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Media Encoder CC Grundkurs

Media Encoder 2014.1 – das Update von Oktober 2014

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Neben der neuen Benutzeroberfläche mit HiDPI-Unterstützung gibt es mit dem GoPro Cineform Codec ein neues Videoformat. Die Veröffentlichung in der Creative Cloud und die Kodierung von Premiere-Pro- und After-Effects-Projekten in überwachten Ordnern bieten weitere Workflow-Verbesserung.
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Transkript

Auffallend in der 2014.1 Version vom Adobe Media Encoder CC ist zunächst erstmal der neue Look. Bedienfelder werden jetzt hier blau umrandet dargestellt, zumindest das aktive jeweils, einzelne Schaltflächen bekommen auch ein blaues Highlight und die Bedienfeldmenüs sind jetzt immer direkt neben dem Namen, also im Tab des Bedienfeldes. Hierüber kann ich dann auch ein Fenster schließen oder, so es das Fenster unterstützt, weitere Funktionen abrufen. Soweit zur Oberfläche, was hat sich unter der Haube getan? Schauen wir uns das mal in den einzelnen Bestandteilen an. Zunächst fällt hier auf, dass es unter Broadcast einen neuen Codec gibt, nämlich den GoPro CineForm Codec. Und der ist ganz spannend in der Videoproduktion, denn a) unterstützen den alle Adobe-Videotools auf der Windows- und der Mac-Plattform. Ich habe also einen sehr hochwertigen Austausch-Codec und das ist auch ein Codec, der für Visual-Effects gedacht ist, denn er unterstützt neben der 10 Bit-Darstellung auch einen Alphakanal, das heißt, ich kann das ganze mit 8 oder 10 Bit Alphakanal ausgeben, also eigentlich genau genommen mit 16 Bit Farbtiefe. Das Ganze ist also eine gute Alternative zu MXF, was ja in der Regel auf HD begrenzt ist, und bei 4 K Auflösung eben nicht mehr arbeiten kann, oder zu ProRes und DNxHD, da es hier eben auch einen Alphakanal unterstützt und auf beiden Plattformen gut unterstützt wird. Schauen wir uns das gleich einmal an. Wir wählen mal hier die Plus-Schaltfläche aus, wählen mal eine solche Red-R3D Datei aus. Klar, die könnte ich jetzt hier in das H.264-Format umwandeln. Wir nehmen jetzt hier aber einmal das Ausgabefenster und gehen stattdessen mal auf QuickTime, denn dieser CineForm Codec, der wird im im Prinzip in dem QuickTime Container abgelegt. Und hier sehe ich das ganz eben. GoPro Cineform kann ich auswählen. Die Qualitätsstufe 4 ist ausreichend, nur für wirklich hohe Qualitäten, wenn man manchmal Visual Effects vielleicht braucht, dort kann man auf 5 hochgehen. Aber wir sehen die Breite und Höhe meines Materials von 4690x2304 Pixel, die bleibt in dem Cineform Codec eben erhalten, genau wie Framerate und vieles mehr. Jetzt kann man hier noch die drei Bittiefen, 24, 32 und 64 Bit, auswählen. 24 Bit ist dementsprechend 8 Bit YUV Farbraum. Ich kann das Ganze eben auch auf 10 Bit Farbtiefe umstellen bei 32 Bit und 64 Bit, das wäre dann eben inklusive Alphakanal, volle 16 Bit Farbtiefe, wie es auch für Visual Effects manchmal sinnvoll ist. Wir lassen das ganze mal auf 24 Bit und ich bestätige das mit OK. Als nächstes würde ich das Ganze gerne als H.264 Video exportieren. Wir fügen dafür noch einmal Neuausgabe hinzu. H.264 ist schon voreingestellt. Und wir nehmen hier eine niedrigere Auflösung, beispielsweise hier so etwas wie Apple-iPad. Das ist schon 1080p, diese Auflösung hier kommt, glaube ich, ganz gut für diesen Film an. Wir bestätigen das einmal. Ich sehe, hier ist es noch 4 zu 3, ändern wir das Ganze kurz auf 576. Ich werde das Ganze hier noch einmal etwas kürzen. Da nehme ich nicht den ganzen Film, sondern nur einen Ausschnitt. Worauf es mir ankommt, ist das Veröffentlichen hier. Neben dem Veröffentlichen auf FDP kann ich das Ganze direkt in meinen Creative Cloud-Ordner kopieren und von dort aus dann mit der Creative Cloud synchronisieren. Wir können mal hier einen Unterordner namens Videokodierung hinzufügen. Und bestätigen auch das mit OK. Wenn ich jetzt die Kodierung starte, dann wird das Video in den beiden Formaten hier umgewandelt. Und der zweite Clip wird automatisch nach der Kodierung auch meinem Creative Cloud Ordner hinzugefügt. Und wir können ihn uns hier anschauen. Dort