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People-Fotografie: TFP (Time for Pictures)

Martins Tipps aus der Praxis

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Woran Martin Dörsch denkt, wenn es an ein TFP-Projekt geht, und in welchen Schritten er so etwas umsetzt, verrät er in diesem Video. Es geht auch und gerade ums Kennenlernen untereinander.

Transkript

Martin und ich sind ja beide tätig in der Fotografie, sonst könnten wir Euch nicht so viel über das Thema TFP erzählen. Und so haben wir natürlich auch schon eigene Praxiserfahrungen gemacht, und eigene Erfahrungen, die wir jetzt mit Euch teilen möchten, um eben Euch vielleicht auch vor dem ein oder anderen Fehler zu bewahren, den wir mal gemacht haben, in unserer Anfangsphase, weil wir eben von niemandem lernen konnten in dem Moment. Und da möchte ich jetzt, dass du einfach losschießt, und mir erzählst, was Dir schon so passiert ist, was Dir aufgefallen ist, und worauf Du achtest. Genau, also ich starte einfach mal damit, dass ich meine Erfahrungen oder meine Herangehensweise erkläre. Also generell ist es so, wenn ich fotografiere, verwende ich TFP genau aus dem Grund, weil ich meine Fotos dann danach wiederum für zum Beispiel Workshops verwende. Und das ist ein Punkt, der ganz ganz wichtig ist, der muss auch wirklich im Vertrag drinnenstehen. Denn die Fotos werden, wenn ich die zum Beispiel retuschiere, unbearbeitet vielleicht einer sehr sehr großen Masse an Leuten direkt gezeigt. Und ich mache dann in meinem Workshop die Bearbeitung aus den Fotos, und das muss wirklich klar definiert sein von Anfang an. Nicht dass dann irgendwelche Überraschungen, für das Model oder für wen auch immer dann entstehen. Also, das ist einmal ein ganz ganz wichtiger Punkt. Der nächste Punkt, der bei mir auch sehr sehr spannend ist, ist, dass rein durch diese Spontanität, die ich oft habe, ein Kennenlernen mit der Person, die ich fotografiere, erst wirklich am Shootingtag das erste Mal live von Person zu Person ist. Das heißt, auf diesen Fakt muss man natürlich auch ein wenig eingehen, und auch quasi die Bühne der Fotografie so schaffen, dass sich alle wirklich wohlfühlen. Wie schaffst Du es dann, dass die zwischenmenschliche Basis in so kurzer Zeit so gut stimmt, weil ich finde, in der Fotografie ist die zwischenmenschliche Ebene mit das Allerwichtigste, damit gerade natürliche Bilder auch natürlich erscheinen. Definitiv. Da ist, wie wir schon erwähnt haben, sehr sehr wichtig, dass schon in der Kommunikation das Bauchgefühl stimmt, oft ist das aber sehr sehr kurz, weil ich zum Beispiel wirklich rein auf Instagram ein wenig austausche, und dann geht es schon los. (sie lachen) Da kann es manchmal zu Überraschungen kommen, und was da sehr sehr gut hilft, einfach für dieses Zwischenmenschliche, ist zum Beispiel, dass man dem Model sagt, hey, nimm Deine Freundin oder Deinen Freund oder wen auch immer mit, einfach so als Stütze. An der Person kann sie sich sozusagen festhalten, auch wirklich festhalten, also, wenn jetzt das Model wen mitnimmt, mache ich teilweise auch Fotos gemeinsam, das hilft wirklich, ist auch so ein kleines Gimmick, oder eine kleine Zugabe, aber wenn jetzt wer dabei ist, den das Model kennt, dann ist das einfach fürs Model wesentlich einfacher. Ja, und das ist auch gleich diese Angst genommen, ich gehe zu jemandem, den kenne ich nur aus dem Internet, und ich meine da gibt es ja Gruselgeschichten, und es werden in den Nachrichten immer nur die Gruselgeschichten rausgehauen, und dann ist man schon mal auf der sicheren Seite, also das mache ich auch, dass bei mir immer Begleitpersonen erwünscht sind. Also, das finde ich auch super. Genau, ist ein ganz ganz wichtiger Punkt. Ja, aber so im Generellen, sind das eigentlich schon die zwei großen Sachen, also bei mir wie gesagt, aufpassen, ich verwende meine Fotos bei meinen Workshops, damit das auch wirklich kommuniziert wird, in den Vertrag mit reinschreiben, und der zweite Punkt wie gesagt, einfach dieses Vertrauen schaffen, und das ist etwas, das bekommt man ins Gespür, wie man mit den Leuten umgehen kann, und wenn man das einmal weiß, wie man das macht, dann kommen auch wirklich gute Fotos dabei heraus.

People-Fotografie: TFP (Time for Pictures)

Lernen Sie, wie Fotografen, Models und Visagisten auf TFP-Basis zusammenarbeiten, um ihr Portfolio zu erweitern. Erfahren Sie Details zu Vorbereitung, Shooting und Vertrag.

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Erscheinungsdatum:27.04.2017

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