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Internationale Personalentwicklung

Maßnahmen kulturgerecht gestalten

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Der Trainer stellt in diesem Video das Modell eines Sozialpsychologen vor, das in einer von sechs Dimensionen beschreibt, welchen Grad der Abhängigkeit ein Individuum von seiner Gruppe hat. Dementsprechend erweisen sich gruppenorientierte Maßnahmen manchmal gegenüber individuellen Maßnahmen als überlegen.

Transkript

Insbesondere in einem multikulturellen international zusammengesetzten Team, sollten Sie genau überlegen, wer wann, welche Entwicklungsmaßnahme ermöglicht bekommt und ob diese einzeln, beispielsweise in Form von individuellem Coaching, oder in der Gruppe beispielsweise als Präsenztraining durchgeführt werden. Nach dem Sozialpsychologen Geert Hofstede werden sechs Kulturdimensionen unterschieden: eine der Dimensionen beschreibt, welchen Stellenwert das Individuum im Verhältnis zu einer Gruppe einnimmt. Oder anders ausgedrückt, den Grad der gegenseitigen Abhängigkeit. Diese Dimension wird als Individualismus versus Kollektivismus bezeichnet. In kollektivistisch geprägten Kulturen besteht die Tendenz, dass sich Menschen stark durch die Gruppe definieren und vor allem das Wohl der Gemeinschaft im Blick haben. Zu diesen Kulturen zählt beispielsweise Singapur. In eher individualistischen Kulturen wie Deutschland, Österreich und Schweiz werden die Rechte des Individuums großgeschrieben und Selbstbestimmung und Eigenverantwortung stehen im Vordergrund. Sie können sich denken, dass sich diese unterschiedlichen Wertvorstellungen stark auf die Gruppendynamik und auch auf die Ergebnisse eines Mitarbeitergesprächs auswirken. Hinzukommt, dass es in jedem Unternehmen Mitarbeiter gibt, die ein höheres Bedürfnis nach Harmonie im Team haben als andere. Fragen Sie sich daher, wie Sie Entwicklungsmaßnahmen in einem internationalen Geschäftsumfeld von Anfang an kulturgerecht gestalten können. Was heißt das konkret? Lassen Sie mich das an einem Beispiel verdeutlichen. Ein Bonusprogramm, das einen individuellen Mitarbeiter finanziell für seine Leistung belohnt, mag in Deutschland erfolgreich sein. In asiatischen Unternehmen funktioniert dieser Leistungsanreiz nur bedingt. In kollektivistisch geprägten Ländern wie beispielsweise Singapur, können Bonusprogramme sogar kontraproduktiv sein und Motivation und Produktivität bremsen. Woran liegt das? In einer kollektivistischen Gesellschaft kann es Mitarbeitern regelrecht unangenehm sein als etwas Besonderes herausgestellt zu werden. Vor allem dann, wenn dies vor den Kollegen geschieht. Seien Sie also vorsichtig mit Mitarbeiter des Monats Programmen. Möchten Sie die Produktivität in Ihrer Zweigstelle in Singapur nachhaltig steigern, gestalten Sie Ihr Bonusprogramm so, dass bei herausragender Leistung ie gesamte Gruppe belohnt wird. Zum Beispiel in Form einer gemeinsamen Weiterbildungsmaßnahme oder eines Team Building Events.

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1 Std. 30 min (26 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.10.2016

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