Grundlagen der Fotografie: Zeitraffer

Manuelle Korrekturen

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Nach der Bearbeitung der Keyframes in Lightroom muss LRTimelapse die Sequenz neu laden und Übergänge und Vorschau neu berechnen. Passen Sie anschließend auch die Einstellungen von Visual Deflicker nochmals manuell an.   
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Transkript

Zurück in LRTimelapse sehen wir, dass die Software automatisch erkannt hat, dass sich Metadaten von bestimmten Dateien verändert haben und deshalb sehen wir jetzt hier in der Kurve diese Ausschläge. Diese Ausschläge sind genau die fünf letzten Keyframes, die wir gerade verändert haben, wo nämlich die Helligkeit im Bild natürlich höher geworden ist, weshalb wir jetzt hier diesen Ausschlag nach oben sehen. Wir durchlaufen jetzt einfach diese untere Zeile noch einmal, das heißt, ich beginne wieder, indem ich auf Reload klicke, um zu garantieren, dass die ganzen Metadaten noch einmal neu reingeladen wurden, vor allem eben die Metadaten der entsprechenden Keyframes, die wir gerade bearbeitet haben. Gehe als Nächstes wieder auf Auto Transition, damit LRTimelapse erkennt, dort hat sich etwas verändert und ich muss eine Anpassung vornehmen, auch für alle Bilder, die davor kommen. Da sehen wir das hier wieder direkt und jetzt fängt automatisch die visuelle Preview noch einmal an, das Ganze zu rechnen. Tatsächlich wird die visuelle Preview jetzt noch einmal komplett neu berechnet, da sich natürlich die Anpassungen auf alle anderen Bilder auch auswirken, um einfach einen sauberen Übergang zu ermöglichen. Das bedeutet, wir haben hier jetzt noch einmal eine gewisse Wartezeit, bis die visuelle Preview noch mal komplett durchgerechnet wurde und danach können wir das Deflickern noch einmal anwenden und haben dann hoffentlich auch einen sauberen Übergang selbst in der Sonne. Und das Rendern der Vorschau ist abgeschlossen und wir können uns jetzt die korrigierte Sequenz noch einmal anschauen. Wir können jetzt hier an der magentafarbenen Kurve direkt erkennen, dass hier ein Übergang stattfindet von dem einen Keyframe hier zum zweiten Keyframe hier. Das Ganze wird also am Ende heller werden. Wir sehen das auch gleich in der Sequenz. Das ist aber tatsächlich etwas, was auch sehr realistisch einem Sonnenuntergang entspricht. Denn in dem Moment, wo die Sonne untergeht, wird es noch einmal heller, da zusätzliches Licht von unten gegen den Himmel kommt und vor allem auch gegen die Wolken kommt, was meistens dafür sorgt, dass die Gesamthelligkeit einer Szene kurz vor dem Sonnenuntergang noch mal ansteigt. Und genau das haben wir hier an dieser Stelle ja auch. Die Sonne ist zwar hinter den Bergen, aber noch nicht untergegangen und das sorgt dafür, dass es insgesamt noch mal heller wird. Wie können wir das jetzt sehen? Wir sehen auch, das Flickern kriegen wir nicht komplett weg, das ist einfach ein Aufnahmefehler, den die Kamera in diesem Moment nicht verhindern kann und auch das visuelle Deflickern an dieser Stelle kann das nicht komplett beheben. Aber wir können jetzt natürlich eben noch mal in das visuelle Deflickern reingehen und diese Kurve jetzt anpassen, um das Ganze noch ein bisschen sanfter auslaufen zu lassen, ungefähr so. Wie gesagt, es kann ruhig heller werden, aber das Ganze soll jetzt natürlich ein sanfterer Übergang als hier dieser Knick, den wir hier haben. Wir können das Ganze jetzt hier bestätigen mit Refine. Wir können nicht mehr auf Apply klicken, weil Apply haben wir ja schon einmal benutzt. Das ist quasi nur dann möglich, wenn man das Deflickern zum allerersten Mal benutzt. Für jeden weiteren Durchgang drücken wir dann auf Refine. Das Ergebnis ist aber das gleiche. In dem Moment, wo wir da drauf drücken, werden halt noch mal visuelle Previews gerechnet, für die Teile, die jetzt eben noch nicht genau dieser grünen Kurve entsprechen. Ich drücke also einmal auf Refine, das Refinement wird durchgeführt und jetzt werden die neuen Previews gerechnet und wir sehen, dass jetzt im Bereich dieser Kurve die ganzen Bilder natürlich noch einmal neu berechnet werden müssen, damit dieser Übergang dann jetzt eben auch sauber stattfindet. Danach sollten wir aber eigentlich auch mit dem Deflickerdurchgängen durch sein. Sie sehen, das ist durchaus eine Technik, die mehrfach angewendet werden kann und auch muss, um zum perfekten Ergebnis zu führen. Eine Zeitrafferaufnahme gerade vom Tag zur Nacht ist einfach sehr anfällig für Fehler und kann auch unter Umständen, wie jetzt hier in diesem Beispiel nicht zu 100 Prozent korrekt von jeder Kamera abgebildet werden. Direkt in den Sonnenuntergang zu filmen, ist halt immer eine Grenzsituation