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After Effects CS6 Grundkurs

Masken

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Masken sind ein wichtiges Werkzeug, um bei mehreren, übereinanderliegenden Ebenen die Transparenz der einzelnen Ebenen steuern zu können.
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Transkript

Gerade wenn man in After Effects mehrere Ebenen übereinander bringt, dann sind die verschiedenen Arten von Masken und Freistellern, eine ganz essenziell wichtige Sache, damit man genau die Transparenz der einzelnen Ebenen auch steuern kann. Ich werde jetzt hier mal einen Doppelklick in das Projektfenster machen, und zunächst mal einen der Videoclips importieren, nehmen wir ruhig - diesen hier - und mit einem Doppelklick öffne ich den hier, um mir mal so ein bisschen was rauszuwählen, wir fangen mal hier an, vielleicht sollte ich den Zoomfaktor mal ein bisschen verkleinern, wir fangen mal hier an, also hier ein In-Punkt, und hier - ein Out-Punkt - das gibt mir eine Dauer von 3 Sekunden und 20 Bildern. Und diesen Clip ziehe ich jetzt hier mal auf das Icon für eine neue Sequenz, und auch hier im Kompositionsfenster, vergrößere ich das Ganze auf bis zu 100%. Ich möchte ganz gerne jetzt hier als Erstes mal so eine Maske, eine klassische Maske, hinzufügen, und dafür nehme ich mal das Zeichenstift-Werkzeug. Damit das Zeichenstift-Werkzeug funktioniert, muss ich die Ebene angewählt haben, ist keine Ebene angewählt, dann erzeuge ich hier eine Formebene, das ist auch eine nette Funktion, aber nicht das, was wir jetzt brauchen, also wähle ich die Ebene aus und drücke Entfernen auf der Tastatur. Ich möchte jetzt hier ganz gerne, für diesen Clip eine Maske erzeugen, und dafür fange ich einfach mal hier an, ich klicke einmal hier in das Bild rein, ich gehe hier unten hin, klicke - und mit gedrückter Maustaste ziehe ich hier auch einen Bézier-Anfasser raus - das Gleiche machen wir hier auch noch mal, um das Ganze ein bisschen abzurunden, hier noch mal - hier auf der rechten Seite einmal klicken, da brauche ich keinen Bézier-Anfasser, hier oben auch noch mal und jetzt kann ich die Maske entsprechend schließen. Wir sehen, wenn die Maske geschlossen wird, wenn ich also auf den ersten Punkt klicke, dann wird die auch hier gleich freigestellt. Wir können also jetzt hier hindurch gucken, und das sieht man spätestens dann, wenn man hier mal das Transparenz-Raster aktiviert. Jetzt kann ich nämlich einen zweiten Clip in den Hintergrund nehmen, und in meinem Fall, suchen wir uns hier mal ein einfaches Foto aus, ich nehme mal dieses hier, von dem Strand, klicke auf Öffnen - und ziehe das jetzt einfach mal hier in den Hintergrund, das heißt, hier kann man jetzt durchschauen. Der ursprüngliche Hintergrund war ja auch so schön unscharf, das möchte ich hier auch wieder haben, also nehmen wir hier mal, ein Gaußscher Weichzeichner - ich gebe das Wort hier mal in das Effekte und Vorgaben Fenster ein, und ziehe jetzt diesen Effekt Gaußscher Weichzeichner auf die Foto-Ebene - und jetzt können wir hier die Stärke des Weichzeichners bestimmen, bis ich hier eine schöne Unschärfe habe. Noch besser ist vielleicht - also eine - Kamera-Unschärfe, und da gibt es einen richtigen Kameralinsen-Weichzeichner, wenn ich den verwende - der hat hier viel mehr Parameter, als der normale Gaußsche Weichzeichner, und wenn ich hier jetzt die Weichzeichnerstärke hinzufüge, sieht man, es bekommt fast noch mehr den Look von einer Kamera-Unschärfe, denn hier kann man so spiegelartige Lichter auch hinzufügen, wir können hier so eine Glanzlicht - Verstärkung hinzufügen, und dann sieht man, das sieht doch schon fast so aus, wie die Unschärfe, die wir vorher hier auch entsprechend hatten, also es sieht ein bisschen realistischer nach Objektivunschärfe aus. Der Clip ist mir jetzt hier - der Übergang ist etwas zu hart geworden, den wollen wir ein bisschen weichzeichnen, und dafür - gucken wir uns jetzt mal die Maske genauer an. Wenn ich die Ebene jetzt aufklappe - hier noch mal, dann sehe ich hier die Maskeneigenschaft, und diese Maske 1, die wir jetzt momentan haben, die hat hier genau vier Eigenschaften. Maskenpfad, ist sozusagen der Verlauf, die einzelnen Anfasser hier, das wäre der entsprechende Maskenpfad, den ich hier habe, vielleicht nehmen wir doch den Löffel noch mit rein - So! Okay, das ist also Maskenpfad. Und das kann man auch animieren hier über die Zeit - mal schauen, er bewegt sich hier zum Beispiel ein bisschen nach hinten - und da könnte ich jetzt - hier zum Beispiel einen Keyframe setzen, an der Stelle für Maskenpfad, und jetzt gehe ich hier einfach ein Stück weiter, und hier an der Stelle ändere ich jetzt den Maskenpfad, also wähle diese Punkte aus, und ziehe sie jetzt hier ein bisschen - dichter ran, auch hier den Bézier-Anfasser ziehe ich hier noch ein bisschen rein, und wir sehen die Maske wird jetzt sozusagen auch über die Zeit - entsprechend