenen-Modus Weiches Licht. Und zoome nochmal ans Bild ran. Jetzt widme ich mich Anni, und gehe ins Gesicht, und zwar mit dem Abwedler. Das heißt, ich habe hier eine helle Farbe eingestellt. Nehme wieder den Pinsel. Und gehe hier etwas an ihre Augenschatten und male die etwas auf. Auch bei Anni kann ich etwas ins Auge reingehen. Passe auch hier auf, dass ich nicht zu viel mache. Und gehe wirklich ins Augenlicht, was schon vorhanden ist. Ihr seht es hier im Vorher/Nachher-Vergleich. Gehe jetzt in die Nase. Wenn ich auf der Nase etwas abwedle, also aufhelle, und etwas nachdunkle, wird die Nase automatisch etwas schmaler. Schaue mir das nochmal an, so gefällt mir das sehr gut. Helle hier noch auf, und helle auch an der Stirn insgesamt ihr Gesicht auf. Ich muss mir das einmal von hinten angucken. Helle hier noch etwas auf, und setze hier noch einige dunkle Stellen. Gehe an Annis Arm und dunkle den auch etwas ab. Das ist fast zu stark am Arm, etwas weniger. Gehe auch an ihren Rücken. Gehe an die Beine. Kann mit Weiß die Flecken etwas rausmalen. Das Schöne ist: Durch die graue Ebene bleibt die ganze Hautstruktur erhalten. Ihr seht das, wenn ich Vorher/Nachher anklicke. Alle Pixel bleiben, wo sie sind. Ich ändere nur die Helligkeit der einzelnen Pixel. Nochmal Vorher/Nachher fürs Gesicht. Das ist sehr extrem, gerade an der Nase. Aber auch hier gehe ich mit der Deckkraft, wie es mir letztlich gefällt. So finde ich das schon sehr schön. Wir schauen uns nochmal die drei Vorher/Nachher an. Einmal die Vignette mit Dodge and Burn. Dann Lucky mit Dodge and Burn. Und auch Anni mit Dodge and Burn. Ich habe hier alle drei auf extra Ebenen angelegt, damit ich mit der Deckkraft so variieren kann, wie es mir gefällt.

People-Fotografie: Mensch und Pferd

Erfahren Sie, wie Mensch und Pferd einfühlsam in Szene gesetzt und portraitiert werden – vom Equipment über die richtige Location und diverse Posen bis hin zur Nachbearbeitung.

2 Std. 33 min (35 Videos)
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