Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Materialtextur laden und mappen

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Die Materialtextur besteht aus einem Weinflaschenetikett. Dieses wird zunächst in den entsprechenden Kanal geladen und dann über die Korrektur der UV-Koordinaten an der passenden Stelle auf dem Zylinder platziert.
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Transkript

Der Zylinder selbst ist ja nicht so fürchterlich wichtig, wir wollen die Flasche ja nicht verdecken mit dem Zylinder, wir brauchen aber nun mal ein Objekt, also ein 3D-Objekt, genau diesen Zylinder als Trägermaterial für unser Etikett. Und das Etikett ist sicherlich nicht so hoch, wie das, was wir jetzt gerade sehen, von daher können wir den Zylinder erst mal ein wenig kleiner machen. Im Bereich "3D" klicken wir deswegen hier auf das "Mesh", das ist das Mesh, also das Drahtgittermodell, das Objekt selber, und das wollen wir ja verändern, das heißt, wenn ich da draufklicke, dann finden Sie bei dieser 3D-Achse verschiedene Anfasserchen, ganz oben hier ist ein Pfeil zu sehen, ich mache das immer für die grüne Y-Achse, und dieser Pfeil wird gelb, sobald ich dort draufgehe mit der Maus, also drübergehe. Dann haben wir ein Rotationswerkzeug, damit könnte ich meinen Zylinder jetzt drehen, und wir haben hier, das hier in der Mitte, dieses kleine Würfelchen, das ist ein Skalierungswerkzeug. Wunderbar. Im Moment sehen wir nicht diesen ockerfarbenen, goldfarbenen Rahmen, das heißt, wenn der zu sehen wäre, weil Sie irgendwann hier reingeklickt haben, klicken Sie einfach auf den Zylinder und dann bekommen Sie genau dieses Werkzeug, und jetzt muss man ein bisschen fummeln, das ist bisschen so eine Sache, in der Mitte genau diesen Würfel anfassen, wenn Sie da drauf fassen, dann können Sie den Zylinder kleiner machen. Wunderbar, so groß dürfte ungefähr unser Weinetikett sein, das muss nur an anderer Stelle sein, also ziehe ich meinen Würfel jetzt einfach hier ein Stück weit nach oben, dass wir wieder da landen, wo üblicherweise ein Weinetikett steht, nämlich etwa an der Stelle hier. Damit hätten wir es ganz gut positioniert, und wir können uns jetzt drum kümmern, das Material aufzulegen, das Material ist genau dieses Etikett. Dazu müssen wir natürlich wieder zu unseren Materialien gehen, also Meshen ist hier, Beleuchtungswellen da ganz rechts, und in der Mitte zwischen diesen beiden befinden sich hier die Materialien. Die Objektfarbe ist wieder dieses liebliche Grau, das wollen wir nicht, wir wollen das, was in diesem Ordner drin ist, ersetzen, egal, was es sein mag, es ist leer, es ist eine leere Datei, aber eben eine Datei, auch wenn nichts drin ist, und genau diese Datei, die bietet die Textur für unseren Zylinder und die muss ich ersetzen. Also klicke ich hier drauf, jetzt fragt er mich, wo willst du ihn hin und ich sage, ich möchte gerne zu "Flaschenetikett" in den Projektdateien. Dort findet man das "Label.psd", ich klicke auf "Öffnen", und dann müsste das eigentlich sofort an Ort und Stelle sein, und das ist es auch, es sieht noch nicht so aus, wie wir uns das vorstellen, es ist aber definitiv an Ort und Stelle genau da, wo ich es gerne hätte, wunderbar. Vielleicht möchte ich mein Etikett doch ein klein wenig höher machen, mir scheint es, ein bisschen zu kurz zu sein, ist aber nicht dramatisch, wir können jederzeit zu den Meshes gehen, jederzeit hier nochmal ein bisschen das ganze Ding größer machen, und damit würde ich sagen, können wir das von der Position her erst mal stehen lassen. Was Ihnen natürlich sofort auffällt, ist die Tatsache, dass unser Chateau Margaux ein ganz klein wenig in die Länge gezogen ist, und das liegt daran, dass Photoshop immer versucht, die Materialien genau einmal auf das Objekt aufzubringen. Genau einmal, das haben wir jetzt auch hinbekommen, einmal, aber das würde natürlich unser Objekt doch sehr in die Länge ziehen, und das möchten wir auf gar keinen Fall. Also, zurück zu den Materialien, und dort, wo wir bereits die Objektfarbe, sprich diese Textur des Labels, eingegeben haben, da finden Sie auch die Möglichkeit, die so genannten UV-Eigenschaften zu bearbeiten. U für umlaufend, V für vertikal. Und wenn ich da draufklicke, bekomme ich die Textureigenschaften, man muss wirklich sagen, das funktioniert hervorragend, damit zu arbeiten. Skalieren möchte ich es eigentlich nicht, kacheln, weiß ich noch nicht, aber versetzen möchte ich es auf jeden Fall, in diese Richtung. Erst mal ein Stückchen weit drehen, und jetzt sehen Sie, jawohl, es dreht sich zumindest mal genau in die Richtung, wo wir es gerne haben wollen, auch wenn es immer noch ziemlich stark verzerrt ist, und spätestens jetzt kommt das so genannte Kacheln ins Spiel. U heißt ganz einfach, dass dieses Objekt einmal, hier sehen Sie diese Eins, um den Zylinder herumgelegt wurde, und ich möchte es ja eigentlich lieber zweimal haben, weil zweimal bedeutet, dass sich dieses Etikett den Platz mit sich selber einmal teilen muss. Und das bedeutet wiederum, jetzt sehen Sie, dass es hier 1,68 mal drauf liegt, jetzt liegt es ziemlich genau 2,3 mal drauf, und jetzt sieht es schon sehr viel besser aus, ist vielleicht ein bisschen eng, also zweimal, glaube ich, kommt doch ganz gut hin, also gehen wir hier mal auf ein bisschen über 2, passt wunderbar, ich versetze wieder so, dass es genau so ist, wie ich das gerne hätte. Wunderbar. Und damit hätten wir den Chateau Margaux genau an der Stelle platziert, wo wir das gerne hätten. Wunderbar. Das heißt, ich kann das Ganze jetzt erst mal bestätigen, und wir sind der Sache ein ganzes Stück näher gekommen.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Lernen Sie kreative Funktionen für Ihre Bildmontagen in Photoshop kennen. Erfahren Sie, wie Regen und Rost entsteht, wie man Transparenz erzeugt und perspektivisch arbeitet.

2 Std. 47 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.04.2017

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