hier animiert. Also für Maskenpfad kann man nicht für jeden einzelnen Pfad-Anfasser hier einen Keyframe setzen, sondern sozusagen für die gesamte Maske. Damit man die Anfasser besser steuern kann, habe ich hier in den Voreinstellungen - den Wert - unter Allgemein - Bearbeiten Voreinstellungen Allgemein , die Größe des Pfadpunkts hier auf 9 Pixel gestellt, sonst sind mir diese Anfasser etwas zu klein meistens. Dann hat meine Maske noch eine Weiche Maskenkante, und mit dem kann ich jetzt sozusagen - den Übergang zwischen Vorder- Hintergrund steuern, das wird jetzt also hier an der Stelle ein bisschen weicher - je nachdem, wie weit man das haben möchte, und da ich das hier vielleicht auch nur in X-Richting brauche, kann ich die Sperre hier aufheben, kann den Y-Wert auf 0 stellen, das wäre sonst hier oben - da käme eine leichte Unschärfe rein - in die Maske, das wollen wir ja gar nicht, und dann wirklich nur in X-Richtung die Maske weichzeichnen. Jetzt kann man das hier - ganz gut sehen! Und dann haben wir noch die Maskendeckkraft, mit der kann ich jetzt sozusagen den Hintergrund leicht sichtbar machen, und eine Eigenschaft Maskenausweitung, hiermit kann ich sozusagen die Maske beschneiden, und kann sagen, die war ursprünglich zu groß oder zu klein. Und - auf die Art und Weise kann man jetzt sozusagen hier ein Compositing aus Vorder- und Hintergrund entsprechend erstellen. Vielleicht können wir hier sogar noch ein bisschen eher - in diese Ansicht rein - Okay! Masken sind also eine Möglichkeit hier einen Freisteller zu erhalten, jede Maske kennt hier noch mehrere Eigenschaften: Ohne heißt, die Maske wird vielleicht nur für Effekte die Farbe brauchen benötigt, Addieren heißt, die Maske wird freigestellt, Subtrahieren heißt, genau umgekehrt, und die meisten Anderen werden erst dann interessant, wenn ich mit mehreren Masken auf einer Ebene arbeite, und das kann ich zum Beispiel machen, wenn ich jetzt hier - unten noch so einen schmalen Streifen hinzufügen möchte, so was beispielsweise, dann kann ich hier sagen, soll der subtrahiert werden oder addiert werden - Und - na, ich bin ja gar nicht auf der richtigen Maske 2, wäre jetzt hier mein neuer - hier könnte ich zum Beispiel sagen, der soll subtrahiert werden, dann schneidet der hier auch noch mal ein Loch rein, oder möchte ich gerne Überschneiden, dann sind das nur die Bereiche innerhalb beider Masken, die jetzt zu sehen sind. In meinem Fall, sage ich hier mal wieder Addieren, und auch hier fügen wir mal noch eine Weiche Maskenkante, diesmal in Y-Richtung hinzu, dass da nach oben hier so ein etwas weicherer Übergang entsprechend entsteht, und jetzt sieht man, wir haben nur noch hier so eine kleine blaue Ecke entsprechend drin in dem Clip. Ein letzter Punkt zum Thema Masken, wäre hier noch die Möglichkeit, einer Maske Scheitelpunkte hinzuzufügen, oder zu löschen, oder auch die Übergänge zu bestimmen, aber es gibt ja noch ein Werkzeug für eine weiche Maskenkante, und damit kann ich diese weiche Kante individuell steuern, das heißt - können wir hier noch mal die - Weiche Kante auf dieser Maske 1 zurücksetzen - gehen wir hier noch mal auf 0, dann habe ich wieder einen harten Übergang, plus natürlich die Maskenausweitung, auch die setze ich noch mal auf 0 - und jetzt können wir hier bestimmen, dass ich hier einen weichen Übergang haben möchte - und hier oben vielleicht doch einen eher harten Übergang, wobei umgekehrt wäre fast besser, weil hier diese Haare - und hier unten, da kann ich ruhig einen etwas härteren Übergang haben. Man klickt im Prinzip von der Maskenmitte, nach außen oder nach innen, kann also auch nach innen einen weichen Übergang hier definieren, und kann jetzt die Bereiche bestimmen, wo es eher hart sein soll, beispielsweise hier, und wo ich eher - weiche Übergänge in der Maskenkante haben möchte. Also mit diesem Federsymbol, dem Werkzeug für die "Weiche Maskenkante", kann man hier weiche Übergänge in der Maske erzeugen - ich wollte jetzt hier gar keine neue Maske erzeugen - auch die können dann animiert werden, hier über die Weiche Maskenkante, und man sieht es ja auch, ich habe vorhin gar nicht aufgepasst, wo ich hier war, die werden jetzt hier alle eingezogen, weil natürlich hier auf dem Keyframe, da hatte ich diese Punkte gar nicht gesetzt, und deswegen, an der Animation, ist es jetzt sozusagen alles wieder eine harte Maskenkante. Also hier gilt, erst das Masken Set-up erzeugen, mit weichen Maskenkanten und auch mit der Möglichkeit hier, individuell die Weiche Maskenkante zu bestimmen, und dann sollte man das animieren, weil im Nachhinein kann ich eben nicht für einzelne Anfasser hier eine Animation erzeugen, sondern das ist sozusagen in der Eigenschaft Maskenpfad gespeichert, das gilt immer für die gesamte Maske.

After Effects CS6 Grundkurs

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5 Std. 23 min (43 Videos)
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