Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Premiere Pro CC 2014: Schnitttechniken

Marker definieren

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Die Definition von Clip- und Sequenz-Markern bietet eine effiziente Hilfestellung bei der Durchführung eines Schnitts. Dadurch findet der Benutzer bestimmte Stellen innerhalb von Clips äußerst schnell.
04:34

Transkript

Marken sind für den Schnitt eine unglaubliche Hilfe, gerade wenn wir jetzt hier einmal eine bestimmte Sequenz verwenden. Wir könnten jetzt hier mit der Taste "M" eine Marke hinzufügen und auch ein bisschen breiter einstellen. Das hier wäre zum Beispiel der Teil mit dem Kopf. Wir nennen es hier "Headshot". Weiter unten ist der Part nach dem Kameraschwenk auf die Finger. Das kann man hier auch andersfarblich markieren. Mit der Alt-Taste kann man diese Marke jetzt auseinanderziehen. Wenn man so einen Clip dann später im Schnittfenster benutzt, dann werden diese Marken hier auch wieder angezeigt. Wichtig dafür ist, dass die Funktion "Clipmarker anzeigen" aktiv ist. Die Marken kann man eben auch ausblenden, wenn man möchte, aber ich bevorzuge jetzt einmal "Clipmarker anzeigen", dass man die Marken sehen kann. Wenn die Spuren ganz zugeklappt sind, dann werden die nicht angezeigt, aber immerhin sieht man sie hier noch bei aktivierten Überlagerungen. Dem ist so, wenn die Überlagerungen hier unten aktiv sind. In den Überlagerungseinstellungen kann man ebenfalls sagen, dass man hier die Marken für alle Tracks sehen möchte. Es gibt dafür auch ein extra Bedienfeld. Wenn ich hier auf Fenster Marken gehe, dann kann ich den Clip aktivieren und ich sehe jetzt hier welche Marken in dem Clip drin sind. Ich kann auch ganz einfach hier den Namen der Marke und auch einen Kommentar hinzufügen, wenn ich möchte. Zum Beispiel sage ich: "Danach folgt ein Schwenk". Wir können dann eben sehen, dass dieser Kommentar eben sichtbar ist. Wenn man die Marke auch öffnet, sieht man hier den Kommentar, beziehungsweise versucht er auch beides hier entsprechend darzustellen. Das ist für den Schnitt ganz sinnvoll, weil ich natürlich jetzt auch meine Schnitte, wenn hier das Ausrichten aktiv ist, an den Marken ausrichten kann. Wenn das Ausrichten deaktiviert wird, dann rastet der Edit, also mein Schnitt, auch nicht meine Marken ein. Wenn wir jetzt hier einmal eine ganze Reihe von Clips hinzufügen -- (Die Sequenz brauchen wir nicht, aber die ganzen Clips hier) dann haben wir schnell eine Timeline, die auch sehr lang wird. Hier kann es ebenfalls praktisch sein, für bestimmte Clips Markierungen in diese Timeline zu setzten, denn zu diesen Markierungen kann man später schnell wiederspringen. Hier im "Marken"-Menü kann ich dann sagen: "Zur nächsten Marke gehen" (Umschalt+M) oder mit Strg+Umschalt+M "Zur vorherigen Marke gehen." Wenn ich jetzt Umschalt+M eingebe, dann springt mein Playhead auch sehr, sehr schnell von einer Marke zur nächsten. Das kann natürlich schon sehr praktisch sein, um bestimmte Parts im Clip oder auch in meiner ganzen Sequenz schnell wiederzufinden, um hier entsprechend über mehrere Kapitel noch effizient navigieren zu können. Was auch interessant ist, ist, dass man solche Marken auch ausgeben kann, wenn man beispielsweise mit dem Redakteur zusammenarbeitet. Das gilt entweder für die gesamte Sequenz. Das heißt, ich kann damit die beiden Sequenz-Marken ausgeben, oder, weil ich das jetzt auf Beschriftung habe, mache ich das einmal für den einzelnen Clip. Das heißt, ich wähle meinen Clip an und gehe zu Datei Exportieren Marken. Hier gibt es zwei Varianten. Es gibt entweder eine CSV-Datei, oder ein HTML-Dokument. Ich wähle einen Ordner aus, beispielsweise hier den Desktop. Ich sage einmal, dass ich den auswählen möchte. Ich gebe ihm noch einen Namen. Ich bestätige das Ganze mit "OK". Jetzt kann ich den Ordner öffnen und mir das Ganze hier einmal anschauen. Wir bekommen hier eine HTML-Datei. Die kann man in einem Browser aufmachen. Hier sieht man dann ein kleines Thumbnail mit einem Markennamen, der Beschreibung, dem In- und dem Out-Point und der Dauer der entsprechenden Marke. Es kann natürlich ganz interessant sein, gerade bei langen Clips, oder bei Interviews, oder vielem mehr, dass man diese Marken ausgeben kann. Das Marken-Fenster ist sensitiv dafür, ob ich jetzt in der Timeline bin. In dem Fall sehe ich jetzt hier meine Schnittfenster-Marken und kann ebenfalls schnell hin- und herspringen. Ich kann jetzt hier für die Marken beispielsweise auch die Namen eingeben, so dass ich jetzt gleich sehe, um welches Kapitel es sich handelt. Hier sind es Kapitel 1 und 2. Wenn ein Clip aktiv ist, dann zeigt mir das Markenfenster hier die Marken für den entsprechenden Clip. Nutzen Sie also die Funktion der Marken, um in Ihrem Projekt ein bisschen aufzuräumen und die entsprechenden Clips oder Sequenz-Parts, die Sie brauchen, schnell wiederfinden zu können.

Premiere Pro CC 2014: Schnitttechniken

Lernen Sie Schnitttechniken, die Sie beim Roh- und Feinschnitt mit Premiere Pro anwenden können, um unterschiedliche Projekte noch schneller fertig stellen zu können.

3 Std. 22 min (37 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!