für jede Kamera und in dem Fall haben die Berge eben noch ihr Übriges dazu getan, dass der Sonnenuntergang als solcher ja auch noch gar nicht sichtbar war, sondern die Sonne nur hinter dem Berg war, aber noch nicht vollständig untergegangen. Und das führt in diesem Fall eben zu diesem Flackern, was wir nicht hundertprozentig aus der finalen Sequenz herausbekommen werden, was aber so nach den Deflickerdurchgängen jetzt auf jeden Fall annehmbar aussehen wird. Auch das letzte Rendern der Vorschaubilder ist jetzt abgeschlossen und wir können uns jetzt unsere Sequenz noch einmal in der finalen Vorschau anschauen. Der Übergang ist jetzt insgesamt noch mal deutlich sanfter geworden und auch das Flackern der Sonne am Ende der Sequenz ist nicht mehr ganz so präsent. Wir kriegen das leider nicht komplett weg, das hatte ich schon angedeutet. Dabei handelt es sich um einen Aufnahmefehler, der in diesem Fall nicht zu vermeiden war, aber auch leider von der Software her nicht auszumerzen ist, da eben die Bildinformationen in den bestimmten Bildern einfach fehlen oder eben überbelichtet sind. Damit werden wir jetzt leben müssen, aber trotzdem, finde ich, ist die Sequenz sehr schön geworden. Gerade am Ende der Übergang der aufleuchtenden Stadt ist sehr sauber geworden. Es ist eine sehr schöne Sequenz im Endeffekt und diese können wir jetzt final an Lightroom übergeben, um damit die Dateien für den Export vorzubereiten. Wir wechseln also jetzt einfach direkt wieder in Lightroom, haben hier noch unsere Sequenz. Ich schaue wieder, dass ich auf jeden Fall in dem Filter für die Full Sequence bin, also wirklich alle Bilder sehe, dann werden alle Bilder noch mal markiert und eben über Metadaten Metadaten aus Dateien lesen werden jetzt zum Schluss noch einmal die finalen Metadaten gelesen. Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, können wir die Sequenz exportieren. Beim Export werden alle Bilder in voller Auflösung einmal auf die Festplatte geschrieben, um dann im Anschluss von LRTimelapse gerendert zu werden. Die Exporteinstellungen zeige ich Ihnen gleich einmal detailliert. Wir haben dort die Auswahl zwischen einer maximalen Ausgabeauflösung von 4K oder aber der maximal möglichen Auflösung der jeweiligen Bilder. Da wir bei der Aufnahme die Größe der Bilder bereits begrenzt haben auf eine Auflösung, die ungefähr 4K entspricht, nämlich dem mRAW-Format bei der Kamera, die wir benutzt haben, werden wir in diesem Fall die Auflösung für 4K wählen und haben dann später beim Rendern selbst immer noch die Möglichkeit, zu entscheiden, in welcher Auflösung unser finales Video tatsächlich dann vorliegen soll. Da bleibt uns dann die Auswahl zwischen 4K, 3K oder eben der klassischen Full HD-Auflösung. Die Metadaten sind jetzt alle eingelesen und jetzt können wir eben die Sequenz exportieren. Wir belassen es dabei, dass alle Bilder markiert sind und machen jetzt einfach einen Rechtsklick auf irgendeines der markierten Bilder, gehen dort auf Exportieren und hier oben noch einmal auf Exportieren. Und in diesem Dialog haben wir jetzt hier links bei den Vorgaben einen eigenen Unterordner mit LRTimelapse. Auch diese Vorgaben wurden automatisch angelegt, als die Software installiert wurde. Und hier wählen wir jetzt einfach aus LRT (JPG, 4K). Mehr müssen wir hier gar nicht machen. Wir können uns jetzt nur noch entscheiden, wo soll die Sequenz hin exportiert werden. Das ist also der Ausgabepfad. In diesem Fall ist das bereits ein Ordner bei mir auf dem Desktop, den ich vorher schon einmal für den Export angelegt habe. Und alle anderen Einstellungen belassen wir einfach so, hier muss nichts weiter angeklickt werden. Das heißt, wir gehen jetzt einfach auf Exportieren und sehen jetzt, dass LRTimelapse und Lightroom selbst die Sequenz einmal überprüft: Sind wirklich alle Bilder zum Beispiel im 16:9-Seitenverhältnis? Und im Anschluss werden die Bilder dann selbst exportiert. Dieser Vorgang ist zusammen mit dem Rendern der visuellen Vorschauen in LRTimelapse sicherlich der zeitintensivste und je nachdem, wie rechenstark Ihr Rechner ist, ist das wieder ein Vorgang, der bei einer Sequenz mit 900 Bildern in diesem Fall auch durchaus mal eine Stunde oder länger dauern kann. Sobald dieser Vorgang dann abgeschlossen ist, wird sich automatisch LRTimelapse öffnen und in den Vordergrund kommen. Und dort sehen wir uns dann wieder mit den Einstellungen für das finale Rendern.

Grundlagen der Fotografie: Zeitraffer

Lernen Sie, wie Sie selbst spannende Zeitrafferaufnahmen erstellen, bearbeiten und als Video ausgeben, und erfahren Sie, welche Motive sich besonders für diesen Effekt eignen.

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