landet jetzt hier mein MP4 Film. Und der wird jetzt, wie wir anhand dieses kleinen Icons sehen können, mit der Creative Cloud App hochgeladen. Wenn die Synchronisierung abgeschlossen ist, dann schauen wir uns den Film mal online an. Im Hintergrund wird jetzt noch mein QuickTime-Film kodiert. Der braucht natürlich etwas länger mit dem GoPro Cineform Codec, als der MP4 Film. Jetzt habe ich mich mal parallel in meinen Creative Cloud-Account im Browser angemeldet. Hier sehe ich jetzt den hochgeladenen Videofilm. Auf der einen Seite kann ich hier jetzt direkt abspielen. Das geht natürlich nur, wenn das ein Format ist, dass die Browser auch unterstützen, wie das hier mit dem MP4 der Fall sein sollte. Aber ich kann mir den Film jetzt hier ansehen. Und zum Zweiten kann ich hier über die Aktionen den Film freigeben, indem ich einen Link sende, oder in Aktion ihn herunterladen, umbenennen oder archivieren, oder durch eine neuere Version ersetzen. Also einige ganz praktische Funktionen hier zur Bearbeitung von Videos im Team, dass ich diese hier freigeben kann, mit anderen dann diese Inhalte teilen kann und parallel darauf dann zugreifen kann. Ja, soweit dazu. Gehen wir wieder zurück zum Adobe Media Encoder, der jetzt auch schon die Bearbeitung des ersten Files abgeschlossen hat. Und hier muss man darauf achten, diese Dateien können recht groß werden. Wir sehen hier 291 MB ist jetzt die Dateigröße von diesem GoPro Cine-Format her. Für nur 5 Sekunden schon recht anschaulich. Neben dem neuen Codec und der Möglichkeit innerhalb des Creative Cloud Kontos zu synchronisieren, gibt es auch Verbesserungen bei den überwachten Ordnern. Diese unterstützen jetzt auch das Ablegen von Premiere Pro Projekten und After Effects Kompositionen. Ich lege mal so einen überwachten Ordner hier auf dem Desktop an. Nennen wir ihn einfach mal Projekte. Und wenn immer ich ein Projekt hier reinlegen möchte, dann soll es in H.264 umgewandelt werden, meinetwegen "Mit Quelle abgleichen", "Hohe Bitrate". Wir können hier natürlich mehrere Kodierungen parallel vornehmen, was das Ganze sehr spannend macht. In meinem Fall gehen wir jetzt damit mal zu Premiere und speichern jetzt das Projekt in dem Ordner. Wichtig: Alle Sequenzen, die direkt in meinem Projektfenster liegen, werden dabei umgewandelt. Momentan sind das zwei, Rohschnitt und Final, und ich möchte nur die eine haben. Insofern werde ich diese Sequenz in einen neuen Ordner verpacken. Ich nenne die jetzt einfach "Sequenzen", ok. Und jetzt bleibt nur noch die Sequenz "Final" hier auf oberster Ebene in meinem Projektfenster liegen. Dann gehe ich auf Datei Speichern untern, Desktop, Projekte. Hier speichere ich jetzt mein Videoprojekt rein und wir gucken mal, was der Media Encoder macht. Der müsste jetzt innerhalb weniger Sekunden das Projekt im überwachten Ordner sehen und dann eben anfangen mit der Kodierung in das H.264-Format, weil ich das Ganze dann hier in dem Ausgabeordner habe. Das ist natürlich ganz spannend, weil ich so nur meine Projekte in diesen Ordner speichern muss. Ich kann sie natürlich auch dort reinschieben und alle Sequenzen auf oberster Ebene werden dann in das oder die Zielformate hier gewandelt. Kann also aus Workflowsicht manchmal eine ganze Menge Zeit sparen. Schauen wir uns den fertigen Film einmal an. Hier sehen wir jetzt im Ordner Projekte, dort unter Ausgabe ist jetzt der Film unter Quelle. Dort wurde dann jetzt das fertig kodierte Projekt hingeschoben. Das sind soweit die Neuerungen des Adobe Media Encoder CC 2014 im Oktober-Release.

Media Encoder CC Grundkurs

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Fülle an Möglichkeiten, um mit dem Adobe Media Encoder CC Ihre Videoclips in nahezu jedes Format zu konvertieren und zu exportieren.

3 Std. 59 min (39 Videos)
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Hersteller:
Software:
Media Encoder Media Encoder CC
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:04.11.2013
Aktualisiert am:11.11.2016

Dieses Video-Training wurde mit Adobe Media Encoder CC in der Version vom Juni 2013 erstellt und mit Updates zur Version Media Encoder CC 2015 ergänzt

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