SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Master Data Services

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Hinter den Master Data Services (MDS) verbirgt sich der Begriff "zentralisierte Stammdatenverwaltung". Was genau darunter verstanden wird und welche Einsatzgebiete dieser Dienst abdeckt, erfahren Sie in diesem Film.
07:08

Transkript

In diesem Video möchte ich Ihnen einen kurzen Überblick über die Master Data Services des SQL Server geben. Die Master Data Services an sich ist ein komplexes Thema. Grundsätzlich steckt dahinter das Thema zentralisierte Stammdatenverwaltung. Auf der Folie sehr schön zu sehen, die webbasierte Oberfläche, wo im SQL Server die Möglichkeit besteht, die ganze Einrichtung der Master Data Services vorzunehmen, also die Systemverwaltung, das Excel Add-in, die Services zu installieren, mit dem Explorer zu arbeiten, um Master Daten und Hierarchien sich anzuschauen, die Versionsverwaltung, die Benutzer- und Gruppenberechtigungen. Dafür hat Microsoft eine webbasierte Oberfläche geschaffen und wenn wir uns das mal live im SQL Server anschauen, dann sieht man hier diese Oberfläche. Im Moment ist hier noch nichts drin angelegt. Das ist jetzt kurz nach der Grundeinrichtung, Grundkonfiguration. Wie geht diese vonstatten? Ich mache das mal zu, gehe zu den Kacheln gebe dann anschließend Master ein und komme hier jetzt zum SQLServer 2016 Master Data Services Configuration Manager. Wenn ich auf den drauf klicke, gibt es meinen Server und zwei Konfigurationspunkte. Das eine sind die Konfigurationspunkte, die die Datenbank betreffen, das andere der Konfigurationspunkt für die webbasierte Oberfläche. Wenn ich zur Datenbankkonfiguration gehe, habe ich die Möglichkeit, entweder hier eine neue Datenbank zu erstellen bzw. eine existierende auszuwählen. In meinem Fall gibt es hier schon eine Datenbank. Das heißt, im Management Studio schauen wir uns das mal an, gibt es hier die Datenbank mit dem Namen MDS, die von ihrer Tabellenstruktur alles beinhaltet, um mit den Master Data Services zu arbeiten. Da ist jetzt nichts nachträglich angelegt, sondern das ist wirklich die Struktur für Tabellen und nachher auch im Knoten Programmierbarkeit, Prozeduren, wo im Zusammenspiel nachher mit dem Master Data Services die Anwendungen drauf basieren. Also im SQL Server die Datenbank, dann die webbasierte Oberfläche, der Configuration Manager, um die Datenbankkonfiguration vorzunehmen, und im Bereich Webkonfiguration, um falls noch nicht geschehen, dann diese Webseite zu erstellen. Die lässt sich also von hier einrichten. Hier dann die Zuordnung zur Datenbank vornehmen, damit die beiden Parts zusammengehören, und wenn noch nicht vorhanden, hier erstellt bzw. bearbeitet. Und hier komme ich halt in den Dialog dann für mein IIS, für den Internet Information Server, weil das Ganze ja als Webseite dann abgelegt ist. Wenn ich mit dem Master Data Service nachher selber arbeiten will, dann gibt es diese zwei Wege: Das Ganze entweder über das Excel Add-in oder eben diese webbasierte Oberfläche vom SQL Server, die wir vorhin gesehen haben. Was muss ich mir jetzt so bisschen drunter vorstellen? Der Einsatz der Master Data Services Hier arbeiten Personen, Data Steward geht es um den Bereich Datenmanagement. Es geht um das Thema zentralisierte Stammdaten verwalten. Das bedeutet, wenn ich mir hier dieses rechte Schaubild mal ansehe, das ist dieser Microsoft BI-Stack, dann haben wir vom SQL-Server die Integration Services, also gelb und in dem Segment sind die Master Data Services angesiedelt. Die Philosophie ist natürlich, dass ich Master Daten hier im SQL Server bereithalte und die dann über einen Master Data Hub, Master Data Service Hub bereitstelle den jeweiligen Anwendungen und das Ganze versioniert und mit den entsprechenden Berechtigungen. Die ETL Prozesse sorgen natürlich dafür, dass Daten in meinen SQL-Server reinkommen. Die Data Quality Services kann ich nutzen, um dafür zu sorgen, dass meine Daten valide sind. Ich möchte ja saubere Stammdaten halten und die Master Data Services dann selbst für das Thema zentralisierte Stammdaten. Ein wenig ein anderer Blickwinkel auf dieser Folie. Hier geht es um die Master Data Services Schnittstellen. Dargestellt die Datenbank, dargestellt meine Systeme, wie vielleicht ERP Systeme. Das könnte jetzt Dynamics Navision sein oder SAP BW, Dynamics CRM, meine MDM, mein Master Data Management, meine Datenbank und ich habe dann hier über Services Relationaler Teil, Multidimensionaler Teil, also die Befüllung von Data Marts. Der multidimensionale Teil, habe dann Excel Add-in oder eben die webbasierenden Oberflächen. Wenn wir schauen, also das Web User Interface, Excel Add-in, mir stehen zum anprogrammieren des Ganzen Web Service Schnittstellen zur Verfügung, die MDS Datenbank, sagte ich bereits, Integration Services befüllen mein Data Mart, ich arbeite hintenrum relational, multidimensional, SQL Server Stage Import Tabellen bieten mir die Master Data Services mit der MDS Datenbank. Ich habe dann im SQL-Server die gespeicherten Prozeduren in der MDS Datenbank und SQL Server Export Sichten, das heißt, die letzten drei Positionen beziehen sich dann auf diese MDS Datenbank und rundrum kann ich mir das Ganze dann halt aufbauen. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Master Data Services ein hervorragendes Instrument sind, um das Thema zentralisierte Stammdatenverwaltung im SQL Server anzugehen, dass in Verbindung mit den Integration Services und ETL Prozessen Daten in den SQL Server aus unterschiedlichsten Quellen hineinkommen, dass ich die Möglichkeit habe, das in Staging Tabellen dann zu importieren in die Master Data Services, dass es hinten raus weiterverarbeitet wird, meine Data Marts befüllt werden, dass ich mithilfe der Master Data Services meine Stammdaten über einen Hub an meine Applikationen weitergeben kann, das Ganze versioniert und mit Berechtigungen, und dass so die Integration in dem gesamten Microsoft BI-Stack geschieht, saubere Stammdaten, Analyse Services, dann die Aufbereitung für Business Analytics, und dann hinten raus die Reporting Services oder SharePoint, um das Ganze dann visuell aufzubereiten. Und somit habe ich in einer Enterprise Umgebung mit dem Microsoft SQL Server die besten Voraussetzungen, um so ein Master Data Management und Enterprise BI entsprechend aufzubauen.

SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Lernen Sie die Architektur und Komponenten des SQL Server 2016 kennen, installieren Sie ihn und unternehmen Sie die ersten Schritte in der Administration.

4 Std. 57 min (46 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.04.2017

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